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		<title>Optische Technologien: Aktuelle News</title>
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		<description>Optische Technologien - RSS-Feed</description>
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			<title>Optische Technologien: Aktuelle News</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 10:50:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Die Zeiten der Glühbirne sind vorbei – die Zukunft gehört den LED-Leuchten</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=31&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=354&#38;cHash=a8cb398aa9</link>
			<description>75-Watt Glühlampe ade: Nächste Stufe in der europaweiten Glühlampen-Verordnung tritt am 1. September in Kraft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[VDI Technologiezentrum GmbH<br /><br />Am 1. September 2010 tritt die zweite Stufe der EU-Verordnung zum schrittweisen Glühlampenausstieg in Kraft. Ab dann dürfen keine Glühlampen ab 75 Watt, die nicht mindestens der Energieklasse C entsprechen, mehr auf den Markt gebracht werden. <br /><br />Die Alternative lautet also Energiesparlampe, wobei die meisten bei diesem Stichwort zuerst an die Leuchtstofflampe denken. Doch die energieeffizienten und inzwischen qualitativ sehr hochwertigen Modelle der Leuchtstofflampen haben mehrere entscheidende Nachteile. Erstens: die eigentliche Leuchtröhre aus Glas ist in ihren Abmessungen für kleinere Lichtinstallationen bautechnisch stark begrenzt und sehr empfindlich. Zweitens, und das ist für viele das schwerwiegendere Problem, enthalten sie geringe Mengen von giftigem Quecksilber und dürfen nur in speziellen Sammelstellen entsorgt werden. Und drittens sind Leuchtstofflampen aufgrund der langen Reaktionszeiten für viele technische Anwendungen nicht geeignet.<br /><br />Hier bieten lichtemittierende Festkörperdioden – kurz LEDs – entscheidende Vorteile und attraktive sowie effiziente Lichtlösungen. Die kleinen aber leistungsstarken Lichtquellen sind für beinahe jeden Beleuchtungszweck prädestiniert: Energieeffizienter um das zehn- bis zwanzigfache gegenüber einer Glühlampe sind die kleinen LEDs durch ihre geringen Abmessungen für die verschiedensten Beleuchtungssysteme und die entsprechenden Beleuchtungsanforderungen geeignet. Dabei decken sie die gesamte Farbpalette inkl. angenehmer, warmweißer Farbtemperaturen ab. Qualitativ hochwertige Leuchtdioden sind zudem enorm haltbar: Sie können heute durchaus bis zu zehn Jahren leuchten. Und am Ende eins langen Lichtlebens lässt sie sich, im Gegensatz zu der Leuchtstofflampe, ganz einfach mit dem Haus- oder Elektronikmüll entsorgen. <br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in der Vergangenheit die Forschung und Entwicklung der LED-Technologie in Deutschland stetig unterstützt, und heute ist Deutschland einer der führenden Forschungs- und Produktionsstandort für Hochleistungs-LED. <br />Auch heute wird die Entwicklung der LED-Technologie wird vom BMBF weiterhin begleitet und finanziell gefördert. Um die breite Markteinführung der LED in die Allgemeinbeleuchtung zu stimulieren, hat das BMBF z.B. im Rahmen der LED-Leitmarktinitiative im vergangenen Jahr den bundesweiten LED-Wettbewerb „<a href="index.php?id=kommunen-in-neuem-licht" target="_top" >Kommunen in neuem Licht</a>&quot; ausgerufen. Im April diesen Jahres wurden auf der internationalen Fachmesse für Beleuchtung, der „Light and Building“ in Frankfurt die zehn Gewinnerkommunen vom Parlamentarischem Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel, bekannt gegeben. Die Auswahl der zehn Gewinner aus 140 eingereichten Beiträgen war nicht leicht, die hohe Anzahl der Beiträge führte jedoch die aktuelle Dringlichkeit des Themas LED in der kommunalen Allgemeinbeleuchtung auf. Die Themen der Skizzen umfassen Planung und Einsatz von LED Leuchten verbunden mit Sensorik, automatischer Steuerung und Lichtmanagement in der Innen- und Außenbeleuchtung. <br /><br />Die Zukunft des Lichts gehört der LED. Die großen Einsatzgebiete der Hochleistungs-LEDs sind heute zwar noch kaum erschlossen. Noch in 2005 wurde etwa die Hälfte aller LEDs nur im Handy eingesetzt. Ähnlich zur Elektronik vor über 30 Jahren kündigt sich jedoch in der Allgemeinbeleuchtung der Paradigmenwechsel zum Halbleiterlicht an. Bis 2025, so die Erwartung von Analysten, wird jede dritte Lichtquelle eine LED sein. Das britische Marktforschungsinstitut iSuppli rechnet in den kommenden Jahren mit einer „ungebrochenen Nachfrage“ im LED-Markt. iSuppli geht von heute bis zum Jahr 2013 von einer Verdopplung des weltweiten Marktes auf 17,4 Milliarden Dollar oder 13,3 Milliarden Euro aus. <br />Deutschland ist dabei eine der führenden Lichtnationen. Der Triumphzug der LED wird maßgeblich in Deutschland und Europa stattfinden, zur Standortsicherung beitragen, Arbeitsplätze schaffen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.<br /><br />Bilder dieser Meldung in hoher Auflösung:<br />Bild 1: <a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/BILDUNG/News/LED_OLED/LED_Strassenlampe.jpg" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >LED-Strassenlaterne bei Tag</a><br />Bild 2: <a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/BILDUNG/News/LED_OLED/LED_Strassenlampe_Nacht.jpg" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >LED-Strassenlaterne bei Nacht</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:50:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Hochpräzise Messtechnik auch auf großen Flächen</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=27&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=353&#38;cHash=7a49a26740</link>
			<description>BMBF-Verbund präsentiert ersten Meilenstein bei der Entwicklung einer neuartigen mehrskaligen optischen 3D-Messtechnik für Multisensor-Koordinatenmessgeräte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.werth.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Werth Messtechnik GmbH</a>, Gießen<b><br /><br /></b>Die Firmen Werth Messtechnik GmbH und NanoFocus AG präsentieren einen ersten Erfolg aus dem Verbundprojekt &quot;Mehrskalige optische 3D-Messtechnik für Multisensor-Koordinatenmessgeräte (MOP-3D)&quot;. <br /><br />Ziel des Verbundprojektes MOP-3D ist die Entwicklung eines optisch-flächenhaft antastenden 3D-Sensorsystems mit einem über mehrere Größenordnungen flexibel skalierbaren Messbereich zur Qualifizierung von funktionalen mikro- bzw. nanostrukturierten Bauteilen und Oberflächen in industriellen Produktionsprozessen.<br /><br />Mit dem Aufbau eines Sensorsystems, dass zwei verschiedene optische Messverfahren für unter-schiedliche Messbereiche in einem einzigen Messkopf vereint, sowie der Integration dieses kombinierten mehrskaligen optischen Sensor-Messkopfs in ein hoch präzises Multisensor-Koordinatenmessgerät wurde zu Projekthalbzeit ein wichtiges Teilziel im MOP-3D Projekt erreicht.<br /><br />Nach Projektende liefern die Ergebnisse aus dem MOP-3D Projekt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Produktionsausschuss sowie zur Sicherung der Technologiekompetenz im Bereich der optischen 3D-Höchstpräzisions-Messtechnik.<br />Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem Beitrag von 830.000 EUR gefördert.<br /><br /><br /><br /><br /><b>Informationen zu den Projektpartnern</b><ul><li><div class=" "><span><strong>Die <span>Werth Messtechnik GmbH</span></strong> ist ein international führender Hersteller von Multisensor-Koordinaten-Messgeräten. </span><span>Weitere Informationen unter <a href="http://www.werthmesstechnik.de/" target="_self" >www.werthmesstechnik.de</a></span></div></li><li><div class=" "><span><strong>Die <span>NanoFocus AG </span></strong>ist ein führender Hersteller von hochauflösenden optischen 3D-Messsystemen für Anwendungen im Laborbereich bis zur automatisierten Qualitätskontrolle in der Produktion. </span><span>Weitere Informationen unter <a href="http://www.nanofocus.de/" target="_self" >www.nanofocus.de</a>.</span></div></li><li><div class=" "><span><strong>Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)</strong> ist das nationale Metrologie-Institut der Bundesrepublik Deutschland mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ptb.de/" target="_self" >www.ptb.de</a>.</span></div></li></ul><br /><b>Ansprechpartner</b><br />Werth Messtechnik GmbH<br />Thomas Wiedenhöfer<br />Siemensstr. 19, 35394 Gießen<br />Tel.: 0641 / 7938-546<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,vjqocu0ykgfgpjqghgtBygtvjoguuvgejpkm0fg');" >thomas.wiedenhoefer@werthmesstechnik.de</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bakterien rechtzeitig aufspüren</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=27&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=352&#38;cHash=9e33bb8cba</link>
			<description>Staatssekretär Rachel: &quot;Krankenhäuser noch sicherer machen&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.bmbf.de/press/2927.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)</a><br /><br />Forschung kann einen entscheidenden Beitrag leisten, die Hygiene in Krankenhäusern zu verbessern. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel am Freitag in Berlin hingewiesen. &quot;Unser Ziel muss es sein, Bakterien in Krankenhäusern so zuverlässig und schnell wie möglich aufzuspüren&quot;, sagte Rachel. &quot;Damit uns das gelingt und Krankenhäuser noch sicherer werden, fördern wir Forschungsprojekte in diesem Bereich.&quot; <br /><br />Wissenschaftler konnten in den vom Ministerium geförderten Forschungsprojekten Monet und Omib mit dem so genannten Bio Particle Explorer bereits die Grundlage für verbesserte Hygiene schaffen: Die Technik kann sofort feststellen, mit welchen und wie vielen Bakterien oder Keimen die Luft im Krankenhaus belastet ist. Kernstück ist ein optisches Analysesystem, das innerhalb einer Sekunde ein einzelnes Bakterium genau charakterisieren kann und damit erstmalig ein Echtzeit-Monitoring von Bakterien in der Luft ermöglicht. Das BMBF hat die Projekte mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gefördert. <br /><br />Einen anderen Ansatz wählen Ärzte, Forscher und Unternehmer im Verbundprojekt &quot;FastDiagnosis&quot;, das das Ministerium fördern will: Sie wollen ein schnelles optisches Verfahren zum Erkennen von Bakterien in Infusionen und Körperflüssigkeiten entwickeln. Herkömmliche Methoden benötigen gegenwärtig bis zu drei Tage. Dieses Nachweisverfahren soll der routinemäßigen Hygieneüberwachung in Krankenhäusern sowie einer deutlich schnelleren Erkennung der lebensgefährlichen Sepsis dienen. <br /><br />Ärzte könnten dann innerhalb kürzester Zeit überprüfen, ob Infusionen verunreinigt sind. Die geplante Diagnostik basiert auf der Raman-Spektroskopie, einem empfindlichen optischen Verfahren, das in Sekundenschnelle einen charakteristischen molekularen Fingerabdruck des Krankheitserregers liefert. Durch den Musterabgleich mit einer Datenbank werden die in der Probe enthaltenen Bakterien umgehend und eindeutig bestimmt. An diesem Forschungsprojekt sind das Institut für Photonische Technologien (IPHT) in Jena und das Darmstädter Unternehmen R-Biopharm beteiligt.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 16:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Licht für die Gesundheit</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=23&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=351&#38;cHash=2815e70854</link>
			<description>Bundesministerin Schavan und Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Frankenberg haben ihren Besuch zum 6. Symposium des BMBF-Forschungsschwerpunktes Biophotonik angekündigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.biophotonik.org/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >biophotonik.org<br /></a><br />Zur öffentlichen Präsentation des BMBF-Forschungsschwerpunktes Biophotonik am 24. September haben sich inzwischen auch Bundesforschungministerin Annette Schavan und der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg angekündigt. Beide werden sich zusammen mit weiteren Ehrengästen bei einem Rundgang durch die Ausstellung laufender BMBF-Förderprojekte über innovative optische Lösungen für Medizin und Lebenswissenschaften informieren und sich mit einer Ansprache an die Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft richten. Die anschließenden Festvorträge beschäftigen sich mit der künftigen Entwicklung von Volkskrankheiten und berichten über aktuelle Entwicklungen in der Nanoskopie sowie in der endoskopischen Bildgebung.<br /><br />Das Symposium soll außerdem die Experten der vielfältigen Fachdisziplin enger zusammenbringen. Hierzu referieren hochkarätige Referenten aus Medizin, Naturwissenschaften und den optischen Technologien im Workshop “Bedarfsfelder und technologische Trends der Biophotonik” über wichtige Innovationsfelder. <br />Interessierte sind herzlich eingeladen. <br /><br /><b>Weitere Informationen </b><ul><li>Informationen zur Teilnahme am Kongress<strong> </strong>finden Sie unter <a href="http://www.biophotonik.org/" target="_self" >www.biophotonik.org</a> </li><li>Download Programmheft und Programmfleyer</li></ul><b>Programmpunkte<br />Donnerstag, 23.9.2010<br /></b>9.00-15.30: 6. Statustreffen des Forschungsschwerpunktes Biophotonik<br />Nicht-öffentliche Statusberichte der laufenden Forschungsverbünde1<br />6.00-18.00: Jahrestreffen des DGaO-Arbeitskreises Biophotonik<br /><br /><b>Freitag, 24.9.2010<br /></b>8.30-10.00, 13.30-15.00: Workshop “Bedarfsfelder und technologische Trends der Biophotonik”<br />10.00-12.00: Öffentliche Präsentation und Festvorträge<br />8.30-15.00: Öffentliche Ausstellung der BMBF-Förderprojekte im Forschungsschwerpunkt Biophotonik]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 11:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Innovationsallianz Photovoltaik – Mit Forschung an die Spitze</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=350&#38;cHash=5bcefc56eb</link>
			<description>Bundesregierung stellt der deutschen Solarindustrie 100 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[VDI Technologiezentrum GmbH<br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), haben gemeinsam die Innovationsallianz Photovoltaik ins Leben gerufen. Im Zuge dieser Initiative stellen die beiden Ministerien der deutschen Solarbranche Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro für innovative Forschungsprojekte zur Verfügung. Im Gegenzug&nbsp;verspricht die Branche, mindestens 500 Millionen Euro in die Umsetzung der Ergebnisse in Deutschland zu investieren. Die Fördermaßnahme richtet sich an die gesamte deutsche Photovoltaik- und Ausrüsterindustrie.<br /><br />Das Ziel der Innovationsallianz Photovoltaik ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Industrie mittel- und langfristig zu sichern und auszubauen. Die Bundesregierung setzt dabei auf eine enge Kooperation von Ausrüstungs- und Systemtechnologieunternehmen mit den Anwendern in der Photovoltaik-Industrie. <br />Projektvorschläge können bis zum 30. September eingereicht werden.<br /><br />Die Ergebnisse der industriegeführten Forschungsprojekte sollen möglichst rasch zu neuen Verfahren und innovativen Produkten mit verbesserten Eigenschaften, zu einer Senkung der Herstellungskosten sowie zu Investitionen am Standort Deutschland führen. Konkrete Erwartungen sind, dass durch den Einsatz von Schlüsseltechnologien, wie der Laser-, Plasma-, Beschichtungs- und Handhabungstechnik, sowohl bei den Herstellungskosten als auch beim Wirkungsgrad gegenüber konventionellen Prognosen Verbesserungen um zehn bis 20 Prozent innerhalb der nächsten fünf Jahre möglich werden. Ziel ist es, die Herstellungskosten pro Watt-Peak auf Modulebene um mindestens 30 Prozent zu senken.<br /><br />International konnte sich Photovoltaik „made in Germany“ bislang gut behaupten. Laut dem Bundesverband für Solarwirtschaft lag der Marktanteil deutscher Unternehmen im Jahr 2008 im Durchschnitt aller Wertschöpfungsstufen bei rund 20 Prozent. Der deutsche Solar-Maschinenbau hat Marktanteile bis über 50 Prozent. Doch die starke Konkurrenz aus den USA und Asien zieht an. Bei der Solarzellenproduktion ist China Weltmarktführer, und Wettbewerber wie Taiwan und Malaysia, stehen bereits in den Startlöchern. <br /><br />Nach einer dynamischen Aufbauphase stehen die heimischen Photovoltaik-Unternehmen daher nun vor einem wichtigen Anpassungsprozess. Die starke deutsche Weltmarktposition im Bereich der Solartechnologie lässt sich nur durch verstärkte Investitionen im Forschungs- und lnnovationsbereich und durch eine enge Kooperation von Photovoltaik-Herstellern und Ausrüstern behaupten. Die Innovationsallianz Photovoltaik der Bundesregierung zielt genau auf diese Punkte, für mehr Innovationen und Wachstum in Deutschland.<br /><br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br /><a href="http://www.bmbf.de/foerderungen/15121.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Bekanntmachung Innovationsallianz Photovoltaik</a> auf der Seite des Bundesministerium für Bildung und Forschung.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 11:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Laserschweißen im großen Maßstab</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=08&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=04&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=349&#38;cHash=17edaa7e3b</link>
			<description>BMBF-Forschungsprojekt entwickelt neuen Hybridschweißprozess für die Bearbeitung von Dickblechen beim Schiff-, Rohr- und Turmbau.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.lzh.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung Laserzentrum Hannover (LZH)<br /></a><br />Zusammen mit sieben Partnern entwickelt das LZH einen Hybridschweißprozess für großvolumige Dickblechkonstruktionen, der die Vorteile des Laser- und des Metallschutzgasschweißens (MSG) kombiniert, um einen höheren Wirkungsgrad zu erzielen. Insbesondere für den Schiff-, Rohr- und Turmbau in Deutschland eröffnet dieser Prozess neue Perspektiven beim Schweißen von Blechen mit einer Dicke von über 20 mm. <br /><br />Bei diesem innovativen Verfahren überbrückt das MSG-Schweißen den Spalt zwischen den Blechen, während das Laserschweißen die Bleche in der Tiefe verbindet. Dabei pendeln sowohl der Laserstrahl als auch der Lichtbogen quer zur Naht. Auf diese Weise sollen Stahlwerkstoffe mit einer Dicke von über 20 mm und Aluminiumwerkstoffe mit einer Dicke bis zu 15 mm in einer Schweißoperation verbunden werden. <br /><br />Geplante Merkmale des neuen Hybridschweißsystems sind Systemrobustheit, die gute Spaltüberbrückbarkeit und je nach Anwendung die hohe Schweißgeschwindigkeit. Gegenüber konventionellen Verfahren soll auch weniger Zusatzwerkstoff verwendet werden. Durch die Prozesseigenschaften soll das Verfahren insbesondere für lange Schweißnähte im Schiff-, Rohr- und Turmbau attraktiv sein.<br /><br />Das LZH, das unter anderem für die Prozessentwicklung und die automatisierte Prozessüberwachung des Laser-MSG-Hybridverfahrens verantwortlich ist, wird dafür einen 16 Kilowatt Scheibenlaser einsetzen. Nach Abschluss des Projekts in 2012 sollen die Ergebnisse auch in weiteren Industriebranchen zur Anwendung kommen. <br /><br />Die Projektpartner des LZH kommen unter anderem aus dem Stahlsektor (Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, Duisburg), dem Schiffbaubereich (Wadan Yards LNG Technology GmbH, Rostock) und dem Turmbau (SIAG Tube &amp; Tower GmbH). Weitere Partner sind die Messer Group GmbH, die EWM Hightec Welding GmbH, die Precitec KG und die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH. Das Projekt &quot;HYBRILAS&quot; zum Schweißen von Dickblechen mit brillanten Laserstrahlquellen wird über den Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms Optische Technologien finanziell unterstützt.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 15:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kostengünstige Breitbandanschlüsse für HDTV, USB 4.0 oder Home-Cinema durch Silizium-Photonik</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=28&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=348&#38;cHash=19e85592ac</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt zur Konvergenz von Photonik und Elektronik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.ioap.tu-berlin.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Technische Universität Berlin, Institut für Optik und Atomare Physik</a><br /><br />Das Projekt „SiliconLight“ tritt an, um Hindernisse für die Anwendung von Silizium in der Optoelektronik aus dem Weg zu räumen und damit diesem Basismaterial von Computerchips und Solarzellen weitere aufregende Anwendungsfelder zu eröffnen.<br /><br />Silizium ist heute ein weitverbreitetes Material, das sich als Basismaterial in fast jedem elektronischen Gerät wiederfindet. Aus diesem Grund sind die Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren gut bekannt und erlauben die kostengünstige Herstellung von Siliziumkomponenten. Neben der Elektronik gewinnt aber auch die optische Verarbeitung und Übermittelung von Daten an Bedeutung – nicht nur über lange Strecken. Hier ermöglicht Silizium die kompakte Integration von Optik und Elektronik auf einem Chip zur Realisierung innovativer Module und Geräte für die Kommunikation und Medizintechnik und andere wichtige Anwendungen, wie beispielsweise kostengünstige Breitbandanschlüsse für HDTV, Home-Cinema, USB 4.0&nbsp;oder&nbsp;OnChip-Kommunikation und optische Bussysteme für ultraschnelle PCs oder Medizinische Implantate zum Nachweis von Molekülkonzentrationen im Blut.<br /><br />Das Projekt „SiliconLight“ ist angetreten, um bestehende Hürden für den Bau integrierter, optoelektronischer Schaltkreise aus dem Weg zu räumen und wegweisende Prototypen zu entwickeln. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit über 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Projektleitung liegt bei der TFH Wildau. Weitere Partner sind das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt/Oder mit seiner hochentwickelten CMOS-Prozesslinie, die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus, das&nbsp; Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle und die Lehrstühle für Optik und Hochfrequenztechnik der TU Berlin, wo die ersten SOI-Wellenleiter entwickelt wurden und über eine 25-jährige Erfahrung in der nichtlinearen Optik von Silizium besteht. Mit dem Projekt „SiliconLight“ werden die Grundlagen für die weitere Entwicklung der Silizium-Photonik in Deutschland erarbeitet. <br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Alter ohne Brille durch präzise Lasertechnik</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=347&#38;cHash=6af4d2b3ac</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt SYNERGIE entwickelt neuartiges Ultrakurzpuls-Lasersystem zur einmaligen Laserbehandlung der Alterssichtigkeit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.menlosystems.com/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Menlo Systems GmbH</a><br /><br />In den letzten Jahren hat sich die Laserbehandlung bei Fehlsichtigkeit weitgehend etabliert und wird von einer Vielzahl von Anbietern abgedeckt. Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass durch sie eine Brille dauerhaft überflüssig wird, die Lebensqualität insbesondere von stark fehlsichtigen Menschen wird deutlich erhöht.<br /><br />Bei normalsichtigen Menschen übernimmt die Linse im Auge die Aufgabe, Objekte in unterschiedlicher Entfernung scharf auf die Netzhaut abzubilden, indem sie ihre Dicke und damit ihre Beugungskraft variiert. Bei einer normalen Fehlsichtigkeit ist die Linsenfunktion uneingeschränkt gegeben, nur das Auge ist entweder zu kurz, oder zu lang, so dass die Linse es nicht schafft, ein scharfes Bild auf die Netzhaut abzubilden. Im Gegensatz dazu nimmt im Alter die Flexibilität der Linse ab, so dass nah am Betrachter liegende Objekte nicht mehr scharf auf der Netzhaut abgebildet werden können, eine Lesebrille wird notwendig, oft kombiniert mit einer normalen Brille, als eingeschliffene Leseecken, als Gleitsicht- oder Mehrzonenbrille. Neue wissenschaftliche Arbeiten haben gezeigt, dass diese Einschränkung durch eine geeignete Laserbehandlung behoben werden kann. Ein entsprechendes Lasersystem, mit dem die Behandlung am Menschen zuverlässig, sicher, aber auch kostengünstig durchgeführt werden könnte, existiert heute allerdings noch nicht. <br /><br />Neue Hoffnung für die schmerzfreie Behandlung der Alterssichtigkeit (fachlich Presbyopie) bringt ein innovatives modengekoppeltes Ultrakurzpuls-Lasersystem, das im Rahmen des SYNERGIE-Projektes neu entwickelt wird, und in seinen Parametern einzigartig und genau auf diese eine Anwendung spezialisiert ist. <br />Bei der laserchirurgischen Behandlung der Presbyopie werden mit Hilfe von ultrakurzen Laserpulsen Mikroschnitte in die verhärtete Augenlinse eingebracht. Durch geeignete Wahl der Schnittgeometrien und Laserparameter kann so die Flexibilität der Linse wiederhergestellt werden. Das Lasersystem für diese Anwendung basiert auf diodengepumpten Ytterbium-dotierten Glasfasern, die es erlauben, eine kompakte, kostengünstige und wartungsarme Strahlquelle aufzubauen. Mit dem modularen Gesamtaufbau können durch die Verwendung neuartiger Konzepte für die Pulsverkürzung und -selektion gleichzeitig hohe Pulsenergien und extrem kurze Pulsdauern realisiert werden, die die Grundlage für das Schnittverfahren bilden. Die beteiligten Projektpartner haben sich dabei auf ihre jeweilige Teilaufgabe spezialisiert: <ul><li><div class=" "><span>D</span><span>as Laser Zentrum Hannover entwickelt ein optisches Leistungsverstärkersystem mit neuartigem Pulskompressionsverfahren zur Skalierung der Pulsenergien unter Erhalt der Pulsqualität.</span></div></li><li><div class=" "><span>Menlo Systems GmbH bringt sein Know-How aus dem Bereich der Laseroszillatorenentwicklung ein, und integriert die einzelnen Module in ein marktfähiges Gesamtsystem.</span></div></li><li><div class=" "><span>Mit der Rowiak GmbH als Anwender und Vermarkter des Gesamtsystems ist ein weiterer Industriepartner assoziiert eingebunden, der die benötigten Lasersystem-Parameter definiert und das Gesamtsystem abschließend testet und evaluiert.</span></div></li></ul><br />Die ersten Schritte zur Realisierung sind bereits getan. So wurden die wesentlichen Parameter in Vorversuchen erreicht, mit Eintritt in die nächste Projektphase beginnt der Aufbau des Prototypen. Dieser wird zeigen, wie erfolgreich der von den Projektpartnern eingeschlagene Weg ist. <br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Forschungsarbeiten des Projekts Synergie mit 500.000 €. Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt und wird in einem Jahr abgeschlossen.<br /><br /><b>Ansprechpartner / Projektkoordinator<br /></b>Dr. Ronald Holzwarth<br />Menlo Systems GmbH<br />Am Klopferspitz 19<br />82152 Martinsried<br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="fileadmin/Verbundsteckbriefe/11._KMU/Projektblatt_Synergie.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Kurzübersicht Forschungverbund SYNERGIE</a>&nbsp;(pdf)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 11:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Altersblindheit: Frühdiagnostik dank optischer Technologien</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=13&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=346&#38;cHash=aadf425c0c</link>
