Forschungsfelder

Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht"

Der Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist Bestandteil der LED Leitmarktinitiative im Rahmen der HighTech-Strategie. Die LED-Leitmarktinitiative will neueste Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Leuchtdioden (LED) schnellstmöglich in die Allgemeinbeleuchtung überführen. Das BMBF hat die Entwicklung der LED-Technik für die Allgemeinbeleuchtung seit mehreren Jahren in Verbundprojekten von Industrie und Wissenschaft gefördert.

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Christian Schramm, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeinde- bundes, zum Start des BMBF-Wettbewerbs "Kommunen in neuem Licht" (Fotograf: Link)
Leuchtdioden stehen weltweit vor der Markteinführung in die Allgemeinbeleuchtung. Wegen ihrer technischen Vorteile, ihrer positiven Wirkungen unter physiologischen Aspekten für die Menschen und der geringeren Belastungen für die Umwelt (Lebensdauer, Energieverbrauch, Flexibilität, Entsorgung, Wartung) ist davon auszugehen, dass sich diese Technik in den kommenden Jahren durchsetzen wird.

Gespräche mit Experten haben ergeben, dass die LED-Technologie nicht einfach heutige Beleuchtungssysteme ersetzen kann und wird. Die technische Planung, die Verarbeitung, die Installation, die Wartung und die Nutzung für das Wohlbefinden der Menschen, setzen ein grundsätzlich geändertes Herangehen an die neuen Beleuchtungssysteme voraus. Weiterhin fehlt es an Regeln und Richtlinien die physiologischen Aspekte betreffend.

Das BMBF will deswegen mit dem vorliegenden Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht" die Schaffung solcher öffentlicher Demonstrationsobjekte im kommunalen Bereich für den Einsatz von Leuchtdioden für die Allgemeinbeleuchtung stimulieren, die die Diffusionshemmnisse beim Einsatz der neuartigen Technik überwinden helfen. Der Wettbewerbscharakter stellt sicher, dass die notwendigen Impulse für den notwendigen Paradigmenwechsel durch die Akteure selber kommen, notwendige Veränderungen in einem bottom up Prozess beispielhaft erreicht werden.



Film "Kommunen in neuem Licht"

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Bekanntmachung


LED-Wettbwerb "Kommunen in neuem Licht"
Einreichungsfrist: 29.05.2009 - 31.12.2009

Das BMBF hat den LED-Wettbwerb "Kommunen in neuem Licht" ausgerufen, um den Einsatz von Leuchtdioden für die Allgemeinbeleuchtung zu stimulieren und voranzutreiben. Bis zum 31. Dezember 2009 können Projektskizzen zum Thema beim Projektträger VDI Technologiezentrum in Düsseldorf eingereicht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind konkrete Planungen zu Demonstrationsprojekten und deren zeitnaher Umsetzung gefordert. Die zehn Kommunen mit den innovativsten Projektskizzen werden durch eine unabhängige Fachjury zur Förderung ausgewählt und erhalten jeweils bis zu 2 Millionen Euro Fördergelder für die Umsetzung ihrer Pläne.

Wichtige Bewertungskriterien zur Auswahl durch die Fachjury sind dabei:
  • Innovationsgrad
  • Energieeffizienz
  • Kosteneffizienz bei Einrichtung und Betrieb,
  • organisatorische Innovationen (wie contracting-Modelle)
  • Ausstrahlung
  • sowie prinzipielle Übertragbarkeit auf andere Objekte.

Adressiert werden die beiden Einsatzfelder der Allgemeinbeleuchtung:
  • Innenbeleuchtung von Gebäuden (sowohl Neubau als auch Sanierung)
  • Außenbeleuchtung mittels LED, beispielsweise Straßen- oder Tunnelbeleuchtung. Auch Kombinationen mit herkömmlichen Beleuchtungssystemen sind zulässig, prämiert wird jedoch nur der auf die LED-Beleuchtung entfallende Anteil.
Antragsberechtigt sind Kommunen und Landkreise sowie kreisfreie Städte. Darüber hinaus sind andere Institutionen (z.B. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen und andere Konsortien) antragsberechtigt, sofern die Kommunen in dem als Verbundprojekt auftretenden Konsortium die Federführung innehalten. Die Partner eines „Verbundprojekts“ haben ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln. Vor der Förderentscheidung muss eine grundsätzliche Übereinkunft über bestimmte vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden.

Die zehn Gewinner werden auf der Fachmesse „Light & Building“ im April 2010 in Frankfurt bekannt gegeben. Insgesamt zwei Jahre haben die Kommunen anschließend Zeit, ihre Pläne zu verwirklichen.