			<description>Gestartetes Verbundprojekt MODIAMD erforscht neue Systeme für frühzeitigere Behandlungsmöglichkeiten gegen AMD.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Forschungsschwerpunkt Biophotonik <a href="http://www.biophotonik.org/" target="_self" >www.biophotonik.org</a> <br /><br />Eine empfindliche und schnell durchführbare Messung soll künftig helfen, das Fortschreiten der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) frühzeitig zu erkennen. Deutsche Wissenschaftler und Unternehmen erforschen jetzt gemeinsam ein neues Diagnoseverfahren zur Früherkennung der AMD mittels innovativer optischer und molekularer Bildgebung.<br /><br />Die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist in den Industrieländern die häufigste Ursache für Altersblindheit. Schon heute sind in Deutschland etwa 4,5 Millionen Menschen von der AMD betroffen. Aufgrund der demografischen Entwicklung erwarten Experten bis zum Jahr 2020 einen Anstieg auf über 6 Millionen AMD-Patienten hierzulande. <br /><br />Die Möglichkeiten, frühe Erkrankungsprozesse rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu bekämpfen, sind bisher noch sehr begrenzt. Zur Behandlung bestimmter Formen des frühen (trockenen) Stadiums der Erkrankung wird derzeit die gezielte Gabe von Spurenelementen sowie von Vitaminen empfohlen. Für eine Behandlung der fortgeschrittenen (feuchten) Form der AMD stehen bereits leistungsfähige Verfahren zur Verfügung: die Laserkoagulation, die Photodynamische Therapie sowie die seit mehreren Jahren etablierte und besonders erfolgreiche, aber kostenintensive Antikörperbehandlung mit VEGF-Inhibitoren. Für Patienten in schweren Spätstadien der AMD kommen jedoch nur noch rehabilitative Maßnahmen wie zum Beispiel vergrößernde Sehhilfen zur Anwendung.<br /><br />Der Forschungsverbund „MODIAMD“ will bald bessere Handlungsmöglichkeiten gegen die AMD schaffen. Die beteiligten Ärzte, Naturwissenschaftler und Technologen erforschen in den kommenden drei Jahren eine verbesserte Diagnostik, die die molekularen Veränderungen der Retina als Anzeichen einer trockenen AMD erkennen soll. Weiterhin soll sie eine Frühdiagnostik für den Übergang der trockenen zur feuchten AMD sowie die Grundlagen einer molekularen Bildgebung für eine patientenspezifische Therapie ermöglichen.<br /><br />Die Projektpartner aus Jena, Bonn und Berlin setzen dabei auf zwei Verfahren. Sie erforschen Systeme für eine funktionelle Bildgebung, die über den Stand der Technik beim Netzhaut- und Makula-Imaging weit hinausgehen soll, sowie neue molekulare Sonden, die eine bildgebende Diagnostik des Überganges von der trockenen zur feuchten AMD ermöglichen sollen. Dies soll ein frühzeitiges therapeutisches Eingreifen ermöglichen, bevor irreversible Schäden auftreten.<br /><br />Die entstehende Systemlösung koppelt technisch ein neues diagnostisches Gerät mit einer molekularen Sonde und applikativ die Diagnostik mit der therapeutischen Intervention. Die Lösung soll bereits im Projektverlauf im klinischen Umfeld erprobt werden. Der beteiligte Industriepartner Carl Zeiss Meditec AG plant das System nach Projektabschluss einer Vermarktung zuzuführen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundprojekt mit 3,1 Millionen Euro, die Verbundpartner investieren weitere 2,1 Millionen Euro.<br /><br />Empfindliche optische Messverfahren für das Auge sollen zukünftig nicht nur helfen, Augenkrankheiten zu diagnostizieren und zu therapieren. Das Auge gewinnt zunehmend als diagnostisches Fenster zum Körper an Bedeutung. So startete vor kurzem der BMBF-geförderte Forschungsverbund MINDE, der die Alzheimer&#8208;Erkrankung bereits in einem frühen Stadium per Augenscan erkennen will. <br /><br /><b>Verbund MODIAMD – Molekulare Diagnostik der AMD</b><br />Beteiligte Unternehmen und Forschungsinstitute:<ul><li>Carl Zeiss Mediatech AG, Jena</li><li><span>mivenion GmbH, Berlin</span></li><li><span>Universitäts-Augenklinik Bonn</span></li><li><span>Charité – Universitätsmedizin Berlin, Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie</span></li><li>Freie Universität Berlin, Institut für Chemie und Biochemie</li></ul><br /><b>Ansprechpartner / Verbundkoordinator</b> <br />Carl Zeiss Meditec AG<br />Volker Wiechmann, medways e.V., Jena, <br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,kphqBogfycau0gw');" >info@medways.eu</a><br /><br /><b>Weitere Informationen<br /></b>Forschungsschwerpunkt Biophotonik<br /><a href="http://www.biophotonik.org/" target="_self" >www.biophotonik.org</a> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 15:16:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Laser frei</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=13&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=345&#38;cHash=61ca9a5e37</link>
			<description>Lasertechnik im Berliner Raum: Eine deutsche Erfolgsbranche entwickelt Zukunftstechnologien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0710/karriere/0013/index.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Berliner Zeitung</a><br /><br />Er poliert Goldschmuck, schärft den Blick von Kurzsichtigen und transportiert Daten in Lichtgeschwindigkeit. Und egal, ob Materialbearbeitung, Medizin- oder Messtechnik, Kommunikations- oder Biotechnologie: Der Laser ist aus dem Alltag inzwischen nicht mehr wegzudenken. Und weil sie so vielfältig einsetzbar ist, gehört die Lasertechnik mittlerweile zu den wichtigsten Bereichen der Optischen Technologien.<br /><br />Die Branche der Optischen Technologien, oder auch Photonik genannt, galt lange Zeit als Stern am Himmel des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Laut einer <a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/SERVICE/OT-Studie-final.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung</a> wuchs sie mit einer Rate von 12,2 Prozent fast doppelt so schnell wie das restliche verarbeitende Gewerbe und beschäftigte 128 000 Menschen. Die weltweite Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres hat diese Gesamtbilanz allerdings etwas verdüstert. Im laufenden Jahr scheint sich die Lage jedoch wieder aufzuhellen, gerade im Bereich der Lasertechnologie -und gerade in Berlin-Brandenburg.<br /><br />Ein Beispiel innovativer Produkte der Marke &quot;Made in Berlin&quot; ist der Fresh-Scan, mit dem sich mittels Laserspektroskopie Gammelfleisch erkennen lässt. Beteiligt an der Entwicklung sind unter anderem das Institut für Optik und atomare Physik der TU Berlin, das Fraunhofer Institut sowie das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH). Das FBH gilt als beispielhaft für schnellen Technolgoietransfer. Das Institut entwickelt unter anderem extrem präzise und robuste Diodenlaser, die einen Raketenstart überstehen können und in Atomuhren von GPS-Satelliten eingesetzt werden. Derzeit forscht es an der Entwicklung von Lasern, die ausreichend grünes und blaues Licht emittieren, um künftig das Laser-Fernsehen zu ermöglichen. <br /><br />Mit 97 Prozent sind fast alle regionalen Lasertechnik-Unternehmen klein oder mittelständisch, was nach Ansicht des Laserverbundes Berlin-Brandenburg die Entwicklung kundenorientierter und pragmatischer Lösungen erleichtert. Zwölf Unternehmen stellen selbst Laser her, die anderen Firmen arbeiten überwiegend als Zulieferer oder Systementwickler. Materialbearbeitung, Messtechnik und Analytik sind die wichtigsten Anwendungsgebiete, dicht gefolgt von Medizintechnik und Biotechnologie: Laser-Technik ist eine Querschnittstechnologie.<br /><br />Auszug,&nbsp;den kompletten Artikel lesen sie im Archiv der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0710/karriere/0013/index.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Berliner Zeitung vom 10. Juli 2010.</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:36:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>SPECTARIS im Gespräch bei Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=08&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=344&#38;cHash=07cb119e16</link>
			<description>Projektförderung  hat in den vergangenen Jahren wesentlichen Beitrag zur Technologieführerschaft Deutschlands geleistet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />Für den Bereich der Medizintechnik verwiesen die SPECTARIS-Vertreter auf die regulatorischen Anforderungen, die die Branche zu erfüllen habe. Sie empfahlen, weitere Anpassungen des regulatorischen Systems für Medizinprodukte vorab gezielter auf Notwendigkeit und sachgerechte Inhalte zu überprüfen und das System der CE-Kennzeichnung weiter in seinen Hauptelementen zu stärken. Ein liberaler, dezentraler Marktzugang sei in jedem Fall einem bürokratisch-zentralistischen Verfahren zu bevorzugen. Brüderle schloss sich der Auffassung von SPECTARIS an und wolle sich dafür stark machen, dass regulatorische Anforderungen nicht zu Innovationshemmnissen würden.<br />  <br /> Beim Thema Außenwirtschaftsoffensive des Bundeswirtschaftsministeriums regte SPECTARIS eine Exportinitiative unter der Dachmarke &quot;Healthcare made in Germany&quot; an, um Anfragen ausländischer Regierungen zum Export von Krankenhaussystemen künftig professionell bedienen zu können. Auch hier sagte der Bundeswirtschaftsminister dem Verband seine Unterstützung zu.<br /> <br /> Obwohl eine steuerliche Forschungsförderung nach seiner Ansicht wünschenswert sei, unterstrich der Minister, dass diese nicht zulasten der Projektförderung erfolgen solle. Eine Mittelkürzung schloss er ebenso aus. SPECTARIS betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Projektförderung für den Mittelstand. Diese habe in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Technologieführerschaft Deutschlands geleistet.<br />  <br /> Darüber hinaus ging SPECTARIS genauer auf die Problematik der EU-Richtlinie über die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) und ihre Auswirkungen auf die optischen Technologien ein. Er sei sich der Brisanz der Angelegenheit bewusst, so Brüderle und wolle sich hierzu intensiv mit den anderen zuständigen Ministerien austauschen.<br /><br /><a href="http://typo3/http://www.optischetechnologien.de/fileadmin/MEDIENDATENBANK/FOERDERUNG/news/100705_Vorstand_Bruederle.jpg" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" >Bild in hoher Auflösung</a> (2 MB)<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:59:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Organische Elektronik: Forscher wollen neues Hautpflaster zur Kontrolle des Glukosespiegels für Diabetiker entwickeln</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=07&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=343&#38;cHash=e8da879b12</link>
			<description>BMBF erteilt Startschuss für Forschungsprojekt im Spitzencluster „Forum Organic Electronics“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.roche.de/diagnostics/index.htm?sid=e7ec7133d7d954e379a6f035b03b3bac" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Roche Diagnostics GmbH</a><br /><br />Mit flexiblen elektronischen Bauteilen aus Plastik wollen Forscher ein neues Hautpflaster zur Kontrolle des Glukosespiegels für Diabetiker entwickeln. Wie sich elektronische Schaltungen dazu auf einem Messpflaster miniaturisieren und mit einem Sensor kombinieren lassen, erforscht ein Gemeinschaftsteam von Roche Diagnostics GmbH, BASF SE und Freudenberg Forschungsdienste KG mit der Universität Heidelberg im Rahmen des Spitzenclusters „Forum Organic Electronics“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Erforschung von neuartigen Glucosesensoren auf Basis der Organischen Elektronik (GlucoSens)“ im Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ für drei Jahre mit Fördermitteln in Höhe von 2,3 Millionen Euro.<br /><br />Weltweit leiden rund 285 Millionen Menschen an Diabetes mellitus, allein in Deutschland leben rund sechs Millionen Diabetiker. Nach Schätzungen der WHO wird sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2030 verdoppeln. Um langfristig diabetesbedingten Erkrankungen wie Erblindung und Nierenversagen vorzubeugen, müssen Betroffene ihren Blutzuckerspiegel stets im Normalbereich halten. Das geht nur mit ständiger Kontrolle, die durch die kontinuierliche Glukosemessung weiter verbessert werden soll.<br /><br />Mit aktuellen Forschungsergebnissen aus der Organischen Elektronik wollen die Wissenschaftler praktische Anwendungen für kontinuierliche Messungen entwickeln. Die Partner können unter anderem auf Vorarbeiten in Projekten zur Drucktechnik (NanoPEP) und Schaltungstechnik (Polytos) zurückgreifen. Im Gegensatz zur traditionellen Methode der Blutzuckermessung, dem Spot-Monitoring, sollen die so genannten Glukosesensoren künftig kontinuierlich Signale über den Blutzuckergehalt aufzeichnen und den Träger bei zu hohen und zu niedrigen Glukosespiegeln warnen. Die Flexibilität der elektronischen Bauteile soll dafür sorgen, dass sich die Messpflaster den Körperbewegungen anpassen.<br /><br />In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 40 Millionen Euro geförderten Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ arbeiten universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar an zukunftsweisenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Organischen Elektronik. Die Arbeiten für das Verbundprojekt „GlucoSens“ haben im Mai begonnen und werden von der Roche Diagnostics GmbH als Konsortialführer koordiniert.<br /><br /><b>Weitere Informationen erhalten Sie über</b><b>:<br /></b>Roche Diagnostics GmbH<br />Kommunikation<br />Sandhofer Straße 116<br />68305 Mannheim<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 17:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Präzise Gewässerüberwachung kostengünstig und energieeffizient</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=21&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=342&#38;cHash=a72ef9ee86</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt AQUAOPTRODE realisiert optische Hybridoptroden zur Messung von pH-Wert und Ammoniakgehalt bei Aquakulturen, zur Gewässerüberwachung und Abwasserbehandlung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.trios.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >TriOS Mess- und Datentechnik GmbH</a><br /><br />Das Verbundprojekt „Aquaoptrode“ hat zum Ziel, eine Hybrid-Optrode für die online Messung von pH-Wert und Ammoniakgehalt zu entwickeln. Diese wird für die Einsatzbereiche Aquakulturen, Gewässerüberwachung und Abwasserbehandlung konzipiert. In der zurückliegenden Projektlaufzeit von knapp zweieinhalb Jahren wurden, nach der Auswahl und Synthese geeigneter chemikaliensensitiver Farbstoffe, Einzeloptroden zur optischen Bestimmung der Parameter erstellt. Nach erfolgreichen Langzeittests sollen diese nun zu einer Hybridoptrode zur gleichzeitigen Detektion von verschiedenen Parametern kombiniert werden.<br /><br />Eine eigens für das Projekt entwickelte Sensorplattform wurde erfolgreich entwickelt und zur Serienreife gebracht. Das Spektrophotometer, welches in einem Wellenlängenbereich von 330 – 760 nm verteilt auf 256 Kanäle arbeitet, dient zur Aufnahme von Optroden und Hybridoptroden. Niedrige laufende Kosten und geringer Stromverbrauch, sowie hohe Flexibilität für den Einsatz verschiedenster Sensorschichten standen bei der Entwicklung des Geräts im Vordergrund. Eine Langzeitinstallation zur Überwachung der Gewässerqualität wurde bereits ins Leben gerufen. Weitere Installationen in einer Aquakulturanlage, sowie einem Abwasserentsorgungsbetrieb zur Validierung in verschiedensten Medien folgen.<br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Forschungsarbeiten des Projekts „Aquaoptrode“ und fördert den Verbund mit knapp 460.000 Euro. An den Forschungsarbeiten beteiligen sich die TriOS Mess- und Datentechnik GmbH (Oldenburg), das Institut für Photonische Technologien (IPHT Jena) und die Hochschule Bremerhaven. Ende Dezember diesen Jahres wird das Projekt nach dreijähriger, intensiver Forschungsarbeit beendet sein.<br /><br /><b>Ansprechpartner / Projektkoordinator<br /></b>Dipl.-Phys. Rüdiger Heuermann<br />TriOS Mess- und Datentechnik GmbH<br />Werftweg 15<br />26135 Oldenburg<br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/sensorik-analytik/AQUAOPTRODE.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Kurzübersicht Forschungsverbund „Aquaoptrode“</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Maßgeschneiderte Optiken für innovative LED-Autoscheinwerfer, Head-Up-Displays oder 10.000 Laserdioden auf einen Streich</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=16&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=341&#38;cHash=6c9265e0d6</link>
			<description>BMBF-Initiative „Freiformoptiken“ gestartet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[VDI Technologiezentrum GmbH<br /><br />Denkt man an das Wort „Optik“, so gehören hochwertige optische Geräte wie etwa Ferngläser, Mikroskope oder Kameraobjektive mit zu den häufigsten Assoziationen, wenn es um „Qualität made in Germany“ geht. Während die klassischen Optiken abbildender Systeme modular aus einzelnen Linsen verschiedener Brennweite mit kugelförmiger (= sphärischer) Oberfläche aufgebaut werden, zeichnet sich in den letzten Jahren immer deutlicher ein Wechsel hin zu maßgeschneiderten Einzelkomponenten mit Freiformoberflächen ab, die speziell auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind. Neben einer enormen Qualitätssteigerung der optischen Abbildung werden optische Systeme zudem wesentlich kompakter und leichter. Ein prominentes Beispiel solcher Optiken der nächsten Generation findet man in den ultrakompakten Kameras, die heute in nahezu jedem Mobiltelefon verbaut sind. <br />Zusätzlich zu den auf Brechung oder Reflexion von Licht basierenden optischen Komponenten sind nunmehr auch solche verfügbar, deren Funktionsprinzip auf einer Beugung des Lichts beruht, so genannte diffraktive optische Elemente (DOE).<br /><br />In der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderinitiative „Freiformoptiken“ ausgerufen, um die traditionelle Stärke deutscher Unternehmen bei der Fertigung hochwertiger, innovativer Optiken in die nächste Generation zu überführen. Insgesamt elf Forschungsverbünde sind aus der Initiative hervor gegangen, von denen die ersten sechs Verbünde nun gestartet sind. Für die Umsetzung ihrer Projekte werden die sechs Forschungsverbünde vom BMBF mit insgesamt &nbsp;14,4 Millionen Euro unterstützt. Die Verbundprojekte, Zusammenschlüsse von namhaften Unternehmen und Instituten sowie hoch spezialisierten Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einem gemeinsamen Forschungsthema, laufen über einen Zeitraum von jeweils drei Jahren. <br />Die neuen Optiken finden breite Anwendung in unterschiedlichen Bereichen wie Medizintechnik, Konsumerelektronik, Beleuchtung, Automotive, Sicherheitstechnik, Materialbearbeitung sowie im Maschinen- und Anlagenbau.<br /><br /><b>Verbundprojekt Autolight und LEDO </b>- Innovative Optik für neue LED-Scheinwerfer<br />LEDs halten zunehmend Einzug in den Automobilsektor. Während Bremsleuchten und in den letzten Jahren auch das Tagfahrlicht auf LED-Basis bereits auf dem Großserienmarkt verfügbar sind, werden infolge des hohen Fertigungsaufwands LED-Hauptscheinwerfer, die eine hohe optische Präzision erfordern, für das Abblend- und Fernlicht lediglich in wenigen Fahrzeugen im Hochpreissegment mit geringen Stückzahlen bei hohen Fertigungskosten hergestellt. <br />Mit den Verbundprojekten „Autolight“ und „LEDO“ stellen sich gleich zwei industriegeführte Verbünde mit unterschiedlichen Lösungsansätzen der Herausforderung, hochpräzise Spritzgussteile für LED-Optiken in Automobilscheinwerfern kostengünstig für den stückzahlstarken Bereich der Klein- und Mittelklasseautos zu realisieren. Die speziellen Kunststoffoptiken für LED-Automobilscheinwerfer werden durch ein Optikdesign auf der Basis von Freiformflächen dünnwandiger. Gleichzeitig solle die angestrebte Innovation im Spritzgussprozess eine höhere Präzision und eine wirtschaftlichere Fertigung erlauben. Neben den gestalterischen Freiheiten beim Scheinwerferdesign und einem geringeren Stromverbrauch bieten die neuen LED-Optiken deutliche funktionale Vorteile beim Einsatz für Abblend- und Fernlicht. Beispielsweise kann ein adaptierbares Fernlicht realisiert werden, dessen Lichtkegel sich stets an die Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse anpasst, so dass eine Blendung des Gegenverkehrs vermieden wird.<br />Im Rahmen des vom BMBF geförderten Vorhabens „AutoLight“ haben sich die Partner Hella, Bayer MaterialScience, Innolite und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik zusammengeschlossen, um hochintegrierte, multifunktionale und dünnwandige Freiformflächen-Optiken sowie innovative Spritzgussprozesse zu realisieren.<br />Der Lösungsansatz des BMBF-Verbundprojekts „LEDO“ besteht in der Erarbeitung technologischer Grundlagen zur Erstellung einer durchgehenden Prozesskette für ein variothermes Spritzgießverfahren für LED-Optiken. Die Projektpartner Automotive Lighting Reutlingen GmbH, FWB Kunststofftechnik GmbH, Kugler GmbH Feinmechanik + Optik, GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM und die KraussMaffei Technologies GmbH tragen jeder in ihren Teilvorhaben zum Gesamtergebnis des Verbundprojekts „LEDO - Verfahrensentwicklung zur kostengünstigen Erzeugung hochwertiger LED-Optiken für den Automobilbereich“ bei.<br />Die beiden Verbundprojekte werden vom BMBF mit insgesamt 2,9 Millionen Euro gefördert. <br /><br /><b>Verbundprojekt DesiChain </b>- Bindeglied für eine komplette Technologiekette <br />Zielsetzung des Projekts ist die Erstellung einer ganzheitlichen, integralen und breitenwirksamen Technologiekette zur Fertigung komplexer optischer Freiformflächen. Am Beginn dieser Kette steht ein neuer Ansatz für das Design von Freiformflächen. In dem Forschungsprojekt soll eine automatisierte Fertigung anstelle der üblicherweise hoch-manuellen Fertigung, insbesondere von hochkomplexen Freiformflächen, ermöglicht werden. Die Technologiekette wird im Vorhaben zur Herstellung der Optikkomponenten eines Head-Up-Displays, sowie einer Vorsatzlinse für einen LED-Scheinwerfer verwendet. Praktisch nutzbar sein wird die Technologie später für eine Vielzahl von Anwendungen, wie beispielsweise anamorphotische (entzerrende) Optiken, Weitwinkelobjektiven, Laserstrahlformungsoptiken, Beleuchtungsoptiken etc.<br />Für die Herstellung kleiner bis hoher Stückzahlen von maßgeschneiderten Freiformoptiken wird ein neues Maschinenkonzept auf Basis einer automatisierten und integrierten Ultrapräzisionsbearbeitung entwickelt. Zum einen soll dann eine Echtzeit-Kompensation von Restfehlern bei der Werkzeugführung mit Nanometer-Genauigkeit erfolgen, was eine signifikante Verbesserung der Bearbeitungsgenauigkeit ermöglichen wird. Zum anderen wird die Maschine soll sowohl polierte, als auch raue Oberflächen mit hoher Genauigkeit während des Prozesses an Ort und Stelle charakterisieren können. Dadurch entfällt insbesondere das aufwändige Aus- und Wiedereinspannen des Werkstückes, das bei der heute üblichen externen Vermessung zwingend erforderlich ist. Hierdurch kann auch das Risiko eines kostenintensiven Werkstückverlusts signifikant minimiert werden.<br />Die Verbundpartner OEC AG, Robert Bosch GmbH und ViaOptic GmbH des Forschungsprojekts „Design Chain“ werden vom BMBF mit 1,5 Millionen Euro gefördert. <br /><br /><b>Verbundprojekt Free</b> - Hochpräzise Freiformoptik für einen breiten Markt<br />Die fünf Unternehmen und Institute des Forschungsverbundes „Free“ haben sich zum Ziel gesetzt, eine vollständige Technologieplattform für die Herstellung von Freiformoptiken, Mikrooptiken, DOE und deren Hybride zu erstellen. Dabei sollen unterschiedliche, aber repräsentative Anwendungen bei Nutzung verschiedener Herstellungsverfahren und Materialien entsprechend der jeweils geforderten Genauigkeiten bzw. Abbildungseigenschaften der Freiformoptiken demonstriert werden. Unter der ökonomischen Zielvorgabe günstigerer Herstellungskosten soll eine hohe Qualität der optischen Elemente und Systeme erreicht werden, so dass bisher nur als Einzelstück oder Kleinstserie mit großem Aufwand produzierbare Komponenten und Systeme für einen umfangreichen Markt verfügbar werden. Soll eine wirtschaftliche Fertigung möglich werden, muss jedoch nahezu die komplette Technologiekette beginnend beim Optikdesign über flexible, hochgenaue mikro- und makroskopische Herstellverfahren bis hin zu Methoden zur zielgerichteten Montage und Justage neu definiert werden. Die Montage von Freiformsystemen soll auf Basis von neuartigen Justagestrategien, Justagesimulation, sowie entsprechender Mess- und Montageplätze erfolgen. Die Optikkomponenten kommen bei verschiedenen Anwendungen wie etwa einem Head Up Display für die Verwendung im Automobil zum Einsatz.<br />Das BMBF unterstützt die Projektpartner des Forschungsverbundes „Free“ zur Freiform-Präzisionsoptik (Zeiss AG, Jenoptik Polymer Systems, OptoTech Optikmaschinen GmbH, Linos Photonics GmbH und Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik) mit knapp 5,6 Millionen Euro. <br /><br /><b>Verbundprojekt Freelas </b>- 10.000 kostengünstige Laserdioden auf einen Streich<br />Das im April 2010 gestartete Forschungsprojekt Freelas hat zur Zielsetzung, heutige Diodenlasersysteme durch die Verbindung von Diodenlaser und Mikrooptik auf Waferebene radikal zu vereinfachen. Erstes Anwendungsgebiet soll hierbei die Druckindustrie sein. <br />Vertikal emittierende Laserdioden, so genannte VCSEL (Vertical Cavity Surface Emitting Laser), zeichnen sich durch eine besonders einfache Herstellung auf Basis von „Gallium-Arsenid Wafern“ aus. Solche Laserdioden befinden sich heute beispielsweise in nahezu jeder optischen Computermaus. Dank des runden Laserstrahls, der senkrecht zur Waferebene abgestrahlt wird, ist es möglich, einen kompletten Wafer mit einem Glaswafer zu verbinden, in den die erforderlichen optische Mikrostrukturen für eine Formung das Strahls eingepresst sind. Bei freier Formgebung dieser Mikrolinsen lässt sich die abgestrahlte Leistung räumlich so verteilen, wie es für eine bestimmte Anwendung ideal ist. Während heute in kostenintensiven Einzelprozessen Linsen vor jedem einzelnen Laser justiert werden müssen, können zukünftig mehr als 10.000 Laser in einem Fertigungsschritt hergestellt werden. Die damit ermöglichte Kostensenkung wird neue Anwendungsfelder für Laser erschließen.<br />Der industriegeführte Verbund „Freelas“ wird vom BMBF mit knapp 2,1 Millionen Euro unterstützt. Die Firma Philips übernimmt die Rolle des Verbundkoordinators und bringt die notwendige VCSEL Technologie ein. Das Fraunhofer Institut für Lasertechnologie trägt mit Konzepten und Software zum optischen Design bei. Die Firma Ingeneric ist für blankgepresste Optiken verantwortlich während die Firma Trioptics mit neuartigen Messverfahren zum Verbund beiträgt. Die Firma Heidelberger Druckmaschinen erprobt die neuen Komponenten in Bebilderungsanwendungen.<br /><br /><b>Verbundprojekt Kompass</b> - Kombinierte Freiformen aus Glas für Beleuchtungsoptiken<br />Der Forschungsverbund „Kompass“ konzentriert sich auf die Herstellung von kombinierten Freiformkomponenten. In dem Projekt sollen beispielhaft drei unterschiedliche Kombinationen, den optischen Funktionen entsprechend, demonstriert werden. Dabei wird eine refraktive Komponente mit einem Mikrolinsenarray, einem diffraktiven optischen Element und einer weiteren Freiformoberfläche kombiniert. Der dritte Demonstrator verbindet also beispielsweise zwei verschiedene Freiformflächen zu einer Primäroptik für Automobilscheinwerfer mit dem Ziel einer gleichmäßigen Ausleuchtung bei kontraststarker Hell-Dunkel-Kantenformung. <br />Die im Vorhaben gewählte Herstellungsmethode der hybriden Freiformkomponenten ist das Blankpressen. Bei diesem Verfahren werden optische Glaselemente wie Linsen und Spiegel mit einem speziellem Verfahren gepresst, so dass die optischen Flächen nicht nachbearbeitet werden müssen. Der wesentliche Fortschritt besteht darin, unter Verwendung des Blankpressens Genauigkeiten zu erreichen, die bislang nur mit weit aufwändigeren - und daher in der Praxis aus Kostengründen nicht einsetzbaren - Fertigungsmethoden erreichbar waren. Konkret soll für das Blankpressen im Vorhaben eine Steigerung der Genauigkeit um den Faktor 10 erzielt werden. <br />Die Verbundpartner Docter Optics GmbH, FRT Fries Research &amp; Technology GmbH, Ingeneric GmbH, LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH und das Fraunhofer IOF Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik, werden für ihr Projekt vom BMBF mit 2,3 Millionen Euro gefördert. <br /><br /><b>Weitere Informationen</b><ul><li><a href="index.php?id=585" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Forschungsfeld&nbsp;„Optikkomponenten&quot;</a>: Bekanntmachung „Freiformoptiken“ und Übersicht der bisherigen Verbundprojekte mit Verbundkurzbeschreibung</li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Künftige Lichtfachkräfte gesucht</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=340&#38;cHash=3c44520939</link>
			<description>Hightech-Branche Optische Technologien: Projekt ProOpto des Jenaer Bildungszentrums unterstützt bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.jbz-jena.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Jenaer Bildungszentrum GmbH</a><br /><br />Am 10. Juni 2010 hatte das „Jenaer Bildungszentrum gGmbH – Schott, Carl Zeiss, Jenoptik“ Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Schulen zu einem Workshop eingeladen, um über erste Ergebnisse seines Projektes ProOpto zu informieren. Das Projekt war am 1. Dezember 2009 mit dem Ziel gestartet, noch mehr junge Leute für eine Ausbildung in optischen Technologien zu gewinnen, um den Unternehmen die benötigten qualifizierten Fachleute zur Verfügung stellen zu können. ProOpto wird als JOBSTARTER-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Es soll bis Ende November 2012 laufen. <br /><br />Daniel Reinhardt, Projektleiter ProOpto erläuterte die Ziele von ProOpto: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den zukünftigen Fachkräftebedarf der optischen Industrie in Thüringen mit bedarfsgerechten Ausbildungsangeboten zu sichern. Dabei arbeiten wir mit Vertretern aus Forschung und Wirtschaft eng zusammen.“ In einem ersten Schritt wurde eine Ausbildungsanalyse in Thüringer Unternehmen der Optischen Technologien und angrenzender Hochtechnologien durchgeführt, deren Ergebnisse in einem Workshop am 10. Juni 2010&nbsp;vorgestellt und diskutiert wurden.<br /><br />Ein Anliegen des Projektes ist es, ein flexibles mehrstufiges Aus- und Weiterbildungssystem zu entwickeln. Mit der Etablierung eines dualen Studiums auf dem Gebiet der Feinoptik soll das Angebot erweitert werden. Bedarf und Möglichkeiten dafür werden vom Jenaer Bildungszentrum gemeinsam mit der Fachhochschule Jena und dem Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum Jena-Göschwitz geprüft. Im Ergebnis von ProOpto sollen auch 40 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen und mit geeigneten jungen Leuten besetzt werden. ProOpto schließt aber nicht nur die Erstausbildung ein, sondern wendet sich auch an Berufserfahrene. An sie richtet sich das Angebot zur Qualifizierung zum Beispiel auf den Gebieten der CNC-Optikfertigung und Oberflächenprüfung mit Interferometern.<br /><br />Mit dem Projekt ProOpto reagiert das Jenaer Bildungszentrum auf eine Studie des Kompetenznetzwerkes OptoNet e.V. aus dem Jahr 2009, die den aktuellen Fachkräftebedarf der Branche ermittelt hat. 79 Prozent der Unternehmen erwarten bis zum Jahr 2015 leicht bis stark steigende Beschäftigungszahlen. Dem steht eine zu geringe Anzahl von Absolventen und Auszubildenden in Thüringen gegenüber.<br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="http://www.projekt-proopto.de/" target="_self" >www.projekt-proopto.de</a><br /><a href="http://www.jbz-jena.de/" target="_self" >www.jbz-jena.de</a><br /><a href="http://www.jobstarter.de/" target="_self" >www.jobstarter.de</a><br /><br /><b>Ansprechpartner:</b><br />Daniel Reinhardt<br />Projektleiter ProOpto<br />Jenaer Bildungszentrum GmbH - Schott, Carl Zeiss, Jenoptik<br />Otto-Schott-Straße 13, 07745 Jena<br />Telefon: 03641 687 441<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,tgkpjctfvBldb/lgpc0fg');" >reinhardt@jbz-jena.de</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 12:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Optische Mikrosonden zur Herstellung hochwertiger Kameraobjektive und sparsamer Verbrennungsmotoren</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=339&#38;cHash=f76f6e46d5</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt „MikroFiz“ erschließt neue Anwendungen in der industriellen Messtechnik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Verbundprojekt MikroFiz<br /><br />Bei Serienbauteilen aus der Kfz-Einspritztechnik, der Präzisionsoptik oder der Mikrotechnik spielt die Geometrie eine große Rolle. Neue Serienprodukte oder Produktverbesserungen sind nur dann möglich, wenn die Geometrieabweichung der Bauteile in den unterschiedlichen Phasen des Herstellungsprozesses erfasst und dokumentiert wird. Um wirtschaftlich produzieren zu können, sind zudem kurze Messzyklen gefragt. Denn nur so lassen sich die Fälle, in denen Bauteile die geforderten Toleranzen überschreiten, reduzieren oder im Idealfall ganz vermeiden. Mit Toleranzen im Submikrometerbereich sind die Anforderungen allerdings häufig so hoch, dass gegenwärtig kaum geeignete Messgeräte zur Verfügung stehen.<br /><br />Das Verbundvorhaben MikroFiz soll dazu beitragen, bei anspruchsvollen Bauteilen die Lücke zwischen den Möglichkeiten der industriellen Messtechnik und den Anforderungen der&nbsp; Fertigungstechnik zu schließen. Beispielhaft widmet sich das Projekt zwei Anwendungen aus unterschiedlichen Bereichen, die die Messtechnik vor große Herausforderungen stellen:<ul><li>In der optischen Industrie, z. B. bei der Herstellung von Linsen für hochwertige Kameraobjektive, werden die Abweichungen von der Sollgeometrie heute nach der Vorbearbeitung taktil und nach der Endbearbeitung, dem Polieren, mit großem Aufwand optisch gemessen. Die bei der optischen Messung eingesetzte Interferometrie erfordert polierte Oberflächen. Die taktile Abtastung der endbearbeiteten Linse ist langwierig und aufgrund der Beschädigungsgefahr unerwünscht. </li><li>Will man Verbrennungsmotoren sparsamer machen, kommt der Größe und der Form der sogenannten Spritzlöcher, durch die der Kraftstoff unter hohem Druck in die Brennkammern strömt, eine besondere Bedeutung zu. Diese&nbsp; Spritzlöcher haben Durchmesser von ca. 0,1 mm und sind speziell geformt. </li></ul>Im Rahmen von MikroFiz wird für beide Messaufgaben ein gerätetechnischer Ansatz verfolgt, der sich bei taktilen Tastern bereits bewährt hat. Ziel des Projektes ist es, den taktilen Taster durch eine optische Mikrosonde zu ersetzen, die je nach Anwendung unterschiedlich ausgeführt wird. Die Mikrosonde ist über eine Glasfaser mit einem Interferometer verbunden, das es erlaubt, Abstandsänderungen von wenigen Nanometern zwischen Sonde und Messobjekt zuverlässig zu detektieren. <br /><br />Linsenoberflächen sind optisch glatt und mehr oder weniger stark gekrümmt. Deshalb müssen die Mikrosonden hier so gestaltet sein, dass sie nicht nur dann funktionieren, wenn die Sonde senkrecht zur Oberfläche des Messobjektes steht, sondern auch noch bei Neigungswinkeln von bis zu 25°. Im Fall der Automotive-Anwendung muss die Sonde im Durchmesser so klein sein, dass sie in das Spritzloch eingeführt werden kann.&nbsp; Abstandsänderungen zur Wand des Spritzloches lassen sich dann messen, während sich das Bauteil um die Sonde herum dreht. <br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „MikroFiz“ zur Forschung und Entwicklung der optischen Mikrosonden für die unterschiedlichen Messaufgaben mit knapp 767.000 Euro. In der nunmehr zweijährigen Projektlaufzeit konnten für beide Anwendungen tragfähige Sondenkonzepte erarbeitet werden. Sonden und Interferometer sind inzwischen als erste Prototypen realisiert und befinden sich in der Erprobungsphase. Trotz der sehr antagonistischen Anforderungen konnte ein modulares Sensorsystem realisiert werden. Dabei muss lediglich die fasergekoppelte Mikrosonde anwendungsspezifisch ausgeführt werden. Die übrigen Komponenten (Interferometer, Lichtquellenmodule, Signalverarbeitung) bleiben unverändert. Der modulare Ansatz ermöglicht zudem die Kombination der faseroptischen Sensoren mit unterschiedlichen Messgeräten: Formtester können ebenso mit optischen Mikrosonden ausgerüstet werden wie Tastschnittgeräte. <br /><br /><b>Projektpartner:</b><ul><li>Mahr GmbH, Göttingen (Koordinator)</li><li>Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Abteilung Mess- und Qualitätstechnik, Aachen</li><li>Grintech GmbH, Jena</li><li><span lang="IT">Leica Camera AG, Solms (assoziierter Partner)</span></li><li><span lang="IT">Continental VDO, Limbach-Oberfrohna (assoziierter Partner)</span></li></ul><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/sensorik-analytik/MIKROFIZ.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Kurzübersicht Forschungsverbund MikorFiz</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:10:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Strom aus Kunststoff legt zu</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=338&#38;cHash=a4abfe0ccd</link>
			<description>Die organische Photovoltaik steht an der Schwelle zur Serienfertigung. Doch bei Wirkungsgrad, Kosten und Langlebigkeit gibt es in der Forschung und Entwicklung noch viel zu tun.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ralph Diermann <br /><a href="http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&amp;id=47907&amp;source=rubrik" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >VDI nachrichten vom 28. Mai 2010</a>, Düsseldorf, swe<br /><br />Seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten Forscher an organischen Solarzellen, jetzt steht die Technologie an der Schwelle zur Serienfertigung. Bereits im vergangenen Jahr kamen eher technische Spielereien, auch Gadgets genannt, auf den Markt. Dazu gehören zum Beispiel Rucksäcke mit integrierten organischen Solarzellen, die Strom für das Laden von Mobiltelefonen erzeugen. <br /><br />Bei organischen Solarzellen, der sogenannten organischen Photovoltaik (OPV), ersetzen elektrisch leitfähige Polymere die konventionellen Halbleiter, die in kristallinen oder in herkömmlichen Dünnschichtmodulen Strom erzeugen. Die Materialen werden „von der Rolle“ auf leichte Trägerfolien aufgedruckt. Die Solarfolie bleibt dabei so flexibel, dass sie sich an nahezu beliebige Konturen anpassen lässt.<br /><br />Schon in drei Jahren soll – so eine Studie der VDMA-Arbeitsgruppe Organic Electronics Association – ein breites Angebot großflächiger Off-Grid-Produkte für die Gebäudeintegration erhältlich sein. So hat beispielsweise ein US-amerikanische Photovoltaikhersteller 2009 als Pilotprojekt eine Vorhangfassade aus transparenten Kunststoffsolarzellen gefertigt und damit ein Bürogebäude ausgestattet. In dieser gebäudeintegrierten Photovoltaik sieht Konstantinos Fostiropoulos, Leiter der Forschungsgruppe Organic Solar Cells am Helmholtz-Zentrum Berlin, auf lange Sicht – neben der Versorgung kleiner Elektrogeräte – das wichtigste Anwendungsfeld. „Organische Solarzellen können in vielerlei Farben hergestellt werden. Deshalb lassen sie sich als Gestaltungselemente nutzen, die zusätzlich Energie gewinnen“, so Fostiropoulos.<br /><br />Noch ist die Leistung der Kunststoff-Photovoltaik sehr gering. Im Labor beträgt der Rekordwert momentan 7,7%, erzielt von dem Dresdner Unternehmen Heliatek. Die bereits kommerziell verfügbaren Produkte kommen jedoch nicht über einen Wirkungsgrad von 2% bis 3% hinaus. Das soll sich allerdings schon bald ändern. „Wir gehen davon aus, dass der Wirkungsgrad der im Markt verfügbaren Produkte in etwa fünf Jahren bei 5% bis 10% liegen wird“, meint Klaus Hecker, Managing Director der Organic Electronics Association. Heliatek-Geschäftsführer Andreas Rückemann will bis 2014 Module auf den Markt bringen, die einen Wirkungsgrad von 10% und mehr erzielen. „Dies wollen wir vor allem durch eine Verbesserung der Absorber und durch eine Erhöhung der Beweglichkeit der Ladungsträger innerhalb des Zellaufbaus erreichen“, erläutert Rückemann.<br /><br />Heliatek arbeitet mit einer Tandemtechnologie. Bei ihr werden zwei verschiedene organische Farbstoffe miteinander kombiniert. Einer absorbiert den kurzwelligen blauen und den grünen Anteil des Lichts, der andere den langwelligen roten Anteil. Anders als die Produkte, die US-amerikanischen Mitbewerber wie Konarka, Plextronics oder Solarmer fertigen, lassen sich die Tandemzellen der Dresdner jedoch nicht im Druckverfahren herstellen. Stattdessen werden die organischen Moleküle im Vakuum verdampft. Anschließend kondensieren sie als wenige Dutzend Nanometer dünne Schicht auf dem Substrat.<br />„Im Vakuum lassen sich die Schichten präziser herstellen, auf Nanometer genau und mit der exakt gewünschten Zusammensetzung“, nennt Helmholtz-Forscher Fostiropoulos die Vorteile dieses Verfahrens. Doch die Vakuumabscheidung ist der nasschemischen Technologie nicht zwangsläufig überlegen. „Nicht jedes Substrat ist für die Temperaturen im Vakuum geeignet“, sagt Fostiropoulos. Zudem bieten die Druckverfahren viel mehr Möglichkeiten bei der Wahl der Formate und Größen, meint der Berliner Forscher.<br /><br />Noch ist die organische Photovoltaik mit Kosten von 8€/W bis 10€/W bezogen auf die Spitzenleistung extrem teuer. Allerdings sollen diese Werte in den nächsten Jahren stark fallen: „Es ist unser Ziel, die direkten Produktionskosten für OPV-Dünnschichtmodule auf 0,5€/W Peak zu senken. Dies liegt deutlich unter den Zielkosten, welche die Kostenroadmap der derzeit führenden Dünnschichthersteller erkennen lässt“, sagt Rückemann. Auch VDMA-Mann Hecker hält es langfristig für möglich, für 0,5€ pro Wattpeak zu fertigen. Dabei würden zum einen Skaleneffekte durch die starke Ausweitung der Produktion wirken, zum anderen setzt Hecker darauf, dass die schnelle Rolle-zu-Rolle-Produktion auf Standardfolien viel Potenzial zur Kostensenkung bietet.<br /><br />Doch neben dem Wirkungsgrad und den Kosten müssen die Hersteller noch ein drittes Problem in den Griff bekommen: die Haltbarkeit der Module. Alle Kunststoffzellen leiden heute noch darunter, dass ihre Leistung innerhalb weniger Jahre stark nachlässt – egal, ob sie nasschemisch oder im Vakuum hergestellt wurden. Als Ursache für die deutlich begrenzte Lebensdauer wird genannt, dass die leitfähigen Kunststoffschichten so dünn sind. Deshalb kann sich nach und nach ihre Struktur verändern. „Die geringe Menge des Materials bedingt, dass es hier auf jedes einzelne Molekül ankommt“, sagt Forscher Fostiropoulos. Deshalb suchen Forschungsinstitute und Unternehmen jetzt nach Materialien und Strukturen, die erst dann photoaktiv werden, wenn sie in eine stabile Konfiguration übergehen. Rückemann ist sich sicher, dass auch dieses Problem schon bald bewältigt ist: „Heliatek hat sich das Jahr 2014 auch deshalb als Meilenstein gesetzt, weil bis dahin für Module in Leichtbauweise eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren garantiert werden kann.“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 11:25:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Glasflaschen unter Spannung</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=31&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=337&#38;cHash=c9f49a311e</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt entwickelt optisches Messsystem zur effizienteren Erfassung der Spannungsbrechung während der Qualitätskontrolle bei Glasprodukten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.ilis.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >ilis GmbH</a>, Henning Katte<br /><br />Auch in Zeiten, in denen Kunststoffverpackungen mehr und mehr Verwendung finden, ist Glas als Verpackungsmaterial aufgrund seiner ausgezeichneten Eigenschaften nicht ersetzbar. In die Herstellungsprozesse fließen Erfahrungen aus vielen Jahren Entwicklungsarbeit ein. <br />Die Qualitätskontrolle hinsichtlich Restspannungen geschieht jedoch meist noch mit herkömmlicher Messtechnik, die sehr zeitaufwendig und auch mit großen Messunsicherheiten behaftet ist. Dadurch muss der Prozess weit in einem sicheren Bereich gefahren werden, der Einspar- und Qualitätsoptimierungspotentiale nicht nutzt.<br /><br />Im BMBF-geförderten Verbundvorhaben BiPoMiP (Bildgebendes Polarimeter mit mikrostrukturierten Polarisatoren) entwickeln Partner aus Industrie und Forschung ein schnelles Messsystem, um Restspannungen im Glasmaterial zerstörungsfrei mit der notwendigen Messfrequenz von mehr als 10 Proben/Sekunde zu vermessen. Kernkomponente ist hierbei eine Polarisationskamera, die auf Basis neu entwickelter Mikropolarisatoren ein hochaufgelöstes Spannungsbild der Probe aufnehmen kann. Neuartige Materialien und ein innovatives Strukturierungsverfahren erlauben hier größtmögliche Flexibilität in der Herstellung. Um die hohen Messfrequenzen und auch die geforderte Messgenauigkeit zu erreichen, liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung robuster Auswertealgorithmen.<br /><br />Das neue Prüfsystem soll im weiteren Projektverlauf bereits bei ausgewählten Testproduktionen eingesetzt werden, um eine erweiterte Datenbasis zur Optimierung zu erhalten. Damit soll das Ziel einer kostenoptimierten und vor allem energieoptimierten Hohlglasherstellung erreicht werden. Die ökologische Bedeutung der geplanten Hauptanwendung (Messung der Restspannungen in Behältergläsern zur Optimierung des Produktionsprozesses) liegt in der Steigerung der Energieeffizienz des Entspannungsprozesses und der damit verbundenen Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen (als Energieträger wird in der Regel Erdgas eingesetzt). Bei einer mittleren Senkung des Energieverbrauchs um nur 25% kann der CO<sub>2</sub>-Ausstoß einer mittelgroßen Produktionsstätte um ca. 600 t pro Jahr reduziert werden. Durch die gleichzeitig realisierte Verbesserung der Qualität können außerdem Reklamationen und die damit verbundenen Mehrproduktionen und Transportprozesse minimiert werden. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Projekts liegt in der Entwicklung einer neuen Spitzentechnologie am Standort Deutschland und insbesondere in der Stärkung der F+E Kompetenz kleiner und mittlerer Unternehmen in einem wichtigen Zukunftsfeld.<br /><br />Ende Mai 2009 gestartet läuft der Verbund „BiPoMiP“ noch bis Ende April 2011. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundprojekt zur &quot;Entwicklung und Erprobung eines bildgebenden Echtzeit-Polarimeters zur Messung der Spannungsdoppelbrechung bei der Herstellung von Glasprodukten&quot; mit knapp 500.000 Euro.<br /><br /><b>Beteiligte Firmen und Institute im Forschungsverbund BiPoMiP</b><ul><li>ilis GmbH, Erlangen</li><li>Hochschule Pforzheim, Institut für angewandte Forschung</li><li>CODIXX AG, Barleben</li></ul><br /><b>Ansprechpartner <br /></b>ilis GmbH<br />Dipl.-Inf. Henning Katte<br />Konrad-Zuse-Str. 12<br />91052 Erlangen <br />Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,jgppkpi0mcvvgBknku0fg');" >henning.katte@ilis.de</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Optische Methoden machen Zellalterung sichtbar</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=28&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=336&#38;cHash=0a6fdd9487</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt AgeScreen arbeitet an innovativem Verfahren, um altersbedingte Veränderungen der Hautzellen künftig besser behandeln zu können.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.biophotonik.org/" target="_self" >www.biophotonik.org</a> Dr. Marion Jürgens / Dr. Andreas Wolff<br /><br />Warum altern wir und wie läuft dieser Prozess ab? Das ist eine der elementarsten Fragen, die sich nicht nur Wissenschaftler täglich stellen. Das Altern des menschlichen Organismus ist von vielen Faktoren abhängig und betrifft Organe, Zellen und kleinste biochemische Moleküle. Am deutlichsten und sichtbarsten spiegelt sich das Altern in der Haut wider, zum Beispiel durch Faltenbildung oder ungleiche Pigmentierung. Zellbasierte Alterungsprozesse wollen Wissenschaftler und Industrie nun in einem neuen Forschungsverbund sichtbar machen. „AgeScreen“ ist das erste Projekt der vierten Förderphase des vom BMBF geförderten Forschungsschwerpunktes Biophotonik.<br /><br />„Um altersbedingte Hautveränderungen künftig besser behandeln oder gar vermeiden zu können, brauchen wir genauere Kenntnisse über die Alterungsprozesse von Zellen. Hier wollen wir mit neuesten optischen Methoden ansetzen“, erläutert Dr. Horst Wenck von der Beiersdorf AG. Bisher muss das Altern auf zellulärer Ebene mit zeitaufwendigen und teuren Methoden in vitro, sozusagen im Reagenzglas, untersucht werden. Im Projekt, in dem unter anderem Biophysiker, Chemiker und Ingenieure zusammenarbeiten, soll eine neue, innovative optische Technik entstehen, die ein schnelleres, systematisches und automatisiertes Testen lebender Zellen ermöglicht. <br /><br />Ein sogenannter „Optischer Strecker“ prüft völlig berührungsfrei die Elastizität der Zellen. Dazu deformieren zwei gegenläufige Laserstrahlen einzelne lebende Zellen, wodurch ihre viskoelastischen Eigenschaften mit hoher Präzision bestimmt werden können. Gleichzeitig soll eine digitalholografische Mikroskopie die Form und Gestalt der Zellen charakterisieren. Die einzelnen Phasenbilder der Zellen werden hierbei durch einen Computer in ein dreidimensionales, hochaufgelöstes Bild zusammengesetzt. Eine live-Verfolgung der Zellen ist ebenfalls möglich. Mikrofluidische Elemente bieten die Möglichkeit, kleinste Mengen von Flüssigkeiten zu bewegen. Die Zellen können in einer natürlichen Umgebung transportiert und zum Beispiel auch sortiert werden. Auffällige veränderte Zellen können so anschließend einer genetischen Einzelzellanalyse mittels Polymerase-Kettenreaktion zugeführt werden. Die mechanische und molekularbiologische Charakterisierung von lebenden Zellen könnte so im Hochdurchsatzverfahren erfolgen.<br /><br />Das System soll zukünftig nicht nur eine effektivere Entwicklung neuer Anti-Aging-Produkte ermöglichen. Neue Möglichkeiten bietet es auch in der pharmazeutischen Wirkstoffsuche, da der Einfluss eines Wirkstoffs direkt an der lebenden Zelle untersucht werden kann. Professor Josef Käs von der Universität Leipzig sieht enormes Potential der Methode in der Krebsdiagnostik und –therapie: „Wenn es uns gelingt die Prozesse aufzuklären, die das Skelett im Zellinneren während des Alterns verändern, können diese Erkenntnisse zum Beispiel auf Krebszellen übertragen werden.“ So weiß man heute, dass Krebszellen weicher sind als gesunde und sich dadurch schneller vermehren. Gelänge es kranke Zellen biochemisch zu „verhärten“, könnte das Fortschreiten des Krebses auf dieser Ebene aufgehalten werden. <br /><br />Die beteiligten Naturwissenschaftler und Technologen aus Hamburg, Leipzig, Münster und München wollen in den kommenden drei Jahren ein optisches Messsystem aufbauen und an standardisierten Zelllinien testen, um es nach Projektabschluss einer industriellen Vermarktung zuzuführen. Das BMBF fördert das Verbundprojekt mit rund 2,5 Millionen Euro, die Verbundpartner investieren weitere 1,5 Millionen Euro.<br /><br /><b>Beteiligte Unternehmen und Forschungsinstitute Verbund AgeScreen</b><ul><li><div class=" "><span>Beiersdorf AG, Hamburg</span></div></li><li><div class=" "><span>Universität Leipzig, Institut für experimentelle Physik I, Leipzig</span></div></li><li><div class=" "><span>Universität Münster, Medizinische Klinik und Poliklinik B (AG Gastrointestinale Molekulare Zellbiologie), Münster</span></div></li><li><div class=" "><span>Ibidi GmbH, Martinsried</span></div></li><li><div class=" "><span>Universität Münster Centrum für Biomedizinische Optik und Photonik, Münster</span></div></li><li><div class=" "><span lang="EN-GB">Beckman Coulter Biomedical GmbH, München </span></div></li></ul><br /><b>Ansprechpartner</b><br />Verbundkoordinator Beiersdorf AG<br />Dr. Horst Wenck<br />Tel. 040-4909- 4049<br />E-Mail: Horst.Wenck@beiersdorf.com <br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="http://www.biophotonik.org/index.php?article_id=207&amp;clang=0" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Kurzbeschreibung Forschungsverbund AgeScreen</a>&nbsp; ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 28 May 2010 11:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wie man tonnenschwere Schiffskurbelwellen auf den Millimeter genau schmiedet</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=27&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=335&#38;cHash=946fa74bd8</link>