Ansprechpartner:
Lars Unnebrink
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Lars Unnebrink
Tel.: 0211 / 6214-598
Fax: 0211 / 6214-484
E-Mail: unnebrink@vdi.de

Dr. Christian Flüchter
Tel:  0211 / 6214-261
Fax: 0211 / 6214-484
E-Mail: fluechter@vdi.de


Weitere Informationen:
Bekanntmachung (pdf)
Bekanntmachung BMBF
Informationsbroschüre des BMBF zum Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ (pdf)


Quelle: osram.com
Quelle: licht.de
Quelle: siteco gmbh
Quelle: osram-os.com

Pressemitteilungen zum Wettbewerb


25.05.2009 Bundeskanzlerin Merkel begrüßt LED-Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht"

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert LED-Beleuchtung in Städten und Gemeinden
mit 20 Mio. Euro. Zum Artikel


07.08.2009 Neues Licht für eine energieeffiziente Zukunft

Am 20. August 2009 findet ein LED-Workshop, organisiert durch das SBI - Sustainable Business Institute, zur Einführung von umweltfreundlicher LED-Beleuchtung in die Allgemeinbeleuchtung statt. Zum Artikel


Zusätzliche Materialien

 
15.09.2009 Ergebnisse des Konzept-Workshops "LED-Leitmarkt gemeinsam entwickeln"

Alle Vorträge der Referenten und Abschlusstatementes des LED - Workshops vom 20.08.2009 erhalten Sie auf der externen Seite des CFI zum Download. Weitere Informationen


Zum Seitenanfang


Quelle: osram-os.com
Quelle: osram.com
Quelle: osram.com
Quelle: osram-os.com

FAQ`s zum Wettbewerb


Frage:
Welche Formulare müssen für die Einreichung des Wettbewerbsbeitrags ausgefüllt werden?
Antwort: Um die Kreativität der Antragsteller nicht einzuschränken, kann der Beitrag formlos eingereicht werden. Die Verwendung des Formulars „easy“-skizze wird aber empfohlen. Es sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die in der Bekanntmachung genannten Punkte adressierte werden.

Frage: 
Können auch mehrere Kommunen ein Konsortium bilden.
Antwort: Ja, das ist möglich.

Frage: 
Können auch Projekte gefördert werden bei denen die Umsetzungsphase bereits dieses Jahr oder noch vor Bekanntgabe der Gewinner im nächsten Jahr beginnt.
Antwort: Nein, die Umsetzungsphase beginnt nach der Bekanntgabe der Gewinner und der Einreichung der Vollanträge. Die Projekte sollen so geplant werden, dass sie innerhalb von 18 Monaten umgesetzt werden können.

Frage:
Kann es bei starker Beteiligung auch mehr als 10 Sieger geben?
Antwort: Nein, die Bekanntmachung sieht bis zu 10 Gewinner vor, diese Aussage ist bindend.

Frage:
Hat Aussenbeleuchtung (Strassen, Tunnel etc.) Priorität gegenüber Projekten zur Innenbeleuchtung (U-Bahn, Museum, Stadion etc.)?
Antwort: Nein, die Konzepte werden unabhängig von diesem Aspekt nach den in der Bekanntmachung genannten Kriterien bewertet.

Frage:
Können auch F&E Aufwendungen gefördert werden, die zur Umsetzung es Projekts erforderlich sind?
Antwort: Ja, dies ist explizit erwünscht. F&E Arbeiten können zu den technologischen Herausforderungen, aber auch zur Physiologie oder anderen grundsätzlichen Fragen zur Einführung der LED in die Allgemeinbeleuchtung durchgeführt werden. Institute oder Firmen der gewerblichen Wirtschaft können dabei als Konsortialpartner oder im Unterauftrag der Kommunen auftreten. Die Innovationshöhe sollte allerdings so gewählt werden, dass das Projekt weiterhin innerhalb von 18 Monaten umzusetzen ist, wie es die Bekanntmachung vorsieht.

Frage:
Wer entscheidet über die Sieger des Wettbewerbs?
Antwort: Nach der Einreichungsfrist am Ende des Jahres wird ein unabhängige, interdisziplinäre Jury berufen werden, die die Auswahl der Sieger nach den in der Bekanntmachung genannten Kriterien vornehmen wird.

Frage: Werden die Kosten für die Erstellung der Antragsunterlagen in der Planungsphase erstattet?
Antwort: Nein, zuwendungsfähig sind nur die projektspezifischen Ausgaben und Kosten zur Realisierung der Konzepte in der zweiten Phase des Wettbewerbes.

Frage: Gerade hat das BMU den Wettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ abgeschlossen. Was ist neu beim BMBF-Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“?
Antwort: Der Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ setzt defacto auf den Erfahrungen aus dem genannten Wettbewerb auf. Im Vordergrund steht aber die wirkliche Umsetzung von Konzepten für die Allgemeinbeleuchtung  (mit den beiden Schwerpunkten Straße und Gebäude), ausschließlich auf der Basis von LED-Beleuchtung. Es geht bei diesem Wettbewerb also um echte Pilotprojekte mit LED-Beleuchtung. Dabei müssen mögliche Einführungshindernisse wie Regeln, Standards, Finanzierung und Zulassung benannt, und Wege zu deren Überwindung aufgezeigt werden. Jedes der ausgewählten Projekte wird ein Modellprojekt im Sinne von beispielhafter Umsetzung der neuen Möglichkeiten sein.

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www.kommunen-in-neuem-licht.de  2009

Bilder zum Wettbewerb

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