			<description>Vom BMBF geförderte Verbundprojekt „OMEGROS“ realisiert neuartiges optisches Messsystem für die on-line 3D-Vermessung großformatiger Rohlinge beim Freiformschmieden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.graphikon.de/de/index.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Graphikon GmbH<br /></a><br />In deutschen Schmiedewerken werden durch Freiformschmieden große Rohlinge mit Stückgewichten von bis zu 100 t hergestellt. Typische Objekte sind Schiffskurbelwellen sowie Wellen für Turbinen und für Windkraftanlagen. <br />Einen Beitrag für die Sicherung der Standorte deutscher Großschmieden leistet ein genaueres endmaßnahes Schmieden. Hierfür ist eine kontinuierliche berührungslose optische 3D-Vermessung direkt im Schmiedeprozess eine wesentliche Voraussetzung.<br /><br />Durch on-line Vermessungen sollen die Schmiedegenauigkeiten verbessert-, und die erforderlichen Aufmaße verringert werden. Dadurch wird die anschließende spanende Bearbeitungszeit verkürzt, der Energieaufwand verringert und eine Materialeinsparung ermöglicht. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Fertigung endmaßnaher Freiformschmiedeteile ist eine erhebliche Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der Endprodukte, da der im Verlauf des Schmiedeprozesses gebildete sog. „Faserverlauf“ durch die geringere spanende Verarbeitung weniger unterbrochen wird, wodurch eine Verbesserung der Dauerwechselfestigkeit der Bauteile erreicht wird. Hierdurch können wiederum die Objekte und die daraus abgeleiteten Baugruppen geringer dimensioniert werden.<br /><br />Während die optischen Messverfahren bei kleinen und mittelgroßen Teilen, die in größeren Serien und in unkritischen Umgebungen gefertigt werden, mit Genauigkeiten im Mikro- und Nanometerbereich etabliert sind, stellen sie unter den Bedingungen von Großschmieden bei Genauigkeiten im Millimeterbereich eine entwicklungsintensive Herausforderung dar. Sie eröffnen aber auch den Projektpartnern noch nicht besetzte Marktsegmente.<br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Konsortium aus Industrie- und Forschungsunternehmen unter dem Namen OMEGROS zur Entwicklung eines optischen Messsystems zum Forschungsschwerpunkt „Optische Messtechnik für Fertigungsprozesse“.<br />Die 3D-Vermessung erfolgt on-line und berührungslos durch parallele Erfassung und Fusion in die Szene eingetragener frei steuerbarer Laserprojektionen für die Triangulation, durch die Ableitung von Objektkanten mit Matrixkameras und des thermischen Zustandes durch Thermokameras. Sie soll die derzeit genutzten, in ihrer Genauigkeit begrenzten und durch die hohen Wärmestrahlungen belastenden Verfahren des Messens an bis zu 1.250°C heißen Objekten mit Maßstäben und Schablonen ersetzen.<br /><br />Die Ergebnisse der optischen Vermessung werden einer ebenfalls on-line ablaufenden Simulation zur Verfügung gestellt. Sie leitet unter Rückgriff auf Material-, Prozess-, Wissens- und Objektdaten die Parameter für den nächsten Schmiedevorschlag und die Erwartungswerte der Maße im kalten Zustand ab.<br /><br />Bilderfassung und –auswertung berücksichtigen die rauen realen Bedingungen der Großschmiede. Die Objekte müssen von wechselnden Hintergründen und Umgebungsbeleuchtungen separiert werden. Für das Ableiten der Objektkanten wird das Eigenleuchten der Objekte genutzt. Zusatzbeleuchtungen in geeigneten Wellenlängenbereichen durch steuerbare Laserlinien und durch intensiv geblitzte LED-Leuchtfelder sichern reproduzierbare Abbildungen trotz des intensiven Eigenleuchtens.<br /><br />Wegen der Größe einer Vielzahl von Objekten und der Notwendigkeit der Erfassung unterschiedlicher Teilansichten werden ihre Abbildungen aus mehreren Bildern zusammengesetzt. Des Weiteren werden die Systeme im Labor präzise über Muster softwaretechnisch kalibriert. Für die Erfassung und Fusion der Daten unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Randbedingungen wurde eine experimentelle Basis entwickelt und gefertigt, die an ersten Objekten im Schmiedeprozess erfolgreich getestet wurde.<br /><br /><b>Beteiligte Firmen und Institute</b> im BMBF-Forschungsverbund OMEGROS:<ul><li><span>EAI Elektro- und Automatisierungstechnik GmbH Ilsenburg</span></li><li><span><span>Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI), Berlin</span></span>&nbsp;</li><li><div class=" "><span>Graphikon Gesellschaft für Bildverarbeitung und Computergraphik mbH, Berlin</span></div></li><li><div class=" "><span><span>Gesellschaft für metallurgische Systeme mbH, Bernau</span></span></div></li><li><div class=" "><span><span><span>Schmiedewerke Gröditz GmbH</span></span></span></div></li><li><div class=" "><span><span><span><span>Z-Laser Optoelektronik GmbH, Freiburg</span></span></span></span></div></li></ul><b><br />Ansprechpartner<br /></b>Graphikon Gesellschaft für Bildverarbeitung und Computergraphik mbH<br />Mandelstraße 16 <br />10409 Berlin<br />Prof. Dr. Ing. habil. Jürgen Saedler (Verbundpartner)<br />Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ucgfngtBitcrjkmqp0fg');" >saedler@graphikon.de</a><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,rquvBitcrjkmqp0fg');" >post@graphikon.de</a><br /><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/sensorik-analytik/OMEGROS.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" ><b>Übersicht</b> Forschungsverbund OMEGROS</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 16:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ultrapräzision für Anwendungen in der Optik und Lasertechnik</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=25&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=334&#38;cHash=1eaedc5072</link>
			<description>KMU-innovativ: In dem vom BMBF geförderten Projekt „Hofala“ realisiert LIMO anwendungsfreundliche fasergekoppelte Hochleistungsdiodenlaser.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.limo.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH</a><br /><br />&quot;Der Laser ist auch in 2010 Technologietreiber&quot; so Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan. Deshalb fördert das BMBF Forschungsprojekte der optischen Technologien, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Auch LIMO, die Lissotschenko Mikrooptik GmbH, beteiligt sich an Entwicklungen in der Optik und Lasertechnik.<br /><br />Ultrapräzise Fertigungstechniken nehmen eine Schlüsselposition in den Forschungsaktivitäten von LIMO ein. Extrem hohe Genauigkeiten sind dabei in sehr vielschichtigen Aspekten zu berücksichtigen und können erst im ganzheitlichen Ansatz die tatsächlichen Potentiale der Optik und Lasertechnik für viele Anwendungen nutzbar machen. Bei Betrachtung einzelner Schritte in der Fertigungskette von Optiken über Laser bis hin zu Laseranwendungen wird dies deutlicher.<br /><br />Optiken zur Strahlformung von Hochleistungslasern - häufig Linsen und Spiegel - müssen ultrapräzise geformt und positioniert sein. Das erfordert meist Genauigkeiten im Tausendstel-Millimeterbereich. LIMO kann hierfür verschiedenste Gläser und Kristalle sehr genau bearbeiten: z.B. Quarzglas oder hochbrechende Gläser sowie Kalziumfluorid, Silizium oder Zinkselenid. Besonderen Schwerpunkt legt LIMO auf die Fertigung von refraktiven Mikrolinsen mit Freiformoberflächen, welche aus Hochleistungslasern nicht mehr wegzudenken sind. Diese Linsen müssen wiederum sehr präzise positioniert und befestigt werden. Ebenso Werkzeuge sowie Vorrichtungen zur Herstellung, Justage und Montage von Optiken unterliegen den hohen Anforderungen an Genauigkeit. LIMO kann hierfür Metalle und Keramiken entsprechend bearbeiten.<br /><br />Im Rahmen des vom BMBF geförderten Hofala-Projektes untersucht LIMO zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) Konzepte zur Herstellung und zum Einsatz von ultrapräzisen Komponenten für fasergekoppelte Hochleistungsdiodenlasern. Diodenlaser der nächsten Generationen mit höchster Brillanz bei Leistungen von 30 W bis 200 W aus Faserkernen von 50 µm bzw. 100 µm sollen so anwendungsfreundlicher gemacht werden. Hierfür sind Lagegenauigkeiten von besser als 1 µm erforderlich, da sonst kein stabiler Laserbetrieb erfolgen kann. Fokus des Projektes ist das aufeinander Abstimmen neuester Möglichkeiten der Fertigungs- (CNC-Fertigung) und optischen Technologien (Strahlführung für Diodenlaser) sowie der Montagetechniken. <br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br />Dr. Jens Meinschien, Leiter Forschung und Entwicklung<br />LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH<br />Bookenburgweg 4-8, 44319 Dortmund<br />Tel.: +49 - 231- 22 24 1 – 130, Fax: -140<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,l0ogkpuejkgpBnkoq0fg');" >j.meinschien@limo.de</a><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Lichtenergie statt Skalpell</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=333&#38;cHash=e9fbb05b4a</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt CoHS entwickelt innovatives Verfahren zur schmerzfreien Behebung von Alterssichtigkeit mittels modernster Lasertechnologie.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kürzeste Impulse im Bereich einer Billiardstel Sekunde, feinste Schnitte im Tausendstel Millimeterbereich, eine Energie von Millionstel Joule – in derart unvorstellbaren Dimensionen bewegt sich die Leistungsfähigkeit eines Femtosekunden-Lasers. Die Anwendung dieser Kurzzeitlaser sowie der Einsatz von modernen kontinuierlich emittierenden Faserlasern setzen ganz neue Maßstäbe auch in der Medizin. Wie man mit Laserlicht schonend und präzise operieren kann, daran arbeiten Forscher, Entwickler und Anwender unter der Leitvision „Schonendes Operieren mit innovativer Technik“ (SOMIT).<br /><br />Eine Vision wird Realität: Der Chirurg der Zukunft operiert mit Licht statt mit scharfer Klinge. Die neue Technik ist sanft, aber effizient. Absaugen im OP, Komplikationen durch falsche Schnitte oder zu starke Nachblutungen könnten in vielen Anwendungsfeldern der Chirurgie schon bald der Vergangenheit angehören. Vor allem in der Augenchirurgie sind moderne Laserverfahren auf dem Vormarsch. Hier wird Fehlsichtigkeit bereits mit Lasertechnik behandelt.<br /><br />Während bei einem neu entwickelten Laserverfahren zur Behandlung der Presbyopie, der so genannten Altersichtigkeit, die Hornhaut gelasert wird, arbeiten Forscher und Entwickler in der SOMIT-Initiative CoHS an einem neuen Verfahren zur Behebung der Presbyopie, das direkt an der Ursache ansetzt. Grund für die Presbyopie ist, dass die Elastizität der Augenlinse mit zunehmendem Alter abnimmt. Schon in naher Zukunft soll mittels Femtosekunden-Laserimpulsen die Elastizität der Augenlinse wieder hergestellt werden - völlig schmerzfrei und in einem Behandlungszeitraum zwischen 30 Sekunden und 1,5 Minuten. Dabei werden ganz bestimmte mikromillimeter kleine Schnittmuster im Linsengewebe gesetzt. „Neben der Entwicklung dieses hochtechnologischen Verfahrens selbst besteht eine besondere Herausforderung darin, die einzelnen und komplexen Komponenten des Laserverfahrens in ein anwendungsorientiertes Gesamtkonzept zu integrieren, das den therapeutischen Nutzen bei höchster Patientensicherheit gewährleistet“, sagt Volker Wiechmann, der für die Koordination des Verbunds CoHS verantwortlich ist. So wurde im Rahmen des CoHS-Projektes unter anderem eine hochpräzise Femtosekunden-Operationsliege entwickelt: „Die Sicherheitsanforderungen, wie z.B. die punktgenaue Positionierung des Laserstrahls, eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung, die einfache und fehlerfreie Bedienung und die ergonomische Lagerung des Patienten genügen den höchsten Anforderungen und gewährleisten die Präzision und Zuverlässigkeit des Verfahrens“, führt Volker Wiechmann weiter aus. Entwickelt wurde die Liege in Zusammenarbeit mit der Carl Zeiss Meditec AG, dem HELIOS Klinikum in Erfurt und der Trumpf Medizin Systeme GmbH. Nach erfolgreichen ersten Ergebnissen rechnen die Wissenschaftler nun mit positiven Ergebnissen im Rahmen klinischer Studien am Menschen innerhalb der nächsten zwei Jahre.<br /><br />Ausgangspunkt der Initiative war der Wettbewerb „Schonendes Operieren mit innovativer Technik“ (SOMIT), den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nach langer Vorlaufzeit im November 2003 startete – als gemeinsame Aktion der vier BMBF-Programme Gesundheitsforschung (GF), Optische Technologien, Mikrosysteme und Softwaresysteme.Im Rahmen der Initiative SOMIT werden zukunftsorientierte Gesamtkonzepte für die Planung und Durchführung von Operationen in bestimmten Krankheitsgebieten entwickelt und realisiert, die den zukünftigen Anforderungen des Gesundheitssystems, insbesondere unter Einbeziehung der demografischen Entwicklung, gerecht werden. Aus dem Wettbewerb sind die drei Forschungsverbünde FUSION, OrthoMIT und CoHS hervorgegangen. In enger Zusammenarbeit von Entwicklern bzw. Technologie-Anbietern, Herstellern und Anwendern entstehen integrierte chirurgische Verfahren, deren einzelne Komponenten (Handlungsabläufe bzw. Prozesse, eingesetzte Methoden und Geräte, Hard- und Software) mit Blick auf den Clinical Pathway optimiert werden.<br /><br /><b>Pressekontakt</b> <br />DauthKaun ZSP GmbH <br />Yvonne Küchler<br />Monbijouplatz 5<br />10178 Berlin<br />Tel: (030) 240 47 86 -19<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,axqppg0mwgejngtBfcwvjmcwp0fg');" >yvonne.kuechler@dauthkaun.de</a><br /><br /><b>Kontakt Initiative SOMIT</b><br />c/o MITT e.V.<br />Dr. Ludger Schnieder<br />Hechinger Str. 262<br />72072 Tübingen<br />Tel.: (07071) 857 893 112<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,nwfigt0uejpkgfgtBokvvgx0fg');" >ludger.schnieder@mittev.de</a><br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="http://www.schonendes-operieren.de" target="_self" >www.schonendes-operieren.de</a> <br /><a href="http://www.medways.eu" target="_self" >www.medways.eu</a> <br /><br /><br /><b><a href="http://idw-online.de/pages/de/news369132" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung idw-online</a></b>, Mai 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 May 2010 11:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Leistungsstarke Handyprojektoren dank hocheffizientem grünen Laser</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=10&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=332&#38;cHash=4b94411bf9</link>
			<description>BMBF-Forschungsprojekt IGEL realisiert miniaturisierten Laserprojektor für mobile Anwendungen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt &quot;<a href="fileadmin/Verbundsteckbriefe/7._Optik/Verbundsteckbrief_IGEL.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Integrierte Grüne Effiziente Laser (IGEL)</a>&quot; ist es gelungen einen grünen Laser zu entwickeln, dessen energetische Effizienz mit bis zu 10 Prozent die Erwartungen weit übertrifft. Ein breiter Massenmarkt wartet, denn das Hauptanwendungsfeld ist die Bildprojektion mit dem Handy oder der Digitalkamera. Ein Prototyp des miniaturisierten grünen Lasers wurde nun beim Projektpartner Frauenhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) in Aachen vorgestellt. <br />Das IGEL-Forschungsprojekt wird vom BMBF mit 3,5 Millionen Euro gefördert.<br /><br />Während rote und blaue Lasertechnologien bereits seit Jahren am Markt etabliert sind und in Massenprodukten wie CD-Spielern und DVD-Geräten zum elektronischen Alltag gehören, steht die Anwendung des grünen Lasers in entsprechenden massentauglichen Produkten nun bevor. Dabei hat das entwickelnde Forscherkonsortium insbesondere unsere elektronischen Begleiter, wie Mobiltelefone, PDAs oder Digitalkameras in den Fokus genommen. Wo bisher ein limitiertes Display überfordert ist, eröffnet Laser-grün als dritter Grundfarbton neben rot und blau die Möglichkeit, jegliches Text- oder Bildmaterial mittels Laserstrahlen auf helle Flächen zu projizieren: den Schnappschuss auf das T-Shirt eines Klassenkameraden, den Flugplan auf ein Blatt Papier. <br /><br />Durch die Integration dieser Optik-Komponente in künftige Handygenerationen kann alleine im Inland ein Markt in der Größe von vielen Millionen Stück erschlossen werden. So stand die Tätigkeit des Forscherkonsortiums von Anfang an unter der Prämisse, die Produktentwicklung im Sinne einer materiell kostengünstigen Fertigung zu gestalten, um eine Ansiedlung der Produktion im Inland zu ermöglichen. Als weitere Anwendungsfelder massengefertigter Laserprojektoren kommen neben der Integration in PDA oder Kamera auch separate, leistungsstarke Projektionseinheiten in Größe einer Zigarettenschachtel in Betracht.<br /><br />Die Erzeugung des grünen Laserstrahls erfolgt durch Umwandlung blauen Laserlichts, so dass hier auf eine bestehende Technologie aufgebaut werden konnte. Entscheidende Entwicklungsschritte waren der kostengünstige Aufbau des Lasers sowie die Erlangung einer hinreichenden Energieeffizienz bei der Erzeugung des Laserlichts. Hier konnte eine Effizienz von 7 Prozent erreicht werden, was das ursprüngliche Ziel von 5 Prozent bereits deutlich übertrifft. &quot;Wir denken, dass in Zukunft mit einigen Verbesserungen sogar 10 Prozent erreichbar sein werden&quot;, sagt Projektkoordinator Dr. Ulrich Weichmann von den Philips Forschungslaboratorien in Aachen. <br /><br />Der Entwicklungsarbeit liegt eine enge Kooperation nationaler Unternehmen und Forschungseinrichtungen zugrunde, wobei an eine reiche Tradition auf dem Gebiet der Mikrooptik- und Laser-Technologie angeknüpft werden kann. &quot;In Deutschland sind optische Technologien und Lasertechnik eine ausgewiesene Stärke&quot;, beschreibt Dr. Ulrich Weichmann das Fundament des angestrebten Erfolgs. &quot;So passt dieses Projekt sehr gut in die deutsche Industrie- und Forschungslandschaft. Hier gibt es gerade in den Gebieten der Optik und der Lasertechnik eine Vielzahl an exzellenten Partnern, seien es Hochschulen, Forschungsinstitute oder Firmen.&quot; <br /><br /><b>Projektpartner </b><b>Forschungsprojekt Integrierte Grüne Effiziente Laser (IGEL)</b><ul><li>Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), Jena</li><li>Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT), Aachen</li><li>LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH, Dortmund</li><li>Philips Technologie GmbH Forschungslaboratorien Aachen, Aachen</li><li>Korth Kristalle GmbH, Altenholz</li><li>Fachhochschule Münster, Steinfurt</li><li>Institut für Laserphysik, Universität Hamburg</li></ul><b>Ansprechpartner<br /></b>Ulrich Weichmann<br /><a href="http://www.philips.de/about/research/germany/laboratories/index.page" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Philips Technologie GmbH</a><br />Weißhausstr. 25<br />2066 Aachen<br />+49 (0) 241 6003-459<br /><br /><b>Pressekontakt<br /></b>Anja Feuerstacke<br />One Voice Powered by Omnicom<br />Herzog-Wilhelm-Str. 26<br />80331 München<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,cplc0hgwgtuvcemgBhngkujocpgwtqrg0eqo');" >anja.feuerstacke@fleishmaneurope.com</a><br />+49 (0) 89 230 31 684<br /><br /><span lang="EN-GB">Quelle:<b> <a href="http://pressemitteilung.ws/node/208480" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung.ws</a></b> Mai 2010 <br /><br /></span><b>Weitere Informationen<br /></b><a href="index.php?id=582" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Forschungsfeld Lasertechnik</a><br /><a href="fileadmin/Verbundsteckbriefe/7._Optik/Verbundsteckbrief_IGEL.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Projektinformation IGEL&nbsp;(PDF)</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 May 2010 18:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Am Anfang einer leuchtenden Revolution</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=06&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=330&#38;cHash=c351c9eebc</link>
			<description>Wie das deutsche Unternehmen Qiagen den Biotech-Weltmarkt erobert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[VDI Technologiezentrum GmbH<br /><br />Qiagen - ein Name, den man sich merken sollte. Denn das Unternehmen mit seinem Hauptsitz in Hilden bei Düsseldorf ist nicht nur das erfolgreichste Biotech-Unternehmen Europas, sondern auch der globale Marktführer in der molekularen Diagnostik. <br />Der Forschungsdurchbruch gelang den Gen-Detektiven mit einem Verfahren, mit dem sich die DNA eines Menschen schnell und unkompliziert aus einer Zelle isolieren lässt. Heute ist dieses Verfahren in den Labors der Welt Standard. Inzwischen wird rund um den Globus Qiagen-Technik zur Aufbereitung von Erbgut und zur Bestimmung von DNA-Material eingesetzt: Sei es in der Ägyptologie bei der Identifizierung von Mumien, in der Kriminalistik bei der Überführung von Tätern oder bei der Identifikation von bis zur Unkenntlichkeit entstellten Unfallopfern, beispielsweise nach Flugzeugabstürzen.<br /><br />Die molekulare Diagnostik hingegen ist ein neuer, sehr vielversprechender Bereich der Biotechnologie. Hierbei können - mithilfe von optischen Verfahren wie beispielsweise der Fluoreszenzmikroskopie - bestimmte Moleküle als Schlüsselmoleküle für den Nachweis von Krankheiten (z. B. bei Krebserkrankungen) sichtbar gemacht werden. Spezielle Moleküle treten nur im Krankheitsfall auf. Die Körperflüssigkeit eines Patienten (z. B. Blut oder Urin) wird auf das Krankheitsbild hin untersucht und mit spezifischen, fluoreszierenden Sonden in Berührung gebracht. Die fluoreszierenden Sonden zeigen im Krankheitsfall die Existenz des Schlüsselmoleküls an, indem sie sich mit dem Molekül verbinden und durch diese Verbindung zu leuchten beginnen. <br />Gerade bei vielen Krebserkrankungen ist es für den späteren Heilungserfolg immens wichtig, die Krankheit frühzeitig zu entdecken und für die richtige Behandlung korrekt zu diagnostizieren.<br /><br />Die molekulare Diagnostik ist ein großer Wachstumsmarkt mit einem enormen, bisher noch schwer abschätzbaren Zukunftspotenzial. &quot;Wir stehen auf diesem Gebiet erst am Anfang einer Revolution, ähnlich wie vor 30 Jahren bei der Informationstechnologie&quot;, sagte Peer Schatz, Geschäftsführer der Qiagen GmbH, den Redakteuren von Spiegel Online im vergangenen Monat.<br /><br />Dementsprechend viel Aufwand steckt das Unternehmen in die aktuelle Forschung und Entwicklung von neuen Methoden zur molekularen Diagnostik. Diese könnte laut Spiegel Online zu einer Dreifach-Revolution in der Medizin führen: Unkomplizierte Gentests würden die Krankheitsprävention erleichtern, Diagnosen verbessern und die Behandlung von Patienten effizienter machen. Nach und nach wird es so möglich sein, das Erkrankungsrisiko für immer mehr Krebsarten durch ein einfaches Verfahren zu bestimmen - ein bisschen Blut reicht für ein valides Ergebnis. Gut möglich sogar, dass es in nicht allzu ferner Zukunft eine Art „all-in-one-Test“ geben wird, der jeden Menschen auf häufige Krankheiten wie Krebs checkt. Bereits heute vertreibt die Firma erfolgreich einen Test, der das Risiko bei Frauen misst, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Gebärmutterhalskrebs ist bei Frauen eine der häufigsten Krebserkrankungen, an der in Deutschland jedes Jahr gut 6.000 Frauen erkranken, jede zweite stirbt. Der Test ist für das Unternehmen sehr lukrativ: Rund 200 Millionen Euro jährlich setzt Qiagen mit dem Test um.<br /><br />„Exprimage“, so heißt ein aktueller Projektverbund, in dem Qiagen mit fünf weiteren Unternehmen und Instituten eine „automatisierte Gewebediagnostik zur Verbesserung von Prognoseeinschätzungen und Therapieempfehlungen bei Krebserkrankungen“ erforscht. Eindeutiges Ziel des Forschungsprojekts ist es, dass Verläufe von Krebserkrankungen künftig besser vorhergesagt und genauere Therapieempfehlungen gegeben werden können. Mit einer Kombination von neusten optischen und molekularbiologischen Methoden wollen die Projektpartner zunächst über 50.000 Gewebeschnitte „durchleuchten“, um detaillierte Informationen über einen Tumor zu gewinnen. Die gewonnenen Daten sollen ermöglichen den Tumor so genau zu beschreiben, dass sich damit auch seine weitere Entwicklung und seine mögliche Reaktion auf eine Therapie vorhersagen lässt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 5,8 Millionen Euro gefördert.<br /><br />Im Jahr 1993, als Peer Schatz bei Qiagen anfing, hatte das kleine Unternehmen gerade mal 30 Mitarbeiter. Heute sind es über 3.400 Mitarbeiter - weltweit. Mit der dominierenden Stellung hat Qiagen seinen Umsatz in den vergangenen zehn Jahren verfünffacht, der Gewinn stieg sogar um den Faktor zehn. 750 Millionen Euro hat das Unternehmen jährlich erwirtschaftet und kann sich nun ohne weiteres mit börsendotierten Großunternehmen, wie beispielsweise dem Pharmakonzern Merck messen. Das hochinnovative Unternehmen wächst weiter: Experten gehen bis 2014 von einer weiteren Verdoppelung der Umsatzentwicklung auf rund 1,5 Milliarden aus. Und wie sieht es mit Konkurrenten aus, die ebenfalls auf den großen Wachstumsmarkt der Zukunft setzen wollen? Laut Spiegel Online sind bisher noch keine in Sicht.<br /><br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br /><a href="fileadmin/Verbundsteckbriefe/1._Bio/Verbund_Steckbrief_Exprimage.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Übersicht Forschungsverbund EXPRIMAGE</a><br /><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,690906,00.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Artikel Spiegel Online vom 29.04.2010<br /></a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 14:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Innovation Award Laser Technology: Die Preisträger 2010</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=06&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=331&#38;cHash=442df0a167</link>
			<description>Keming Du von der EdgeWave GmbH erhält den ersten Preis für sein innovatives Lasersystem für die hoch qualitative Materialbearbeitung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dr. rer. nat. Keming Du, Geschäftsführer der EdgeWave GmbH, ist der Preisträger des mit 10.000 Euro dotierten Innovation Award Laser Technology 2010, der vom Arbeitskreis Lasertechnik e.V. und dem European Laser Institute ELI am 05. Mai 2010 im Rathaus zu Aachen verliehen wurde. Dr. Du hat sich mit der Innovation „Gütegeschaltete INNOSLAB Laser für die hoch qualitative Mikrobearbeitung“ an der offenen Ausschreibung beworben. Über 250 Gäste der rund 500 Teilnehmer des International Laser Technology Congress AKL´10 wohnten der Preisverleihung im historischen Ambiente des Krönungssaales bei.<br /><br />Prof. Reinhart Poprawe, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Lasertechnik AKL e.V. und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT begrüßte die Teilnehmer und insbesondere die Teams der 3 Finalisten sowie die 10 Mitglieder der internationalen Jury. In seiner Laudatio hob Dr. Paul Hilton vom The Welding Institute TWI, Cambridge und Sprecher der Jury die engagierte Arbeit aller 3 Finalisten und die herausragenden Innovationen der Projektteams auf dem Gebiet der Lasertechnik hervor. Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft und Gastredner der Festveranstaltung verlieh den 1. Preis des Innovation Award Laser Technology 2010, der mit 10.000 Euro dotiert ist, an Dr. Du und sein Team der EdgeWave GmbH für die Entwicklung von&nbsp; „Gütegeschalteten INNOSLAB Lasern für die hoch qualitative Mikrobearbeitung“. Der Preisträger Dr. Du wurde weiterhin zum „AKL Fellow“ and „ELI Fellow“ ernannt. Die Trophäe für den Preisträger sowie die Urkunden für Dr. Du und die anderen Mitglieder des Projektmanagement-Teams Dr. Claus-Rüdiger Haas, Dipl.-Ing. Alexander Schell und Dr. Dailjun Li wurden durch Dipl.-Ing. Ulrich Berners, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises Lasertechnik AKL e.V. und Dr. Stefan Kaierle, Vorstandsvorsitzender des European Laser Institute ELI überreicht.<br /><br />Die internationale Jury, bestehend aus 10 Vertretern aus Industrie und Wissenschaft, wählte nach dem Prinzip der Bestenauslese und auf der Grundlage der veröffentlichten Beurteilungskriterien 2 weitere Innovations-Teams als Finalisten aus, die ebenfalls im Krönungssaal ausgezeichnet wurden:<ul><li><div class=" "><b><span>Den 2. Platz</span></b><span> des Innovation Award Laser Technology 2010 belegt Herr Dipl.-Ing. Jürgen Dupré und sein Team der Rolls-Royce Deutschland Ltd. &amp; Co. KG, Dahlewitz and Oberursel. Bei der Innovation handelt es sich um ein „Instandsetzungsverfahren für Flugzeugtriebwerk-Komponenten mittels Laserauftragschweißen“.</span></div></li><li><div class=" "><b><span>Den 3. Platz</span></b><span> des Innovation Award Laser Technology 2010 belegt Dipl.-Ing. Hermann Lembeck und sein Team der MEYER WERFT Laserzentrum GmbH, Papenburg. Bei der Innovation handelt es sich um das „Laser-Hybridschweißen dicker Stahlplatten mit Scheibenlaser im Schiffbau“.</span></div></li></ul>Der Innovation Award Laser Technology wird vom Arbeitskreis Lasertechnik e.V. und dem European Laser Institute ELI alle 2 Jahre als europäischer Wissenschaftspreis verliehen. Er richtet sich sowohl an Einzelpersonen als auch an Projektgruppen, deren Fähigkeiten und Engagement zu einer herausragenden Innovation auf dem Gebiet der Lasertechnik geführt haben. Die abgeschlossenen wissenschaftlichen und technologischen Arbeiten befassen sich im Kern mit der Nutzung und Erzeugung von Laserlicht zur Materialbearbeitung und haben zu einem belegbaren wirtschaftlichen Nutzen für die Industrie geführt.&nbsp;&nbsp;<br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="http://www.innovation-award-laser.org/" target="_self" >www.innovation-award-laser.org</a> Ausführliche Vorstellung aller drei Gewinnerprojekte, Fotos der Veranstaltung<br /><br /><br /><b><a href="http://www.innovation-award-laser.org/photos.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung Innovation Award Laser Technology,</a></b> Mai 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 12:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Printed Electronics Champion 2010</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=03&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=329&#38;cHash=7ede895fbb</link>
			<description>Professor der TU Darmstadt, Edgar Dörsam, wurde für seine interdisziplinäre Forschung in der Organischen Elektronik ausgezeichnet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Professor Edgar Dörsam, Leiter des Instituts für Druckmaschinen und Druckverfahren an der TU Darmstadt, ist „<a href="http://www.idtechex.com/printedelectronicsawards/europe2010.asp" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Printed Electronics Champion 2010</a>“ . Das internationale Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDTechEx zeichnete Dörsam mit dem undotierten Preis für seine vorbildliche interdisziplinäre Forschung zur gedruckten Elektronik aus.<br /><br />Die Jury, bestehend aus Prof. Ian McCulloch, Imperial College, The University of London und Prof. Elvira Fortunato, Universidade Nova de Lisboa, lobte insbesondere Dörsams Arbeit im Spitzencluster „Forum Organic Electronics“. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsnetzwerk aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, das die Wachstumspotenziale der Zukunftstechnologie <a href="index.php?id=584" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Organische Elektronik</a>&nbsp;umsetzen möchte. Die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Organischen Elektronik eng zusammen, angefangen von der Erforschung und Entwicklung neuer Materialien bis hin zur Vermarktung von Anwendungen und Dienstleistungen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte den Spitzencluster im Herbst 2008 als Sieger des <a href="http://www.bmbf.de/de/10726.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Spitzencluster-Wettbewerbes</a>&nbsp;ausgezeichnet.<br /><br />Bei der Organischen Elektronik handelt es sich um eine Technologie zur umweltfreundlichen Energiegewinnung, sparsamen Energieverwendung und Ressourcen schonenden Herstellung elektronischer Komponenten auf Basis von leitenden und halbleitenden Kunststoffen. Die Anwendungsmöglichkeiten von Organischer Elektronik sind so vielfältig wie faszinierend: Unter anderem sollen organische Leuchtdioden 50 Prozent weniger Energie benötigen als heutige Energiesparlampen und vollkommen neue Beleuchtungssysteme wie Leuchttapeten oder Lichtkacheln ermöglichen. Organische Solarzellenfolien könnten zudem unsichtbar auf Fenster von Gebäuden und Fahrzeugen aufgebracht werden und dabei einen dreimal höheren Erntefaktor aufweisen als herkömmliche Solarzellen.<br /><br />Edgar Dörsam absolvierte nach seinem Abitur zunächst eine Ausbildung als Werkzeugmacher, bevor er Ende der Achtziger Jahre Maschinenbau an der TU Darmstadt studierte. Nach seiner Promotion 1994 arbeitete er bis 2002 bei einem weltweit führenden Druckmaschinenhersteller. Seit 2003 ist Dörsam Professor an der TU Darmstadt. Unter seiner Leitung werden am IDD unter anderem neue Anwendungsmöglichkeiten für Druckprozesse gesucht und weiterentwickelt. Dazu wurden hochwertig ausgestattete Labors zur Produktion und Untersuchung von Druckprodukten geschaffen.<br /><br /><b><a href="http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/pm_17344.de.jsp" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemeldung der TU Darmstadt</a></b>, 29.04.2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 May 2010 11:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Emnid-Umfrage: Karrierechancen der Photonik-Branche werden unterschätzt</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=328&#38;cHash=2485d8e327</link>
			<description>Fünf Karriere-Tipps für zukünftige Lichtingenieure</description>
			<content:encoded><![CDATA[Junge Ingenieure bescheinigen der Photonik, auch Optische Technologien genannt, ein großes Innovationspotenzial, wissen aber offenbar noch zu wenig über die Möglichkeiten der Branche als zukünftiges Arbeitsfeld. Das zeigt eine aktuelle Online-Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Branchenverbands SPECTARIS: Knapp jeder dritte Young Professional glaubt, dass er mit seinem Profil keine Chancen in den Optischen Technologien hat. Dabei bietet der mittelständisch geprägte Industriezweig sowohl für Berufsanfänger als auch für Quereinsteiger gute Entwicklungsmöglichkeiten<b>.</b> Insgesamt wurden 250 Studenten und Young Professionals aus den Bereichen Chemie, Physik und Ingenieurswissenschaften befragt.<br /><br />Für jeden fünften berufstätigen Jungingenieur (21 Prozent) ist die Photonik die Branche mit dem größten Innovationspotenzial. Mehr gute Ideen trauen sie nur der Informations- und Kommunikationstechnik zu (33 Prozent). Zum Vergleich: Die Automobilbranche bringt es im Ranking der innovativsten Branchen nur auf sieben Prozent. „Die Photonik ist eine der Querschnitts- und Zukunftstechnologien in Deutschland. So werden bereits heute 90 Prozent aller Informationen über Licht transportiert“, sagt Sven Behrens, Geschäftsführer beim Branchenverband SPECTARIS. „Unsere Mitgliedsunternehmen investieren jährlich rund zehn Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung – in der Automobilindustrie liegt die Quote erheblich niedriger. Wir sind auf qualifizierte und motivierte Fachkräfte angewiesen, die das Werkzeug Licht ständig optimieren.“<br /><br />Offenbar fehlt es jedoch den potenziellen Nachwuchsingenieuren an entsprechenden Informationen über eine Karriere in der Photonik. Mehr als die Hälfte der befragten Studenten und Young Professionals gab an, dass ihnen während ihrer Ausbildung zu wenig konkrete Arbeitsfelder in diesem Bereich aufgezeigt werden bzw. wurden (51 Prozent). 48 Prozent haben sich noch nicht mit den beruflichen Möglichkeiten befasst, die die Branche bieten. Und fast jeder Dritte (30 Prozent) der bereits berufstätigen Befragten unterschätzt seine Chancen, in der Photonik-Branche Fuß zu fassen. „Es lohnt sich, auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen die Chancen zu sondieren, die die optischen Technologien bieten. In der Branche ist interdisziplinäres Arbeiten gefragt“, sagt Behrens.<br /><br />Dabei gilt die Photonik als eine der wichtigen Schlüsseltechnologie der Zukunft. Laser, Lichtleiter oder Lichttechnik kommen in allen Bereichen der industriellen Fertigung und des Alltags vor. Ob in der Medizin, Biotechnologie, bei der Messtechnik und Sensorik oder im Automobil- und Maschinenbau: Überall sind Produkte der Photonik ein wichtiger Teil moderner Hightechprodukte und -forschung. Sie bieten sowohl Quereinsteigern als auch Ingenieursabsolventen gute berufliche Möglichkeiten. „Wer in den optischen Technologien Karriere machen will, muss nicht unbedingt einen speziellen Studiengang wie Photonik oder Optical Engineering absolviert haben. Auch viele Quereinsteiger, etwa aus der Automobilbranche, schaffen den Sprung“, sagt Dr. Ulrich Simon, Vorsitzender des SPECTARIS-Fachverbands Photonik + Präzisionstechnik und Geschäftsführer der Carl Zeiss MicroImaging GmbH. Die Photonik bietet sowohl Ingenieuren als auch Naturwissenschaftlern spannende Karrierechancen.<br /><br />Fünf Photonik-Experten geben Tipps, wie der Einstieg in eine der&nbsp;spannendsten und innovativsten Branchen am besten gelingt:<ul><li><div class=" "><b><span>Claudia Müller, Dipl.-Ing. Maschinenbau und Referentin Recruiting bei der SCHOTT AG:<br /></span></b><span>„Studenten, die sich für eine Laufbahn in den optischen Technologien interessieren, sollten bereits frühzeitig einen Praxistest starten – noch während des Studiums. Am einfachsten gelingt der Start in einem fertigungsbezogenen Bereich. Praktikanten benötigen dort nicht unbedingt umfangreiche Vorkenntnisse. Wer später selbst Produkte entwickeln möchte, lernt beispielsweise, wo Schwierigkeiten auftreten können und wie man pfiffige Lösungen entwickelt.“</span></div></li><li><div class=" "><b><span>Rainer Küchler, Diplom-Physiker und Geschäftsführer der Heraeus Noblelight GmbH:<br /></span></b><span>„Auch wer Physik, Maschinenbau oder Elektro- und Informationstechnik studiert, kann eine Vertiefungsrichtung einschlagen, die den Weg in die optischen Technologien ebnet. Je nach Schwerpunkt stehen mikrooptische Systeme, optische Informations- und Kommunikationstechnik, Lasertechnologie oder Life Science im Vordergrund. Ein Blick in die Studienpläne hilft weiter.“</span></div></li><li><div class=" "><b><span>Sven Warnck, Dipl.-Ing. und Head of Business Development bei der m-u-t AG:<br /></span></b><span>„Nicht allein optisches Know-how ist in unserem Industriezweig gefragt. Wer in der Branche arbeiten will, muss zum Beispiel auch mechanische Kenntnisse haben. Das A und O ist die Fähigkeit, über die Grenzen der eigenen Disziplin zu schauen und teamorientiert zu arbeiten. Wer ein Gespür dafür hat, in welchem Takt andere Fachgebiete schlagen, ist in den optischen Technologien gut aufgehoben.</span></div></li><li><div class=" "><b><span>Stephan Bannierink, Dipl.-Ing. Chemie und Leiter Entwicklung bei der Jüke AG:<br /></span></b><span>„Optische Technologien bieten nicht nur technischen Ingenieuren berufliche Chancen, sondern auch Naturwissenschaftlern wie Chemikern oder Biologen. Ihr Einsatzgebiet liegt häufig an der Schnittstelle zwischen dem Kunden und den Geräten. Sie können die Auftraggeber beraten und gemeinsam mit den Entwicklern die Anwendungen optimieren, damit die Technologien auch die Ergebnisse liefern, die der Kunde benötigt.“</span></div></li><li><div class=" "><b><span>Dr. Lutz Aschke, Chefentwickler und Geschäftsführer der LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH:<br /></span></b><span>„Der Industriesektor ist ein spannendes Arbeitsfeld mit sehr hohen Innovationsraten – und bietet viel Abwechslung für Tüftler. Wer in einer mittelständischen Firma arbeiten möchte, sollte aber auch Unternehmergeist mitbringen. Wir sind keine Forscher, sondern Entwickler. Ziel ist es, Wissen in Produkte umzuwandeln.“</span></div></li></ul><br /><br /><b><a href="http://www.spectaris.de/photonik-praezisionstechnik/presse/artikel/seite/emnid-umfrage-karrierechancen-der-photonik-branche-werden-unterschaetzt/presse-1.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung des Fachverbands SPECTARIS</a></b>, April 2010<br /><b><a href="http://www.lightalliance.de/index.php/meta-navigation-sonstiges/presse.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung der Lightalliance</a></b>, April 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 11:46:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Schadstoffärmere Verbrennungsmotoren dank hochpräziser Messtechnik</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=26&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=327&#38;cHash=3f69c60775</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt RoboMAP entwickelt neuartiges, optisches Messsystem für die Effizienzsteigerung im Prüfprozess der industriellen Qualitätssicherung bei Automobilverbrennungsmotoren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutsche Automobilverbrennungsmotoren genießen auf dem Weltmarkt ein erstklassiges Ansehen. Die Entwicklung von schadstoffärmeren und effizienteren Verbrennungsmotoren stellt eine bedeutende Herausforderung an die Automobilindustrie dar. Um dies zu erreichen ist u. a. eine stetige Weiterentwicklung von optischen Messverfahren notwendig, sodass eine schnelle aber auch präzise Aussage über die Produktqualität innerhalb einer Motorenfertigung gegeben werden kann.<br /><br />In einem Produktionsablauf von tausenden Motoren können lediglich wenige in der Qualitätssicherung überprüft werden, weil das bisherige System, welches mit taktilen Messverfahren arbeitet, zu zeitraubend ist. Besonders bei größeren Serien spielt die Geschwindigkeit der Messungen eine tragende Rolle. Gegenwärtig erfolgt bei Zylinderköpfen eine aufwändige Kombination aus Stichprobenprüfung und Einzel-Merkmal-Messungen in separaten Messräumen.<br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Konsortium aus Industrieunternehmen und öffentlichen Hochschulen unter dem Namen RoboMAP zur Entwicklung eines Messsystems zum Forschungsschwerpunkt „Optische Messtechnik für Fertigungsprozesse“. Der Einsatz weniger, flexibler optischer Sensoren bietet bei einer variantenreichen Fertigung im Motorenbau große Möglichkeiten. Einerseits können zügig komplizierte Außengeometrien vermessen werden und andererseits ist die Bestimmung von Innengeometrien, wie zum Beispiel Bohrungen oder Führungen realisierbar. Sollen mehrere Messmerkmale beziehungsweise verschiedene Produktvarianten geprüft werden, so ist im Regelfall ein stationäres Messsystem ungünstig. Für Anwendungsfälle mittlerer Genauigkeit werden derzeit freiprogrammierbare Industrieroboter als Handlingsysteme für optische Sensoren eingesetzt. Um Anwendungen mit höchsten Genauigkeitsansprüchen zu erschließen, ist eine Kombination aus einer Industrieroboteraktorik und einer Multisensorik eine viel versprechende Lösung. Im Sinne eines Grob-zu-Fein-Messkonzeptes sollen unterschiedliche optische Sensoren verschiedene Merkmale an einem Zylinderkopf in einem Messablauf bestimmen. Das erste Glied in der Ablaufkette eines solchen flexiblen optischen Messsystems besteht aus der Objekterkennung und Lageerkennung des Zylinderkopfes. Anschließend wird mit Hilfe des Industrieroboters der Multisensorkopf auf das Bauteil beziehungsweise über die Merkmale positioniert. Im Anschluss daran erfolgt die Verwendung von optischen Sensoren mit unterschiedlichen Auflösungscharakteristiken.<br /><br />Zusammen mit allen beteiligten Partnern konnte der wichtige Meilensteintermin zur Projekthalbzeit Ende Oktober 2009 erfolgreich abgeschlossen werden. Das neue Prüfsystem soll erstmals im Motorenbau eingesetzt werden, um so einen Beitrag dafür zu leisten, dass der Kraftstoffverbrauch von Motoren und damit einhergehend der Kohlenstoffdioxidausstoß verringert werden kann. Weitere zukünftige Anwendungsfelder sehen die Forscher beispielsweise im Flugzeugbau, Getriebebau etc.<br /><br /><b>Beteiligte Firmen und Institute im Forschungsverbund RoboMAP</b><ul><li><span>GFMesstechnik GmbH, Teltow</span></li><li><span></span><span>Hochschule Augsburg, Fakultät für Maschinenbau</span></li><li><span></span><span>ISIS sentronics GmbH, Mannheim</span></li><li><span></span><span>Universität Stuttgart, Institut für Photogrammetrie (ifp)</span></li></ul><br /><b>Assoziierte (industrielle) Partner</b>&nbsp;<ul><li><div class=" "><span>BMW AG, München</span></div></li><li><div class=" "><span>KUKA Roboter GmbH, Augsburg</span></div></li></ul><br /><b>Ansprechpartner für diesen Beitrag</b><br />Hochschule Augsburg<br />Fakultät für Maschinenbau<br />Prof. Dr.-Ing. Eberhard Roos<br />Dipl.-Ing. (FH) Christian Oblinger, M.Eng.<br />An der Fachhochschule 1<br />D-86161 Augsburg<br />Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,gdgtjctf0tqquBju/cwiudwti0fg');" >eberhard.roos@hs-augsburg.de</a><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ejtkuvkcp0qdnkpigtBju/cwiudwti0fg');" >christian.oblinger@hs-augsburg.de</a><br /><br /><b>Ansprechpartner für das Gesamtprojekt</b><br />ISIS sentronics GmbH<br />Dr. Alexander Knüttel (Verbundkoordinator)<br />Innstr. 28<br />D-68199 Mannheim<br />Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,c0mpwgvvgnBkuku/ugpvtqpkeu0fg');" >a.knuettel@isis-sentronics.de</a><br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/sensorik-analytik/ROBOMAP.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Kurzübersicht BMBF-Forschungsverbund RoboMAP</a><br /><br /><br /><b>Pressemitteilung des BMBF-Forschungsverbundes RoboMAP</b>, April 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Vom Treibhausgas zur regenerativen Energiequelle </title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=21&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=326&#38;cHash=0629f01ef8</link>
			<description>BMBF-Forschungsverbund „Solar2fuel“ arbeitet an Projekt zum CO2-Recycling: Mit Hilfe von Sonnenlicht zu Kraftstoff.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht als Energieträger nutzbar zu machen, dieses Ziel verfolgt ein neues Forschungsprojekt zum Recycling von Treibhausgasen. Dabei wollen Forscher von BASF, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der Universität Heidelberg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) CO2 in einen Kraftstoff für Brennstoffzellen oder umgerüstete Verbrennungsmotoren umwandeln – ein Schritt in Richtung umweltfreundliche Verkehrstechnologien und zugleich eine Alternative zu den bestehenden Plänen der CO2-Speicherung. Das Verbundvorhaben „Solar2fuel“ gehört zum Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über zwei Jahre mit mehr als einer Million Euro gefördert. <br /><br />Drehte sich die öffentliche Diskussion bisher vor allem um die unterirdische Lagerung von Kohlendioxid, zielt das Projekt „Solar2fuel“ auf die direkte Verwertung von Kohlendioxid. Dabei soll der Kohlenstoff im CO2 mit Hilfe von Sonnenlicht in klimaneutrale Brennstoffe umgewandelt werden. „Ein solches Verfahren der Photokatalyse könnte neue Wege zur Erzeugung leicht handhabbarer Energieträger aufzeigen“, sagt Prof. Dr. Michael Grunze vom Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg. Dazu sollen Ansätze aus der Nanotechnologie und der Materialforschung mit katalytischen Prozessen kombiniert werden. <br /><br />Die Wissenschaftler der Universität Heidelberg arbeiten gemeinsam mit BASF-Experten um Dr. Jan Schoeneboom an einer luft- und lichtstabilen Kombination von Farbstoffen und funktionalisierten Halbleiterteilchen in Nano-Größe. Diese ist Voraussetzung dafür, dass das Sonnenlicht mit Hilfe von organischen Farbstoffen im optimalen Bereich absorbiert werden kann und damit Energie zur Umwandlung von CO2 liefert. Durch Photokatalyse soll das Kohlendioxid, das zum Beispiel bei Verbrennungsprozessen in einem Kraftwerk entsteht, mit Wasser in den Energieträger Methanol umgewandelt werden. Auf diese Weise kann das Sonnenlicht bei der Verwertung von CO2 direkt als regenerative Energiequelle genutzt werden – ähnlich wie bei der pflanzlichen Photosynthese, nur in einem deutlich effizienteren Prozess, wie die Forscher hoffen. <br /><br />Die Experten von EnBW untersuchen die Energie-, Emissions- und Kostenbilanzen im Gesamtprozess – vom Kraftwerksabgas über die eigentliche Photokatalyse bis hin zur Nutzung der Produkte. Analysiert werden auch die Kosten für die Bereitstellung von Kohlendioxid aus Kraftwerken. &quot;EnBW will damit ermitteln, unter welchen Bedingungen solche Verfahren wirtschaftlich tragfähig sein können&quot;, erläutert Prof. Dr. Wolfram Münch, Leiter EnBW Forschung und Innovation. <br /><br />Mit der ingenieurtechnischen Realisierung von „Solar2fuel“ beschäftigen sich Wissenschaftler des KIT unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Bockhorn. Sie untersuchen die physikalisch-chemischen und verfahrenstechnischen Aspekte im Gesamtprozess. Auf der Basis der Analyse des Gesamtsystems soll das Design für einen photochemischen Reaktor entwickelt und mit computergestützten Methoden simuliert werden. <br /><br />In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ arbeiten universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Unternehmen an zukunftsweisenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Organischen Elektronik. Die Arbeiten für das Verbundprojekt „Solar2fuel“ haben im Oktober vergangenen Jahres begonnen und werden von BASF als Konsortialführer koordiniert.<br /><br /><b><a href="http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-10-221" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung BASF</a></b>, April 2010<br /><br /><b>Weitere Informationen</b><br /><a href="fileadmin/Verbundsteckbriefe/13._Spitzencluster/Verbundsteckbrief_Solar2Fuel.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Übersicht Forschungsverbund Solar2fuel (pdf)</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Schavan: &quot;Laser ist auch in 2010 Technologietreiber&quot;</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=19&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=325&#38;cHash=94f068a9f8</link>
			<description>Forschungsministerin verleiht renommierten Industriepreis auf der Hannover Messe an die LPKF Laser &amp; Electronics AG für innovatives Laserstrukturierungs-Verfahren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der HERMES AWARD 2010 geht an die <a href="http://www.lpkf.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >LPKF Laser&amp; Electronics AG, Hannover</a>. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für ein innovatives Laserverfahren, das extrem komplexe Kunststoff-Bauteile strukturiert. Der Laserstrukturierer LPKF Fusion3D schreibt die elektronischen Leiterstrukturen direkt auf das dreidimensionale Bauteil. So wird aus einem einfachen Kunststoff-Bauteil ein hochwertiger Schaltungsträger, wie beispielsweise ein Motorrad-Griff oder eine Handy-Antenne. Durch den gleichzeitigen Einsatz von bis zu vier Laserköpfen ist die Bearbeitung schneller und präziser.<br /><br />Das ausgezeichnete Laser-Direkt-Strukturierungsverfahren überzeugt mit Präzision, Dreidimensionalität und Flexibilität: Änderungen am Layout lassen sich einfach per Datenänderung vornehmen. Für den Entwickler bietet das Verfahren erhebliche Vorteile: Ein entsprechendes Bauteil-Layout vorausgesetzt, reduzieren sich die Stück- und Gesamtkosten deutlich. Separate Kabel oder Schirmungen entfallen, Steckverbindungen oder zusätzliche Leiterplatten werden überflüssig und auch der Montageaufwand sinkt.<br /><br />Der HERMES AWARD ist mit einem Preis im Gesamtwert von 100 000 Euro dotiert. Die Übergabe erfolgt am 18. April 2010 im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE durch Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.<br /><br />Die Bundesministerin sagte in ihrer Laudatio: &quot;Vor wenigen Wochen haben wir in Berlin den 50. Geburtstag des Lasers gefeiert. Eine Erfindung, die in den USA patentiert wurde. Aber die Unternehmen, die den Laser zu einem industriellen Werkzeug gemacht haben, sitzen zu einem beträchtlichen Teil in Deutschland. Und die Firma LPKF gehört dazu. Das Verfahren, das wir heute auszeichnen, schafft nicht nur ökonomische Vorteile, eine Verkürzung der Umrüstzeiten und größere Flexibilität. Es hilft zugleich, Energie und Ressourcen klug und sparsam einzusetzen. Es ermöglicht intelligentere Produkte für die Kommunikation, Medizin, Gesundheit und Sicherheit. Also für die großen globalen Herausforderungen.&quot;<br /><br />Die prämierte Technologie geht unter anderem auf Forschungsprojekte des BMBF zurück, mit denen die Grundlagen dazu entwickelt wurden. Schavan zeigte sich überzeugt, dass es gerade nach der Krise wichtig und richtig ist, auf Forschung, Technologie und Innovation zu setzen.<br /><br />&quot;Der HERMES AWARD ist einer der renommiertesten Industriepreise. Ich war erneut beeindruckt von der exzellenten Qualität der Einreichungen. Viele Unternehmen haben das Krisenjahr 2009 genutzt, um in Forschung und Entwicklung zu investieren, sodass sie in diesem Jahr mit vielen Produktinnovationen an den Markt gehen können. Deutschland ist ein Schwergewicht in der Laserforschung. Das beweist beispielsweise der Physiknobelpreis 2005. Das prämierte Produkt Fusion3D zeigt aber darüber hinaus, dass innovative Lasertechnik auch zu erfolgreichen Exportprodukten für die riesigen Märkte in Asien führen kann&quot;, ergänzte Professor Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Jury und Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI).<br /><br /><a href="http://www.presseportal.de/pm/13314/1597290/deutsche_messe_ag_hannover" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><b>Pressemitteilung Presseportal</b>,</a> April 2010<br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br /><a href="http://www.bmbf.de/press/2833.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung des BMBF</a><br /><a href="http://www.hannovermesse.de/13545" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Jury Hermes Award</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 14:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Weg frei für die kostengünstige Herstellung flexibler OLEDs</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=15&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=324&#38;cHash=13fa704b76</link>
			<description>Der Traum einer preiswerten, energiesparenden Beleuchtung im großen Maßstab ist Dank den von Fraunhofer-Forschern entwickelten Barriereschichtsystemen für flexible OLEDs ein Stück näher gerückt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die organische Leuchtdiode (OLED) gilt als ein Leuchtmittel der Zukunft, das die heute üblichen Glühlampen mit ablösen könnte. Sie wandelt Elektrizität ohne große Energieverluste in flächiges Licht hoher Qualität um. Bisher sind die auf dem Markt befindlichen OLEDs allerdings noch recht preisintensiv und werden ausschließlich auf starren Materialien, wie Glas, hergestellt. Die Entwicklung von flexiblen organischen Leuchtdioden, die in industriellen Anlagen in großem Maßstab produziert werden können, verspricht hier große Kostenersparnis und somit eine breite Vermarktung der umweltfreundlichen und hocheffizienten Leuchtmittel.<br /><br />Den Wissenschaftlern zweier Dresdener Fraunhofer-Institute ist es gelungen flexible, großflächige, organische Leuchtdioden mit den für eine lange Lebensdauer notwendigen Barriereschichten herzustellen. <a href="http://www.ipms.fraunhofer.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS</a> und das <a href="http://www.fep.fraunhofer.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP</a> haben zusammen in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt ROLLEX (Rolle-zu-Rolle-Fertigung hocheffizienter Leuchtdioden auf flexiblen Substraten) erstmals eine flexible OLED mit einer Dünnschichtverkapselung in einer Rolle-zu-Rolle-Beschichtungsanlage hergestellt. Prof. Karl Leo, Institutsleiter des Fraunhofer IPMS, bestätigt: „Die erfolgreiche Herstellung einer OLED im Vakuum-Rolle-zu-Rolle Verfahren ist ein Durchbruch auf dem Weg zu hocheffizienten und preisgünstigen Bauelementen. Der Erfolg dieses Projektes hat die Leistungsfähigkeit des Dresdener Organik-Standortes erneut unter Beweis gestellt.“ <br /><br />Eine überaus wichtige Komponente flexibler OLEDs ist die homogene Verkapselung der leuchtenden OLED-Schichten<b> </b>mit transparenten Barriereschichten. Das Eindringen kleinster Mengen Feuchtigkeit oder Sauerstoff<b> </b>verkürzt die Lebensdauer einer OLED stark, sodass die Leuchtmaterialien durch Barriereschichten möglichst<b> </b>großflächig und ohne Defekte geschützt werden müssen. Andererseits müssen die Barriereschichten das ausstrahlende<b> </b>Licht passieren lassen und dürfen dessen Farbe nur minimal beeinträchtigen.<b> <br /></b>In ihrer Pilotanlage konnten die Forschergruppen erstmals OLED-Materialien auf eine preisgünstige Aluminiumfolie<b> </b>aufbringen und mit dem vom Fraunhofer FEP patentierten Schichtsystem verkapseln, ohne die Leuchtfähigkeit<b> </b>der Folie zu beeinträchtigen. Dr. Christian May, Leiter des Geschäftsfeldes Organische Materialien<b> </b>und Systeme am Fraunhofer IPMS, ist erfreut über den Projekterfolg: „Bei der Entwicklung der flexiblen OLED<b> </b>konnten Erfahrungen beider Institute optimal zusammengebracht werden. Ich bin begeistert, dass wir die vom<b> </b>Fraunhofer FEP entwickelten wirksamen Barriereschichtsysteme in die OLED-Technologie des Fraunhofer IPMS<b> </b>integrieren konnten.“ Dr. Nicolas Schiller, Leiter des Geschäftsfeldes Beschichtung von flexiblen Produkten am Fraunhofer FEP, ergänzt: „Die Beschichtungsprozesse erfolgen alle im Rolle-zu-Rolle-Modus mit einem kontinuierlich bewegtem Substrat und weisen daher ein erhebliches Kostensenkungspotenzial auf.“<b> <br /></b><br />Die von den zwei Fraunhofer-Instituten entwickelte Technologie stellt einen Meilenstein für den weiteren Weg zur industriellen Herstellung von flexiblen OLEDs dar. Neben OLEDs können auch weitere Bauteile, wie z. B. organische Solarzellen oder Speichersysteme, mittelfristig realisiert werden.<br />Die Arbeiten sollen von den Dresdener Instituten in einem größeren Konsortium fortgesetzt werden.<br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><b><br /></b><a href="http://www.rollex-projekt.de/" target="_self" >www.rollex-projekt.de</a><br /><a href="http://www.ipms.fraunhofer.de/de/comedd" target="_self" >www.ipms.fraunhofer.de/de/comedd</a> <br /><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/organische-elektronik/ROLLEX.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Tabellarischer Kurzüberblick Forschungsverbund ROLLEX</a><br /><br /><b><a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/SERVICE/Presse/Pressemitteilung_01_2010_EN.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Download press release in english</a></b>, (pdf, 215 KB)<br /><br /><br /><b>Wissenschaftlicher Kontakt:</b><br />Dr. Nicolas Schiller<br />Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP<br />Telefon +49 351 2586-131<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,pkeqncu0uejknngtBhgr0htcwpjqhgt0fg');" >nicolas.schiller@fep.fraunhofer.de</a> <br /><br /><br /><b>Pressekontakt:<br /></b>Ines Schedwill<br />Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS<br />Telefon +49 351 8823-238<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,kpgu0uejgfyknnBkrou0htcwpjqhgt0fg');" >ines.schedwill@ipms.fraunhofer.de</a> <br /><br />Annett Arnold<br />Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP<br />Telefon +49 351 2586-452<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,cppgvv0ctpqnfBhgr0htcwpjqhgt0fg');" >annett.arnold@fep.fraunhofer.de</a> <br /><br /><br /><b><a href="http://www.fep.fraunhofer.de/presse/pressemitteilungen_2010/01-2010.asp" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung des Fraunhofer FEP,</a></b> April 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 11:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hightech-Licht für deutsche Kommunen</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=323&#38;cHash=fd57ec9c69</link>
			<description>Sieger im LED-Wettbewerb des BMBF ausgezeichnet</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Deutschlands Kommunen werden künftig in neuem Licht erstrahlen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel, am Montag auf der Leitmesse „Light &amp; Building“ in Frankfurt. Hier wurden auf einer gemeinsamen Festveranstaltung des BMBF und des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) die Gewinner des Wettbewerbs „Kommunen im neuen Licht“ bekannt gegeben. 141 Kommunen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt; die zehn besten Konzepte erhalten nun eine Förderung von jeweils bis zu zwei Millionen Euro. Rachel: „Die Kommunen haben starke Konsortien geschmiedet, um für die Bürger und die Umwelt Vorteile aus dem neuen Licht zu erzielen. Dies zeigt, dass die LED, das neue Licht des 21. Jahrhunderts, auf großes Interesse der Praxis stößt.&quot;<br /><br />Der BMBF-Wettbewerb zielt auf die Nutzung der neuen LED-Lichttechnik in der kommunalen Praxis. Das Spektrum der eingereichten Skizzen umfasst die Planung und den Einsatz von LED-Leuchten, die Begleitforschung zur Wirkung des LED-Lichts auf Mensch und Tier sowie dessen Akzeptanz bei den Bürgern. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Fachjury beurteilte die Skizzen und wählte die zehn Sieger-Projekte aus. Insgesamt stellen die 141 Wettbewerbsbeiträge ein Investitionsvolumen von 158 Millionen Euro dar. <br /><br />Seit 2001 fördert das BMBF Forschung und Entwicklung zur LED-Technik für die Allgemeinbeleuchtung mit bislang ca. 25 Mio. €. Deutsche Unternehmen verfügen damit über eine führende Kompetenz bei Hochleistungs-LED für die Beleuchtung. Die Vorteile der LED-Technik liegen in der Energieeinsparung, der langen Lebensdauer, der umweltgerechten Entsorgung und in völlig neuen Möglichkeiten einer maßgeschneiderten Beleuchtung. Um diese Vorteile zu nutzen und damit neue Märkte zu erschließen, hat das BMBF Anfang 2009 die LED-Leitmarktinitiative mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben gerufen, in deren Rahmen der Wettbewerb ausgeschrieben wurde. <br /><br />Mit der LED-Leitmarktinitiative des BMBF sollen auch die nicht prämierten Kommunen und andere Marktteilnehmer Hilfestellung bei der Nutzung der LED-Technik erhalten, beispielsweise durch neue Geschäftsmodelle wie Leasing oder durch wissenschaftlich fundierte Messverfahren und Gütesiegel. <br /><br /><b><br /><a href="index.php?id=kommunen-in-neuem-licht" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Die 10 Gewinner:</a></b><table class="rte-bm-contenttable"><thead><tr class="header-odd header-odd header-odd header-odd header-odd header-odd header-odd header-odd"><th scope="col" class="td-1">Kommune </th><th scope="col" class="td-2">Projekt</th><th scope="col" class="td-3"></th><th scope="col" class="td-4"></th></tr></thead><tbody><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even"><td class="td-1"><span><strong>Landeshauptstadt Erfurt </strong></span></td><td class="td-2"><span>Neugestaltung Nordhäuser Straße / Andreasstraße</span></td><td class="td-3"></td><td class="td-4"></td></tr><tr class="tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd"><td class="td-1"><span><strong>Landkreis Görlitz</strong></span></td><td class="td-2"><span>LED Saxony</span></td><td class="td-3"></td><td class="td-4"></td></tr><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even"><td class="td-1"><span><strong>Gemeinde Königsfeld</strong></span></td><td class="td-2"><span>LED-Netzwerk Schwarzwald</span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd"><td class="td-1"><span><strong>Stadt Wuppertal</strong></span></td><td class="td-2"><span>LED-Beleuchtung auf der Nordbahntrasse</span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even"><td class="td-1"><span><strong>Stadt Trier</strong></span></td><td class="td-2"><span><span>Porta Nigra- Das Tor zu mehr Energie-Effizienz</span></span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd tr-odd"><td class="td-1"><span><strong>Stadt Norden</strong></span></td><td class="td-2"><span>Ein Projekt mit Leuchtturmcharakter - LED-Beleuchtung in Norden-Norddeich</span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even"><td class="td-1"><span><strong>Landeshauptstadt München</strong></span></td><td class="td-2"><span>LED als museale Allgemeinbeleuchtung – Neues Lichtkonzept in der städtischen Galerie im Lenbachhaus</span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even tr-odd"><td class="td-1"><span><strong>Stadt Paderborn</strong></span></td><td class="td-2"><span>Paderborner LED-Straßenbeleuchtung </span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-even"><td class="td-1"><span><strong>Stadt Freiburg im Breisgau</strong></span></td><td class="td-2"><span>LED Masterplan Freiburg</span></td><td class="td-3"></td></tr><tr class="tr-even tr-even tr-even tr-even tr-odd"><td class="td-1"><span><strong>Stadt Rietberg</strong></span></td><td class="td-2"><span>Lichtkonzept Historischer Stadtkern</span></td></tr></tbody></table><br />Weitere Informationen&nbsp;zu den Gewinnern, zur LED-Technik und&nbsp;aktuelles Bildmaterial&nbsp;von der Bekanntgabe unter <a href="http://www.kommunen-in-neuem-licht.de/" target="_self" ><b>www.kommunen-in-neuem-licht.de</b></a><br /><br /><b><a href="http://www.bmbf.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)</a></b>, 12. März 2010<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lebensdauer von über einer Milliarde Laserpulsen erzielt</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=322&#38;cHash=9f0361cf45</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt FLUX gibt erfolgreiches Abschlussergebnis bekannt: International führende Marktposition bei Laserkomponenten im UV-Bereich gesichert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen einer Bekanntmachung zum Thema “Innovative Anwendungen extrem ultravioletter Strahlung (XUV)“&nbsp;7 industrielle Verbundprojekte gefördert. Das größte von ihnen war „<a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/lasertechnik/FLUX.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >FLUX - Fluoridische Laserkomponenten für den UV-X-Spektralbereich</a>“. &nbsp;Am 10. März 2010 hat nun im Laser Zentrum Hannover die öffentliche Abschlusspräsentation des Forschungsverbunds statt gefunden.<br /><br />Bei dem Thema „Fluoridische Laserkomponenten für den UV-X-Spektralbereich“ denkt man zunächst an die Halbleiterlithographie, die mit Excimerlasern bei der Wellenlänge 193 nm betrieben wird und extrem hohe Lebensdauern für die eingesetzten <a href="index.php?id=585" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Optikkomponenten</a> fordert. Tatsächlich hat UV-<a href="index.php?id=582" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Laserstrahlung</a> heutzutage bereits ein wesentlich breiteres Spektrum innovativer Anwendungen in der <a href="index.php?id=581" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Medizin</a>, der Mikromaterialbearbeitung oder der <a href="index.php?id=589" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Messtechnik</a> erobert, deren Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit auch empfindlich durch die Lebensdauer der eingesetzten Optiken begrenzt wird. Im Vergleich zur Lithographie müssen hier Laserpulse mit weitaus höheren Energiedichten - deutlich oberhalb von 50 mJ/cm<sup>2</sup> - von den Optiken übertragen werden. Im Anwendungsfeld zeigte sich sehr schnell, dass die üblichen Optikkomponenten schon bei Pulsanzahlhorizonten von wenigen 10 Millionen Schuss versagen, und so relativ kurze Wartungsintervalle mit beträchtlichen Kosten für die Systeme anfallen. Ein wirklich konkurrenzfähiger und wirtschaftlicher Betrieb der Systeme ist erst gewährleistet, wenn der Austausch der Optikkomponenten nicht viel häufiger als der Wechsel anderer Verschleißteile - wie zum Beispiel der Excimer-Laserröhre selbst - notwendig wäre. Unter diesen Randbedingungen ist eine Lebensdauer von mehr als eine Milliarde Laserpulsen für die Optikkomponenten ein erstrebenswertes Ziel. Dieser Herausforderung hat sich ein interdisziplinäres Konsortium aus 8 - zumeist kleinen – Industrieunternehmen und 3 Forschungsinstituten gestellt. Begleitet werden die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von 4 weiteren assoziierten industriellen Partnern. Als Projektträger hat das BMBF die VDI-Technologiezentrum GmbH in Düsseldorf beauftragt.<br /><br />Gleich zu Projektbeginn im Jahre 2006 wurde eine klare Arbeitsteilung zwischen den Partnern in Arbeitsgruppen etabliert, um eine zielgerichtete Forschungsstrategie des recht umfangreichen Verbunds zu gewährleisten. Die Arbeitsgruppen konzentrierten sich auf die wesentlichen Teilzielsetzungen zur Verbesserung der eingesetzten Grundmaterialien und Substrate, zur Optimierung neuer Herstellungskonzepte für die optischen Funktionsschichten sowie zu einer angemessenen Analytik, die umfangreiche Marathontests für die Bestimmung der Lebensdauer und die Untersuchung von Absorption und Laserfestigkeit von im Verbund realisierten Komponenten umfasste. In den vergangenen vier Jahren intensiver Forschungsarbeit konnte das Hauptziel, eine Lebensdauer von 1.000.000.000 Pulsen, auch bei hohen Energiedichten im DUV-Bereich sicher erreicht werden. Ganz nebenbei ergaben sich aber noch viele weitere Innovationen, die den Mehrwert des Vorhabens unterstreichen. So ist es beispielsweise gelungen, Ionenprozesse mit Fluor als Reaktivgaskomponente erstmals für die industrielle Fertigung fluoridischer optischer Funktionsschichten zu qualifizieren und das bisher von fernöstlichen Optikunternehmen vorgegebene Qualitätsniveau zu überflügeln. Darüber hinaus konnten mit den praxisnahen Lebensdauertests bei den Laser- und System-Herstellern im Verbund neue Erfahrungen gesammelt werden, die eine deutliche Erhöhung der Zuverlässigkeit der Systeme im Feld ermöglichen. Nicht zuletzt soll auch der enorme Erkenntnisgewinn zu den Grundlagen genannt werden, der erstmals ein tieferes Verständnis der Degradationsmechanismen in dem eingesetzten Substratmaterial CaF<sub>2</sub> und den Schichten, sowie der Vorgänge bei der Beschichtung der Optiken unter dem Einfluss von Fluor umfasst. Insgesamt hat das Projekt auch in der wirtschaftlichen Umsetzung einen erheblichen Effekt bei den beteiligten Industrieunternehmen mit sich gebracht. Der Fortschritt bei den Standzeiten der Optiken kann direkt in den Produkten vermarktet werden und trägt so zu der Sicherung einer führenden internationalen Marktposition bei. Die Innovationen im Bereich der Beschichtungsverfahren werden direkt für den Anlagenbau genutzt und bilden einen wichtigen Ausgangspunkt für den weiteren Ausbau der Marktposition der Optikbeschichter im Verbund. <b><br /><br /></b>Nach dem erfolgreichen Ausgang des Verbunds FLUX, der jüngst in Hannover dokumentiert wurde, richtet sich der Blick in die Zukunft. Die Ergebnisse des Verbunds sind eine hervorragende Ausgangsposition für die weiteren Herausforderungen an die optische Komponentenfertigung. Neue ehrgeizige Ziele zeichnen sich im Rahmen der Strategiediskussion „Photonik 2020“ bereits klar ab und betreffen nicht nur den weiteren Fortschritt in der Excimerlaser-Technologie. Vielmehr ist durch die nachhaltige Entwicklung von Festkörperlasersystemen mit Frequenzvervielfachung und auch sehr kurzen Pulsdauern ein neues Feld erwachsen, das die Entwicklung optischer Laserkomponenten vor neue Aufgaben stellt. Forschungsschwerpunkte für die Zukunft sind auch Schichtsysteme für extrem kurze Lichtpulse (10<sup>-18</sup> s), für extrem hohe Laserleistungen (&gt; 100 kW) und für extrem kurzwellige kohärente Röntgenstrahlung. Schließlich muss atomar gesteuertes Schichtwachstum auf großen Freiformflächen beherrscht werden, und das auch mit organischen Materialien.<br /><br /><b><br />Beteiligte Firmen und Institute im <a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/lasertechnik/FLUX.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Verbund FLUX</a></b><span lang="EN-GB"></span><ul><li><span lang="EN-GB">Coherent GmbH, Göttingen</span></li><li><span lang="EN-GB">Carl Zeiss Semiconductor Manufacturing Technologies AG, Oberkochen</span></li><li><span>Jenoptik Laser Optik Systeme GmbH, Jena</span></li><li><span>Korth Kristalle GmbH, <span>Altenholz (Kiel)</span></span></li><li><span>Layertec optische Beschichtungen GmbH, Mellingen</span></li><li><span>Leybold Optics GmbH, Alzenau</span></li><li><span>WaveLight Laser Technologie AG, Erlangen</span></li><li><span>3D-MicroMac AG, Chemnitz</span></li><li><span>Fraunhofer-Institut für angewandte Optik und Feinmechanik (FhG-IOF), Jena</span></li><li><span>Laser Zentrum Hannover e.V., Hannover</span></li><li><span>Institut für Photonische Technologien (IPHT), Jena</span></li></ul><br /><b>Assoziierte (industrielle) Partner</b><ul><li><div><span>Berliner Glas KGaA, Berlin</span></div></li><li><div><a name="OLE_LINK2"></a><span><span>Ionen- und Plasmatechnik GmbH</span></span><span>, Kleinwallstadt</span></div></li><li><div><span>Laseroptik GmbH, Garbsen</span></div></li><li><span>Merck KGaA, Gernsheim</span></li></ul><br /><b>Pressemitteilung des BMBF-Forschungsverbunds FLUX,</b> März 2010<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 14:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Durchs Schlüsselloch in den Motor</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=26&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=320&#38;cHash=8e40a2ef5c</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt MIMODIA realisiert innovative, mimimal-invasive optische Brennraummesstechnik für schadstoffärmere und effizientere Verbrennungsmotoren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Entwicklung immer schadstoffärmerer und effizienterer Verbrennungsmotoren ist eine der großen Herausforderungen, der sich die Automobilindustrie angenommen hat. Um diesen Pfad weiter beschreiten zu können, muss das Verständnis innermotorischer Vorgänge präzisiert werden. Die optische Brennraummesstechnik bietet seit Jahren ein hilfreiches Instrumentarium, welches die Visualisierung innermotorischer Vorgänge gestattet. <br /><br />Für die Motorenoptimierung, aber auch für grundlegende Brennverfahrensfragen, ist eine Verfälschung der Randbedingungen des Messobjekts Motor durch sonst übliche große Fenster oder gar Glaskolben oft problematisch. Wünschenswert sind hier kleine optische Zugänge, die die thermodynamischen Randbedingungen und Belastbarkeit wenig beeinträchtigen. Die Erforschung und Entwicklung dieser <b>M</b>inimal <b>I</b>nvasiven <b>MO</b>torischen <b>DIA</b>gnostik wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Verbundprojekt MIMOIA mit über 2 Millionen Euro gefördert. Im MIMODIA-Projekt arbeiten sieben Firmen und Institute zusammen, die im Rahmen der Förderprogramme „Optische Technologien“ und „Forschung für die Produktion von morgen“ unterstützt werden. Das Projekt läuft bis zum März 2011.<br /><br />Die Volkswagen AG stellt im Rahmen des Projektes zwei eigens entwickelte optische Motoren bereit. Ein Motor mit einer Vielzahl optischer Zugänge ausgestatteter Motor wurde an den Kooperationspartner Laserlaboratorium Göttingen e.V. übergeben. Dieser Motor soll die Validierung im Rahmen von MIMODIA neu entwickelter punkt-, linien- und flächenhafter Messverfahren gestatten.<br /><br />Gerade Motorbetriebspunkte mit hohen Lasten bzw. hohen Drehzahlen setzen eine sehr gute Haltbarkeit der optischen Zugänge voraus. Die Firma FOS Messtechnik GmbH hat die Schnittstelle von Brennraum und optischer Messtechnik mit einem innovativen Konzept dargestellt: Saphir- oder Quarzgläser werden in dünnwandige Titanhülsen so eingesetzt, dass fast auf dem gesamten Hülsendurchmesser freier Blick in den Brennraum gewährt wird bei gleichzeitig hoher Stabilität. Die Integration von Spezialoptiken in diese Hülsen erweitert die Anwendungsmöglichkeiten dieser optischen Zugänge.<br /><br />Ein aufgeladener Hochlastmotor von Volkswagen, der mit eben diesen optischen Zugängen ausgestattet ist, erlaubt innermotorische Messungen unter thermodynamischen Randbedingungen, die denen eines Serienmotors weitgehend entsprechen. Aufgrund seiner hohen Belastbarkeit ermöglicht dieser Motor die Untersuchung von Betriebspunkten mit sehr hohen, dynamischen Drücken wie z.B. Vorentflammungen. An diesem Motor kann so die Aussagekraft neuer Messverfahren auch in Hochlastbetriebszuständen untersucht werden.<br /><br />Um aussagekräftige motorische Diagnostik auch an Serienmotoren zu ermöglichen, wird im Rahmen von MIMODIA eine M12-Spezialzündkerze entwickelt, die neben der Zündelektrode noch zahlreiche optische Zugänge für laseroptische Brennraum-Messungen und einen bei FOS entwickelten faseroptischer Zylinder-Drucksensor mit nur 2mm Durchmesser Platz bietet.<br /><br /><b>Ansprechpartner: <br /><br /></b>Lars Beckmann<br />Messtechnik<b><br /></b>Volkswagen AG<b><br /></b>Berliner Ring 2<b><br /></b>D-38436 Wolfsburg<b><br /></b>Tel.: 05361 9121625<b><br /></b>Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,nctu0dgemocppBxqnmuycigp0fg');" >lars.beckmann@volkswagen.de</a> <b><br /><br /></b>Dr. Erhard Giese<b><br /></b>FOS Messtechnik GmbH <b><br /></b>Rütgersstrasse 40 <b><br /></b>D-24790 Schacht-Audorf<br />Tel.: 04331 9065<b><br /></b>Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,hquikgugBcqn0eqo');" >fosgiese@aol.com</a> <br /><br /><b>Pressemitteilung <a href="http://www.volkswagen.de/vwcms/master_public/virtualmaster/de3.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Volkswagen AG</a> und <a href="http://www.fos-messtechnik.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >FOS Messtechnik GmbH</a></b>, März 2010<br /><br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/sensorik-analytik/MIMODIA.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Tabellarischer Überblick Forschungsverbund MIMODIA</a>&nbsp;(PDF)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 17:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schavan: &quot;Laser ist Erfolgsgeschichte der Innovationspolitik&quot;</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=23&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=319&#38;cHash=a1a0f4cd64</link>
			<description>Ministerin will Photonik-Branche in Deutschland weiter gezielt stärken</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stärkt weiter gezielt die Lasertechnologie in Deutschland - und startet deshalb einen die gesamte Branche umfassenden Strategieprozess. Das kündigte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Montag in Berlin auf der Festveranstaltung &quot;Das Lichtwunder - vom ersten Laserstrahl zur Photonik-Branche&quot; an, die das Ministerium gemeinsam mit Spitzenverbänden der Wirtschaft und den Spitzenorganisationen der Wissenschaft organisiert hat. Zum 50. Jahrestag der Erfindung des Lasers sagte Schavan weiter: &quot;Wir werden die Spitzenstellung Deutschlands in der Photonik als eine der für Deutschland ganz zentralen Schlüsseltechnologien festigen und ausbauen. Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland hängt entscheidend davon ab, wie entschlossen wir die Chancen von Schlüsseltechnologien nutzen.&quot;<br /><br />Die deutschen Photonik-Unternehmen sind nach Einschätzung von Experten sehr gut aufgestellt, auch wenn die Wirtschaftskrise auch an ihnen nicht spurlos vorbei gegangen ist: Der Umsatz der Branche stieg seit dem Jahr 2005 um mehr als zwölf Prozent, die Zahl der Beschäftigten wuchs auf 120.000 - das ist ein Plus von 20 Prozent. Der nun beginnende umfassende Strategieprozess soll die Photonik in Deutschland weiter voran treiben. Der Ausblick ist beeindruckend: Um Deutschlands Spitzenstellung zu sichern, wollen die Unternehmen der Branche in den nächsten zehn Jahren 20 Milliarden Euro in Forschung, Entwicklung und Innovation investieren.<br /><br />&quot;Am Beispiel des Lasers sehen wir, was wir in Deutschland gemeinsam leisten können&quot;, sagte Schavan. &quot;Der Laser ist eine amerikanische Erfindung, aber in Deutschland haben wir es geschafft, aus der Idee eine Innovation zu machen, die am Markt erfolgreich ist und Arbeitsplätze schafft. Das ist eine Erfolgsgeschichte der deutschen Wirtschaft, mit Unterstützung der Innovationspolitik der Bundesregierung.&quot;<br /><br />Verbände, Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Optischen Technologien formieren sich zur Photonik-Branche. Sie vereint Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen wie Lasertechnik, Maschinenbau, Halbleitertechnik und Medizin und ist verknüpft mit allen Leitthemen der Hightech-Strategie: Gesundheit und Ernährung, Energie und Klimaschutz sowie Sicherheit, Mobilität und Kommunikation<b>.<br /><br /><a href="http://www.bmbf.de/press/2819.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung BMBF</a></b>, März 2010<br /><br /><b>Weitere Informationen:<br /></b>Impressionen von der Festveranstaltung &quot;Das Lichtwunder&quot; und Bilder-Download]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 09:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Didacta 2010 – LED-Experimente kinderleicht</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=16&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=318&#38;cHash=edfe2951c6</link>
			<description>Neues BMBF-Experimenteheft „Luka und das Licht der Zukunft“ aus der Lichtwerkstatt für Grundschulkinder vorgestellt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf der diesjährigen didacta, der Bildungsmesse in Köln, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das neue Experimenteheft „Luka und das Licht der Zukunft“ der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem brandneuen Experimenteheft von Luka, dem sehr besonderen Glühwürmchen, können Kinder im Alter von 7 - 13 Jahren anhand von spannenden Experimenten alles zum Thema künstliche Beleuchtung erfahren und selber erforschen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den LEDs, der neuesten Lampengeneration und dem wohl wichtigsten Lampentyp der Zukunft.<br /><br />Das Experimenteheft wird auch im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2010 mit dem Motto „Die Zukunft der Energie“ eingesetzt. Mit diesem Heft widmet sich die mitmach-Wissensreihe für Kinder dem Feld der „Green Photonics“. Mit „Green Photonics“ werden energieeffiziente und Ressourcen schonende Optische Technologien bezeichnet. <br /><br />„Luka und das Licht der Zukunft“ ist bereits das dritte Heft aus der Reihe „Lukas Experimente“. Die Hefte sind didaktisch so ausgearbeitet, dass die Kinder spielerisch an wichtige Technologien aus ihrem Alltag zum Thema Licht herangeführt werden und selbstständig forschen und ausprobieren können. Die Experimente lassen sich mit Materialien durchführen, die entweder oft schon im Haushalt vorhanden oder in jedem gut sortierten Elektronik-Fachgeschäft erhältlich sind. Eine vollständige Liste mit Bezugsquellen befindet sich am Heftende - Nachmachen ist erwünscht.<br /><br />Zu erhalten ist das Neue Experimenteheft auf der Didacta auf dem Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 10.1 Stand B081. <br /><br /><b>Experimentieren in Lukas Forscherland </b><br />Vom 20. bis zum 28. März forscht Luka in seiner kleinen, leicht windschiefen Forscherhütte an der Universität Bielefeld. Vorher angemeldete Grundschulklassen und Kindergruppen können hier unter fachlicher Anleitung Lukas Experimente rund um das Thema Licht selber ausprobieren! <br /><br /><b>Kontakt:</b> <br />Dr. Siegfried Schubert<br />VDI Technologiezentrum GmbH<br />VDI-Platz 1<br />40468 Düsseldorf<br /><br />Tel.: (0) 211 / 6214-411<br />Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,uejwdgtvBxfk0fg');" >schubert@vdi.de</a> <br /><br /><br /><b>Lehrerfortbildungen<br /></b>Am 30. März 2010 finden auf dem 101. MNU Bundeskongress in Bielefeld am Vormittag zwei Lehrerfortbildungen zu Lukas Experimenten statt. Es handelt sich hierbei um die Vermittelung des Stoffes eines vollständigen Didaktik- und Lehrangebot für die Grundschule und Sek. I. In zwei Workshops wird eine Auswahl an Experimenten aus Lukas Experimenteheften vorgestellt, und der fachliche und didaktische Hintergrund erläutert. Lukas Experimente sind hierzu die Kinderübersetzung des Hightech-Feldes Optische Technologien / Photonik.<ul><li><div><span><a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/SERVICE/%20Downloads/Lehrerfortbildung-Kurs2_-__Wir_gehen_ins_Internet_-_mit_Licht.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Lukas Experimente: Wir gehen ins Internet - mit Licht</a>. Der erste Workshop (<a href="http://www.mathematik.uni-bielefeld.de/birep/mnu/workshop-lang.htm#GW3001" target="blickpunkt" >GW 30.01</a>), am Dienstag von 08:30 - 10:15 Uhr, wendet sich vor allem an Grundschullehrerinnen und -lehrer. Hier dreht sich alles um das Thema Licht und Internet - ob Glasfaser, CD-Player oder Flachbildschirm - ohne Optische Technologien kein Internet! Nur das Licht, das Photon, kann die Anforderungen zur Bewältigung der riesigen Datenmengen unserer modernen Multimediagesellschaft erfüllen, und zwar bei der Übertragung, Speicherung und Visualisierung der Daten. </span></div></li><li><div><span><a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/SERVICE/%20Downloads/Lehrerfortbildung-Kurs3_-_Das_Licht_der_Zukunft.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Lukas Experimente: Das Licht der Zukunft</a>. Der zweite Workshop (<a href="http://www.mathematik.uni-bielefeld.de/birep/mnu/workshop-lang.htm#PW3002" target="blickpunkt" >PW 30.02</a>), am Dienstag von 11:00 - 12:45 Uhr, richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I. In diesem Kurs dreht sich alles um das künstliche Licht, das wir jeden Tag nutzen und das uns so vertraut geworden ist. Und trotzdem gibt es hier für uns sehr viel zu erforschen. Aber was für Lampentypen gibt es eigentlich so alles? Wie funktioniert eine LED? Und warum leuchtet ein Glühwürmchen wie Luka überhaupt? Der Kurs behandelt das Thema &quot;LED, Licht und Beleuchtung&quot; in einem ganzheitlichen Ansatz.</span></div></li></ul><b><br />Weitere Informationen</b> <br />- <a href="fileadmin/MEDIENDATENBANK/SERVICE/Presse/Lukas_Experimente-Die_Zukunft_der_Energie-Fotopraes.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Buntes Kurzportrait Lukas Forscherland</a> und „Green Photonics Band 1: Luka und das Licht der Zukunft“ (pdf, 626 KB)<br /><br />Alle Informationen zur BMBF-Initiative „Lukas Forscherland“, alle Materialien der Luka-Wissensreihe sowie das Kursangebot für Grundschullehrer- und innen stehen auch als kostenloser Download unter<b> </b><a href="http://www.lukasforscherland.de/" target="_self" ><b>www.lukasforscherland.de</b></a> zur Verfügung.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alzheimer-Früherkennung künftig per Augenscan</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=09&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=316&#38;cHash=6925a34f26</link>
			<description>Wissenschaftler im BMBF-Forschungsprojekt „MINDE“ untersuchen ein schnelles und empfindliches Diagnoseverfahren, das die Netzhaut des Patienten mit unschädlichem Laserlicht durchleuchtet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Alzheimer-Krankheit ist die bei weitem häufigste chronisch neurodegenerative Erkrankung. Schon heute sind in Deutschland knapp 1 Million Menschen betroffen. Experten erwarten aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten eine regelrechte Explosion der Fallzahlen. Die Prognosen reichen von einer Verdoppelung bis zu einer Vervierfachung bis zum Jahr 2050. Die heutige klinische Alzheimer-Diagnostik ist sehr unterschiedlich und stützt sich auf Beobachtungen von Angehörigen (Fremdanamnese), bildgebende Verfahren der Radiologie (CT, MRT und PET), kognitive und Gedächtnistests sowie den Ausschluss anderer neurodegenerativer Erkrankungen. Diese meist sehr aufwendigen und teuren Verfahren erlauben jedoch keine frühzeitige Diagnose.<br /><br /><a name="OLE_LINK4" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"></a>Dies will der Forschungsverbund „MINDE“ nun ändern. Die beteiligten Ärzte, Naturwissenschaftler und Technologen erforschen in den kommenden drei Jahren eine verbesserte Diagnostik, die sowohl ein kostengünstiges Screening für große Teile der Bevölkerung als auch eine empfindliche Früherkennung in Verdachtsfällen ermöglichen soll. Die optischen Messverfahren haben den weiteren Vorteil, dass ihre Ergebnisse nicht vom kognitiven Status des Patienten abhängen. Die Projektpartner aus Jena, München und Darmstadt setzen dabei auf eine Kombination von zwei Verfahren. Ein Schnelltest für die Arztpraxis (“point-of-care-approach”) soll durch den Nachweis von &#946;-Amyloid in der Augenlinse möglich werden. Ein zweites, hochempfindliches Diagnoseverfahren soll extrazelluläre (&#946;-Amyloid) und intrazelluläre (tau-Pathologie z.B.&nbsp; t-paired helical filaments, t-PHF) pathologische Proteinaggregate in der Retina nachweisen. Dieses Verfahren soll neben der Früherkennung auch&nbsp; eine Verlaufskontrolle von neuartigen Therapieansätzen ermöglichen, die eine Verminderung von &#946; -Amyloid bzw. der tau-Pathologie zum Ziel haben. Noch gilt Morbus Alzheimer jedoch als unheilbar.<br /><br />Technisch basiert die entstehende Systemlösung auf fluoreszenten Sonden, neuartigen Laserscannern und modernsten Kontrastverfahren. Sie soll bereits im Projektverlauf im klinischen Umfeld erprobt werden. Die beteiligten Industriepartner Carl Zeiss und&nbsp; Dyomics GmbH (Jena) planen das System nach Projektabschluss einer Vermarktung zuzuführen. Das BMBF fördert das Verbundprojekt mit 3,5 Millionen Euro, die Verbundpartner investieren weitere 1,7 Millionen Euro.<br /><br /><b>Beteiligte Unternehmen und Forschungsinstitute:<br /></b>(Verbund MINDE – Molecular Diagnosis of Neurodegenerative Diseases in the Eye)<ul><li>Carl Zeiss AG </li><li>Dyomics GmbH, Jena</li><li>Klinikum rechts der Isar der TU München, Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik</li><li>LMU München, Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung</li><li>TU Darmstadt, Clemens-Schöpf-Institut für Organische Chemie und Biochemie </li><li>Universitätsklinikum Jena, Augenklinik sowie Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie</li></ul><br /><b>Ansprechpartner:<br /></b>Carl Zeiss AG<br />Volker Wiechmannmedways e.V. <br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,LgpckphqBogfycau0gw');" >Jenainfo@medways.eu</a><br /><br /><b><a href="http://www.biophotonik.org/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung www.biophotonik.org</a></b>, Frau Dr. Marion Jürgens, März 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Strategieprozess Photonik 2020</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=05&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=321&#38;cHash=e09edc746e</link>
			<description>Lösungen aus Licht für die gesellschaftlichen und umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[50. Jahre Laser: Zu diesem besonderen Jubiläum wird die deutsche Photonik-Branche auf der Festveranstaltung „Das Lichtwunder - Vom ersten Laserstrahl zur deutschen Photonik-Branche“ am Abend des 22. März 2010 in Berlin zusammenkommen. Getragen wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von allen relevanten Verbänden und Organisationen aus der Branche. Das Fest findet im historischen Lichthof im Museum für Kommunikation statt.<br /><br />Die Veranstaltung bildet den Auftakt zum Strategieprozess am 23. März 2010 auf der Messe Berlin, der die Weichen für die Photonik in der nächsten Dekade in Deutschland stellen soll. Das BMBF fördert die Durchführung des Strategieprozesses, der inhaltlich unter der Verantwortung des industriegeführten Programmausschusses steht. 300 führende Photonik-Experten kommen an diesem Tag zusammen, um gemeinsam Lösungen auf die drängenden Fragen der gesellschaftlichen und umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit zu finden, und eine Zukunftsstrategie zur Erschließung des Rohstoffes Licht zu entwickeln. In fünf übergeordneten Workshops, die wiederum in insgesamt 15 Arbeitsgruppen unterteilt sind, sollen dann Antworten auf entscheidende Fragen gefunden werden: <br /><br />- Wie ist der aktuelle Forschungsstand der Photonik in Deutschland, wo<br />&nbsp; stehen&nbsp;wir national und international?<br />- Wie ist der Handlungs- und Forschungsbedarf (mittelfristig und langfristig) in<br />&nbsp; Deutschland? Was ist zu tun? <br />- Wie kann sich die deutsche Photonik-Industrie gegenüber internationalen<br />&nbsp; Wettbewerbern behaupten?<br />- Wie können die einzelnen Themenfelder der Photonik durch eine<br />&nbsp; Forschungsförderung am sinnvollsten unterstützt werden? Welche<br />&nbsp; Rahmenbedingungen sind zu verbessern? <br />- Wo gehen Märkte hin, wie verändern sie sich und wo entstehen neue<br />&nbsp; Leitmärkte?<br />- Was sind die zentralen Forschungsschwerpunkte der Photonik?<br />- Wie lässt sich das Potenzial des Photons für die gesellschaftlichen und<br />&nbsp; umweltpolitischen Herausforderungen nutzen?<br /><br />Weitere Themen werden in separaten Workshops diskutiert. So wurde ein vorgezogener Workshop zur organischen Elektronik Ende 2009 bereits erfolgreich durchgeführt. Zu dem wichtigen Themenfeld der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Photonik ist ein weiterer Workshop in Planung.<br />Die Ergebnisse aller Workshops werden anschließend vom Programmausschuss in dem Report Photonik 2020 zusammengetragen und Anfang 2011 an das BMBF überreicht. Mit dem Strategieprozess reagiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf das Memorandum der Initiative „Photonik 2020“, zu der sich führende Repräsentanten aus Wirtschaft und Forschung zusammengeschlossen haben:<ul><li><div><span>Peter Leibinger, Mitglied der Geschäftsführung der Trumpf GmbH &amp; Co.KG</span></div></li><li><div><span>Martin Goetzeler, Vorsitzender der Geschäftsführung der OSRAM GmbH</span></div></li><li><div><span>Dr. Siegfried Dias, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH</span></div></li><li><div><span>Michael Dick, Mitglied des Vorstands der AUDI AG</span></div></li><li><div><span>Professor Theodor W. Hänsch, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik</span></div></li><li><div><span>Dr. Dieter Kurz, Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG</span></div></li><li><div><span>Prof. Dr. Gerd Litfin, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Linos AG, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft</span></div></li><li><div><span>Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands der BASF SE</span></div></li><li><div><span>Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik, IOF Jena</span></div></li><li><div><span>Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG</span></div></li></ul>Der aktuelle Strategieprozess baut auf der deutschen Agenda für Optische Technologien auf und schreibt diese fort. Die Agenda wurde im Jahr 2000 in einem industriegeführten Strategieprozess entwickelt, um Lösungsvorschläge für die Bedürfnisse der Menschen einer modernen Hightech-Gesellschaft wie die der Bundesrepublik Deutschland zu benennen und an die Politik für das im Jahr 2002 entstandene BMBF-Förderprogramm „Optische Technologien - Made in Germany“ heranzutragen. Der Strategieprozess „Photonik 2020“ ist nun ein weiterer Meilenstein, um mit Lösungen aus Licht die deutsche technologische und gesellschaftliche Vorreiterrolle zu sichern.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:19:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schlüsselrolle für das Hightech-Werkzeug Licht</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=26&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=315&#38;cHash=7b499b96ee</link>
			<description>Photonik-Branchenverband SPECTARIS: Projektförderung hat wesentlichen Beitrag zur Technologieführerschaft Deutschlands geleistet.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Branchenverband SPECTARIS hat das enorme Potenzial der Photonik unterstrichen. „Licht spielt als Hightech-Werkzeug in fast allen Branchen eine Schlüsselrolle“ sagte der Vorsitzende Josef May auf dem SPECTARIS-Jahresempfang in Berlin am 25. Februar. Sein Stellvertreter Dr. Ulrich Simon hob hervor: „Technologisch sind dem Licht wenig Grenzen gesetzt“. Um die Photonik-Branche für die Zukunft zu wappnen, bedürfe es auch weiterhin einer innovationsfreundlichen Projektförderung und der Überwindung des Fachkräftemangels.<br /><br />Nach einem schwierigen Jahr 2009 spüre die Branche bereits wieder deutlichen Aufwind, sagte Simon. Der Einfluss auf eine Vielzahl von Anwenderbranchen mache die Photonik zu einem wichtigen Wachstumsfaktor für den Hightech-Standort Deutschland. Ausdrücklich lobte er das Förderprogramm „Optische Technologien – Made in Germany“ des Bundesforschungsministeriums, mit dem über die Projektförderung die Erschließung der wissenschaftlich-technischen Grundlagen, die Stärkung der Innovationskraft sowie die Unterstützung der Aus- und Weiterbildung gefördert werden. Im Haushaltsentwurf 2010 ist eine Erhöhung dieser Fördermittel um mehr als 10 Millionen Euro auf 96 Millionen Euro vorgesehen. „Für diese Weitsicht gratulieren und danken wir der Bundesregierung“, so Ulrich Simon.<br /><br />„Die Projektförderung ist eine deutsche Erfolgsgeschichte“, unterstrich der SPECTARIS-Vertreter. Sie habe in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Technologieführerschaft Deutschlands geleistet. Künftig müsse diese Art der Förderung noch weiter optimiert werden, zum Beispiel durch ein transparentes Auswahlverfahren der Förderschwerpunkte und durch eine noch bessere Verzahnung mit anderen Förderprogrammen. Einer Einführung der steuerlichen Forschungsförderung zu Lasten der Projektförderung erteilte Simon eine Absage: „Dabei ist die Gefahr von Mitnahmeeffekten groß, das heißt sowieso bestehende betriebliche Forschungsprojekte werden subventioniert, anstatt neue zu stimulieren.“<br /><br />Soll die deutsche Photonik auch über die nächsten Jahre hinaus an der Weltspitze mitspielen, benötige man exzellentes und engagiertes Personal. „Aber Spitzenkräfte sind rar und die eher mittelständischen Hersteller der Photonik-Industrien konkurrieren beim Kampf um Köpfe mit namhaften Großkonzernen anderer Branchen. Das wollen, und das müssen wir sogar ändern“ unterstrich Simon. Mit der Initiative „Light Alliance“ wolle SPECTARIS die Faszination der Branche vermitteln und auf die Attraktivität der Firmen als Arbeitgeber aufmerksam zu machen. <br /><br />Auch der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher, betonte das Potenzial der Branche und versicherte: „Das Bundeswirtschaftsministerium wird von der Projektförderung nicht runter gehen.“<br /><br /><b><a href="http://www.spectaris.de/verband/presse/artikel/seite/spectaris-jahresempfang-technologisch-sind-dem-licht-wenig-grenzen-gesetzt/presse-1.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung SPECTARIS</a></b>, 26. Februar 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:27:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Spitzencluster Forum Organische Elektronik ist Magnet für führende Wissenschaftler in Deutschland</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=25&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=314&#38;cHash=80afc83825</link>
			<description>Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf der heutigen Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin gaben die InnovationLab GmbH und der Spitzencluster Forum Organic Electronics bekannt, ihre wissenschaftlichen Basis durch die Verpflichtung von drei ausgewiesenen Top-Wissenschaftlern aus dem Bereich der Organischen Elektronik zu verbreitern.<br /><br />In Anwesenheit von Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan präsentierte Bernhard Schweizer, kaufmännischer Geschäftsführer der InnovationLab GmbH, diesen großen Erfolg der Öffentlichkeit: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, das Fachwissen der führenden deutschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Zukunftstechnologie Organische Elektronik in Heidelberg zu bündeln. Dies wurde vor allem durch unsere positive Ausstrahlung als Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs möglich.“<br /><br />Die Mitarbeit der drei Wissenschaftler ist in Nebentätigkeit und ergänzend zu ihren bestehenden Funktionen geplant. Sie sollen zentrale Positionen in der InnovationLab GmbH besetzen:<br /><ul><li>So wird <strong>Prof. Dr. Wolfgang Kowalsky</strong> die wissenschaftliche Geschäftsführung der InnovationLab GmbH übernehmen. Darüber hinaus wird er die Leitung des Kompetenzzentrums Analytik verantworten, das sich mit den physikalisch-technischen Eigenschaften organischer Materialien befasst. </li></ul><ul><li>Als Leiter des Kompetenzzentrums Synthese soll <strong>Prof. Dr. Klaus Müllen</strong> die Arbeit der InnovationLab GmbH maßgeblich mitgestalten. Das Kompetenzzentrum hat die Entwicklung spezifischer Polymere für Anwendungen der Organischen Elektronik zum Ziel.</li></ul><ul><li>Weiterhin soll eine enge Einbindung von <strong>Prof. Dr. Kurt Kremer</strong> als Leiter des Kompetenzzentrums Simulation erfolgen, das sich mit den Mechanismen des Ladungs- und Energietransports bei Polymeren beschäftigt.</li></ul><br />Die in der InnovationLab GmbH angesiedelten Kompetenzzentren sind ein wesentliches Instrument zur Beantwortung der grundlegenden technologischen Fragestellungen der Organischen Elektronik. Sie bilden somit die Basis für die Entwicklung innovativer Produkte wie hocheffiziente, transparente Solarzellenfolien, die auf Fenster aufgeklebt werden können, oder großflächige Beleuchtungssysteme, die ca. 50% weniger Energie verbrauchen als heutige Energiesparlampen.<br /><br />Die gleichberechtigte Kooperation der Clusterpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft in der iL war Motivation für Prof. Kowalsky, deren wissenschaftliche Geschäftsführung zu übernehmen: „Durch dieses einzigartige Modell haben wir hier die Chance, Deutschland zum weltweit führenden Standort für Organische Elektronik zu machen. Und dazu will ich gerne beitragen.“<br /><br /><b>Kontakt:</b><br />InnovationLab GmbH<br />Gerrit Weisenborn<br />Speyerer Straße 4<br />69115 Heidelberg<br />Tel.: 06221-54 19 105<br />Fax: 06221-54 19 110<br />Mobil: 0151-21 61 00 11<br />E-Mail:&nbsp;<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,igttkv0ygkugpdqtpBkppqxcvkqpncd0dkb');" >gerrit.weisenborn@innovationlab.biz</a><br /><br /><b>Über InnovationLab GmbH<br /></b>Die InnovationLab GmbH (iL) ist die gemeinsame anwendungsorientierte Forschungs- und<b> </b>Transferplattform von Wissenschaft und Wirtschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie<b> </b>wird getragen von den Universitäten Heidelberg und Mannheim sowie den Unternehmen<b> </b>BASF SE, Freudenberg &amp; Co. Kommanditgesellschaft, Heidelberger Druckmaschinen AG,<b> </b>Merck KGaA, Roche Diagnostics GmbH und SAP AG.<b> <br /></b>Ziel der iL ist die disziplinübergreifende Zusammenarbeit der Partner entlang der gesamten<b> </b>Wertschöpfungskette unter einem gemeinsamen Dach. Im Mittelpunkt stehen dabei die<b> </b>kooperative Forschung, der Transfer von Erfindungen in marktfähige Produkte und die<b> </b>Ausbildung von Nachwuchskräften.<b><br /></b>Initial bearbeitet die iL das Gebiet der Zukunftstechnologie Organische Elektronik und stellt<b> </b>einen zentralen Bestandteil der Erfolgsstrategie des BMBF-Spitzenclusters Forum Organic<b> </b>Electronics dar. Im Rahmen der Spitzencluster-Förderung werden auf der iL Plattform<b> </b>Forschungsprojekte wie beispielsweise die Entwicklung semi-transparenter organischer<b> </b>Solarzellen oder organischer Sensoren zur Anwendung in der Medizin vorangetrieben.<br /><br /><b>Über Spitzencluster Forum Organic Electronics<br /></b>Der Spitzencluster Forum Organic Electronics ist ein Kooperationsnetzwerk aus drei DAX-Unternehmen,<b> </b>acht internationalen Großunternehmen, sechs mittelständischen<b> </b>Unternehmen sowie neun Forschungseinrichtungen und Hochschulen, darunter zwei<b> </b>Eliteuniversitäten.<b> </b>Die Zielsetzungen des Spitzenclusters sind die Schaffung des weltweit führenden<b> </b>Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandortes für Organische Elektronik, eines der<b> </b>attraktivsten Standorte für Spitzen- und Nachwuchskräfte sowie des weltweit führenden<b> </b>Innovationszentrums für Wissenstransfer und Unternehmensgründungen.<b><br /></b>Gemeinsam arbeiten die Clusterpartner an der Verwirklichung innovativer Anwendungen und<b> </b>Produkte aus dem Bereich der Organischen Elektronik. Schwerpunkte hierbei sind die<b> </b>umweltfreundliche Energieerzeugung mittels organischer Photovoltaik, die sparsame<b> </b>Energienutzung durch organische Leuchtdioden und die Ressourcen schonende,<b> </b>umweltfreundliche Produktion elektronischer Komponenten, wie Schaltungen, Speicher und<b> </b>Sensoren. Die besondere Kompetenz des Clusters liegt dabei im Bereich der<b> </b>Drucktechnologie als kostengünstige Herstellungsmethode für organische Elektronikbauteile.<br /><br /><b><a href="http://www.innovationlab.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung der InnovationLab GmbH</a></b>, Februar 2010<br /><br /><br /><b>Weitere Informationen<br /></b><a href="http://www.bmbf.de/de/10726.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Der Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 17:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Optische Technologien als Innovationstreiber in der Medizin</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=24&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=313&#38;cHash=7dab990eca</link>
			<description>Workshop zum Strategieprozess „Photonik2020“ konferierte in Jena über die essenziellen Forschungsthemen der deutschen Biophotonik-Industrie.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein reger Gedankenaustausch bestimmte den Workshop „Photonik in Lebenswissenschaften und Gesundheit“, der am 2. und 3. Februar 2010 am Jenaer Institut für Photonische Technologien stattfand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Popp (IPHT) und Dr. Markus Weber (Carl Zeiss AG) identifizierten die Teilnehmer wichtige Bedarfsfelder der Optischen Technologien für Innovationen aus der Biophotonik und diskutierten, welche Rahmenbedingungen Wirtschaft und Wissenschaft hierfür benötigen. Der Workshop ist Teil eines übergeordneten Strategieprozesses, den die Initiative „Photonik 2020“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingeleitet hat. Die Initiative will hiermit ein optimales Innovationsklima in der deutschen Photonik-Industrie fördern und dafür sorgen, dass gesellschaftlich hochrelevante Lösungen aus Licht noch schneller als bisher in der Praxis ankommen. <i><br /><br /></i>Am ersten Tag diskutierten die rund 60 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft grundlegende Aspekte von Innovationen in der Biophotonik, beispielsweise Hemmnisse auf dem Weg von der Forschung zum Produkt sowie Chancen und Risiken für mittelständische Firmen. Auf großes Interesse traf auch eine Studie zur künftigen Entwicklung von Volkskrankheiten. An welchen Stellen forschende Mediziner ganz besonders auf Innovationen aus der Biophotonik angewiesen sind, erfuhren die Teilnehmer am zweiten Tag. Ärzte und Biowissenschaftler legten konkrete Bedarfsfelder dar und entfachten damit eine lebhafte Diskussion darüber, wie die Photonik diese Bedürfnisse optimal bedienen kann. So entstand zum Abschluss des Treffens nicht nur eine lange Liste wichtiger Forschungsthemen, sondern auch der Wunsch der Teilnehmer, den fruchtbaren Dialog bei weiteren Treffen fortzusetzen. <br /><br />Am 23. März 2010 wird der Workshop zum Forschungsschwerpunkt Biophotonik (WS 2: Life Science und Gesundheit) im Rahmen des Strategieprozesses „Photonik2020“ in Berlin fortgeführt. In fünf übergeordneten Workshops zu den großen Bereichen der Photonik in Deutschland wird in Berlin über die Chancen und die Zukunft der Optischen Technologien in insgesamt 15 Arbeitsgruppen diskutiert werden:<ul><li><span>Produktion und Maschinenbau</span></li><li><span>Life Science und Gesundheit</span></li><li><span>Kommunikation und Information</span></li><li><span>Beleuchtung und Energie</span></li><li><span></span><span>Emerging Technologies</span></li></ul><br /><b>Genauere Informationen zum Strategieprozess „Photonik2020“ folgen in Kürze.</b><br /><br /><br /><b>Ergänzende Bildunterschrift</b> (im Uhrzeigersinn von oben links beginnend): <br />- Hochpräzise Laserbehandlungen in der Augenmedizin: Illustration der minimal-invasiven Abtragung von Hornhautgewebe mit dem Femtosekundenlaser innerhalb der Hornhaut (Bildquelle:&nbsp;Optische Geraete GmbH)&nbsp;<br />- Sichtbar gemachte&nbsp;Aktivität von Genen unter dem Fluoreszenzmikroskop (Bildquelle: Ludwig Maximilians Universität München)<br />- Dreifachmarkierung von Epithelzellen in den Nierenkörperchen einer Ratte unter dem Laser Scanning Mikroskop (Bildquelle: Carl Zeiss Jena GmbH)<br />- Arzt&nbsp;an einem&nbsp;telemikroskopischen Arbeitsplatz im Institut (Ludwig Maximilians Universität München)<br /><br /><br />Weitere Informationen zum Forschungsschwerpunkt Biophotonik erhalten Sie unter <a href="http://www.biophotonik.org/" target="_self" >www.biophotonik.org</a> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 16:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Quantenoptiker erhält höchstdotierten internationalen Forschungspreis Deutschlands</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=24&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=312&#38;cHash=46e6cec50e</link>
			<description>Ionenfallen-Pionier Dietrich Leibfried erhält Alexander von Humboldt-Professur.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der deutsche Quantenoptiker Dietrich Leibfried (44) ist einer von drei Preisträgern der Alexander von Humboldt-Professur 2010. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Forschungspreis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aller Disziplinen aus. Sie sollen langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen. Das Preisgeld ist für die Finanzierung der ersten fünf Jahre in Deutschland bestimmt. Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten. So soll Leibfried künftig an der Universität Ulm arbeiten.<br /><br />Dr. Dietrich Leibfried ist einer der international führenden Experten für Quantenpyhsik. Er gilt als äußerst kreativer Experimentalforscher und Pionier auf dem Gebiet der Ionenfallen, die wichtig sind für die Entwicklung von Quantencomputern und hierfür geeignete Speichermedien. In Ulm soll Leibfried ein zunehmend wichtiges Themenfeld besetzen und einem neu gegründeten Institut für Quantum Technologies vorstehen. So soll um ihn sowie um den bereits in Ulm als Alexander von Humboldt-Professor arbeitenden Martin Plenio herum ein interdisziplinäres Center of Quantum Technologies eingerichtet werden, das Gruppen aus Physik, Informatik und Ingenieurwissenschaften umfassen und das Profil der Universität Ulm weiter international schärfen soll. Leibfried arbeitet derzeit am National Institute of Standards and Technology (NIST), Time and Frequency Division in Boulder, USA.<br /><br />Die Bundesforschungsministerin, Professor Annette Schavan, zeigte sich über die auch in diesem Jahr ausgezeichneten, exzellenten Wissenschaftler hoch erfreut. &quot;Dass die aktuellen Preisträger erneut aus so unterschiedlichen Fachrichtungen kommen, verdeutlicht die breite Wirkung unseres Forscherpreises. Wir verbinden damit die Erwartung, dass die Preisträger zu Magneten werden für begabte Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland und der ganzen Welt. Dass sie Talente entdecken und Begeisterung wecken.“<br /><br />Professor Helmut Schwarz, der Präsident der Humboldt-Stiftung, hob hervor, dass die erst Anfang 2008 eingeführte Professur bereits jetzt eine Erfolgsgeschichte sei. Die Nominierungen seien herausragend und machten die Auswahl schwer. „Die drei frisch gekürten Preisträger erwartet in Deutschland ein Gesamtpaket aus bester Ausstattung und einem strategischen Konzept, das mit den Angeboten - auch der besten Universitäten in den USA - mithalten kann. Allerdings sollte der Anteil der nominierten Wissenschaftlerinnen größer werden, denn unter den bislang 18 Ausgezeichneten gibt es bisher erst eine Preisträgerin.“<br /><br />Der österreichische Philosoph Hannes Leitgeb (37) soll als weiterer Preisträger der Alexander von Humboldt-Professur künftig an der Universität München forschen. Derzeit ist er an der University of Bristol in Großbritannien beschäftigt.<br />Der an der University of California at Santa Barbara, USA, forschende amerikanische Chemiker Alec Wodtke (50) soll in Zukunft an der Universität Göttingen forschen.<br /><br />In folgenden Auswahlsitzungen im Sommer und im Herbst dieses Jahres werden die weiteren der insgesamt bis zu zehn Preisträger des Jahres 2010 ausgewählt.<br /><br /><b>Weitere Informationen<br /></b>- Internetseite der Stiftung zur <a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/dossier-humboldt-professur.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Alexander von Humboldt-Professur</a><br />- <a href="http://www.humboldt-foundation.de/web/ahp-2010.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Die Preisträger 2010</a><br />- <a href="http://www.bmbf.de/press/2791.php" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung des BMBF</a> vom 24.02.2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Optische Messtechnik für die industrielle Qualitätsprüfung</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=23&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=311&#38;cHash=8d36227ae2</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt entwickelt neuartiges Messsystem zur hochpräzisen Flächenvermessung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Prozess der industriellen Qualitätsprüfung entscheiden manchmal nur wenige Nanometer darüber, ob ein Teil exakt hergestellt wurde oder als teurer Ausschuss verschrottet werden muss. Für die Automobilindustrie lassen sich hier als Beispiel Mikrostrukturen beziehungsweise Rundungen mit extrem kleinen Radien an Kfz-Einspritzdüsen nennen. <br />Die genaue Überprüfung geschieht mit Hilfe optischer Sensoren als Herzstück einer präzisen Messtechnik. In der industriellen Qualitätsprüfung kommen in der Regel mehrstufige Mess- und Prüfverfahren zum Einsatz, bei denen zunächst Fehlerstellen über große Flächen grob lokalisiert und anschließend kritische Bereiche mit hoher Auflösung gemessen werden. Dieses Vorgehen resultiert aus der Begrenzung der Messauflösung und des Messbereiches der aktuell verfügbaren optischen Sensoren bzw. Prüfsysteme. Aus diesem Grund zeichnen sich die bisher eingesetzten Verfahren durch einen hohen Zeit- und Kostenaufwand aus.<br /><br />Im März 2009 haben sich die Firmen Werth Messtechnik GmbH und NanoFocus AG zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen, um sich diesen Herausforderungen in dem Forschungsprojekt „Mehrskalige optische 3D-Messtechnik für Multisensor-Koordinatenmessgeräte“ (kurz „MOP-3D“), zu stellen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und die Integration eines aus drei optischen Einzelsensoren bestehenden Multisensorsystems, dessen miniaturisierte Bauteile in ein hoch präzises Koordinatenmessgerät integriert werden sollen. Das wirklich innovative an dem neuen 3D-Messystem ist, dass das geplante optische Prüfsystem in einem einzigen Messgerät sowie mit einer einzigen Bauteileinspannung großflächige Messungen mit geringer Messauflösung bzw. präzise Messungen mit hoher Genauigkeit an kritischen Bauteilbereichen in einem Prozess ermöglichen soll, und dabei zusätzliche Oberflächen- und Geometrieinformationen generiert. Somit könnten also erstmals die Bearbeitungsqualitäten der Oberflächen direkt in einem Prozess beurteilt werden, was die beiden bedeutenden Faktoren des Zeit- und Kostenaufwands erheblich minimieren würde. Angestrebt wird von den Forschern ein skalierbarer Messbereich in den&nbsp; Größenordungen von 100 µm bis 400 mm mit einer bedarfsabhängig variablen Messauflösung von 5 nm bis 5 µm. <br /><br />Die wichtigsten Anwendungsfelder der MOP-3D-Technologie beziehen sich auf alle Hightech-Gebiete, in denen eine hochpräzise Messtechnik zur Qualitätsüberprüfung im Mikrometer- und Nanometerbereich grundlegend entscheidend ist: In der Automobil-Zulieferindustrie, der Medizintechnik, der Werkzeugindustrie oder der Luft- und Raumfahrttechnik. Ein weiterer, wichtiger Aspekt des neuartigen Messsystems ist dabei die mögliche Direktintegration, z. B. in Werkzeugmaschinen. Die Projektpartner gehen davon aus, dass nach dem Projektende im April 2011 die Ergebnisse aus dem MOP-3D-Projekt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Produktionsausschuss sowie zur Sicherung der Technologiekompetenz im Bereich der optischen 3D-Hochpräzisions-Messtechnik liefern werden.<br /><br />Neben der Werth Messtechnik GmbH und NanoFocus AG ist in dem Forschungsverbund „MOP-3D“ die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) als Unterauftragnehmer eingebunden, die Robert Bosch GmbH tritt als assoziierter Partner auf. <br />Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem Beitrag von 826.000 EUR gefördert.<br /><br /><b>Beteiligte Firmen des Projektverbunds MOP-3D<br /></b>- Die <a href="http://www.werth.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Werth Messtechnik GmbH</a> ist ein international führender Hersteller von Multisensor-Koordinaten­messgeräten.<br />- Die <a href="http://www.nanofocus.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >NanoFocus AG </a>ist ein führender Hersteller von hochauflösenden optischen 3D-Messsystemen für Anwendungen im Laborbereich bis zur automatisierten Qualitätskontrolle in der Produktion.<br />- Die <a href="http://www.ptb.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)</a> ist das nationale Metrologie-Institut der Bundesrepublik Deutschland mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. <br /><br /><b>Ansprechpartner<br /></b>Werth Messtechnik GmbH<br />Thomas Wiedenhöfer<br />Siemensstr. 19, 35394 Gießen<b><br /></b>Tel.: 0641 / 7938-546<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,vjqocu0ykgfgpjqghgtBygtvjoguuvgejpkm0fg');" >thomas.wiedenhoefer@werthmesstechnik.de</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;The green laser revolution&quot;</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=23&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=310&#38;cHash=73ed17755b</link>
			<description>World record output power and efficiency of direct green InGaN laser diodes in continuous wave operation.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="EN">Ahead of the worldwide strong research activities on direct green InGaN-based laser diodes OSRAM Opto Semiconductors researchers could achieve recently ground breaking results. As presented on the Photonics West 2010 in San Francisco, the team of Dr. Stephan Lutgen demonstrated for the first time Research and Developement-data up to 50mW continuous wave output power at 515nm from InGaN-based RWG-Laser.<br /><br />This optical power level is necessary for rgb scanning beam laser projection with 10-15 lumen on the screen.The green laser emission of a laser diode grown on commercially available c-plane GaN substrate is shown in the picture. Further more, with the demonstration of 2.7% wall plug efficiency an important milestone towards the success of direct green InGaN based laser diodes in laser displays was done. Several key obstacles needed to be resolved until true green laser emission could be accomplished in continuous wave operation.<br /><br />Probably the most important issue to resolve was the low crystal quality of the light emitting active layers (In<sub>X</sub>Ga<sub>1-X</sub>N quantum wells) caused by the high indium content required to reach green emission wavelengths &#8805;515nm. Minimisation of Ga/In alloy fluctuations and point defects during the epitaxial growth was essentially to achieve higher cw output power levels.<br /><br />“These compact, direct green laser diodes will reach efficiencies and output power to revolutionize the current markets for green lasers”, says Dr. Volker Haerle, Vice President R&amp;D at OSRAM Opto Semiconductors.<br />Part of this work is sponsored by the German Ministry for Education and Research (BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung) as a research project named “MOLAS” for ultra-compact and mobile laser projection systems.<br /><br /><b><a href="http://www.osram-os.com/osram_os/EN/News_Center/Spotlights/Technology/World-record-output-power-and-efficiency-of-direct-green-InGaN-laser-diodes-in-continuous-wave-operation.jsp" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Press release OSRAM OS, February 2010<br /></a></b></span>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Förderinitiative des BMBF zur Nutzung ultrakurzer Laserpulse für die hochpräzise Bearbeitung</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=309&#38;cHash=c93f29db3b</link>
			<description>Von effizienteren Solarzellen bis zur schmerzfreien Kariestherapie - ultrakurze Laserpulse sind das ideale Werkzeug für die hochpräzise Bearbeitung empfindlicher Materialien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Lichtblitz, so kurz wie der millionste Teil einer Milliardstel Sekunde, eröffnet neue Möglichkeiten der hochpräzisen und schädigungsarmen Materialbearbeitung. Unter dem Einfluss der extrem komprimierten Laserenergie eines Ultrakurzpulslasers verdampft Materie bevor es zu einem Wärmeübertag oder gar einer Schädigung der unmittelbaren Bearbeitungsumgebung kommen kann. So zeichnet sich beispielsweise in der Photovoltaikindustrie bei der Fertigung von Dünnschichtsolarzellen ein stark wachsendes Marktpotenzial ab, da mittels ultrakurzer Laserpulse feinste Strukturen ohne Schichtablösungen oder Schädigungen des Substrats erzeugt werden können. Die inaktive Fläche der Solarzelle wird minimiert und die Effizienz des Moduls steigt. Darüber hinaus erlauben die die hohen Intensitäten, die in einem ultrakurzen Laserpuls erreicht werden, aber auch die Nutzung nicht-linearer Effekte und machen so völlig neuartiger Bearbeitungsverfahren möglich, die konventionell nicht darstellbar sind. Neben der industriellen Materialbearbeitung bietet diese Technologie aber auch für medizinischen Anwendungen neue Perspektiven. Innovative Therapieformen beispielsweise zur Behandlung der Altersweitsichtigkeit oder aber ein minimalinvasiver und schmerzfreier „Zahnarztbohrer“ werden möglich. <b><br /><br /></b>Das Innovationspotenzial ultrakurzer Laserpulse wurde bereits früh erkannt. Weltweit sind intensive Anstrengungen zur Erschließung der Marktchancen ultrakurzer Laserpulse zu beobachten. Deutsche Forscher besetzen auf diesem Gebiet eine herausragende Position. Diese gilt es zu nutzen für die Sicherung und den Ausbau der Technologieführerschaft der Laser bauenden und anwendenden Industrie in Deutschland. Eine wesentliche Voraussetzung für die Nutzbarmachung ultrakurzer Laserpulse für industrielle und medizinische Anwendungen sowie in den Lebenswissenschaften ist die Verfügbarkeit robuster, zuverlässiger, benutzerfreundlicher und vor allem kostengünstiger Strahlquellen sowie produktiver Bearbeitungsprozesse zusammen mit der dazu erforderlichen System- und Anlagentechnik.<br /><br />Im Rahmen vorausgegangener Förderaktivitäten konnten für die die Erzeugung von Laserpulsen im Pikosekundenbereich erste Strahlquellenkonzepte für den Übergang von komplexen und justageaufwändigen Laborsystemen zu robusten diodengepumpten Festkörperlasern erarbeitet werden. Basierend auf diesen Grundlagen wurden zwischenzeitlich bereits erste industrietaugliche Pikosekunden-Laser erfolgreich in den Markt eingeführt. In diesem Marktsegment sind deutsche Unternehmen derzeit international führend. Dringender Handlungsbedarf besteht weiterhin im Bereich der Femtosekunden-Laser für den industriellen und medizinischen Einsatz sowie einer geeigneten System- und Anlagentechnik für die industrielle Nutzung ultrakurzer Laserpulse. <b><br /><br /></b>Die sehr positiven Ergebnisse der geförderten Aktivitäten, die neu aufgeworfenen Fragestellungen und der damit verbundene Forschungsbedarf zur Ultrakurzpulstechnologie geben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Anlass, Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Ultrakurzpulslaser zu fördern. Die Sicherung der Technologieführerschaft deutscher Unternehmen und insbesondere der weitere Ausbau im Bereich der sub-Pikosekunden-Strahlquellen sind vordringliche Ziele dieser Förderinitiative. Um die Marktdurchdringung voranzutreiben, müssen die Bedürfnisse der Anwender hinsichtlich einer höheren Produktivität der Bearbeitungsprozesse und kostengünstiger Strahlquellen befriedigt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind robuste, geregelte Prozesse auf der Basis eines vertieften Prozessverständnisses sowie einer Sensorik und Systemtechnik, die den Möglichkeiten und Anforderungen der neuen Laserstrahlquellen angepasst ist. Die Einsatzmöglichkeiten ultrakurzer Laserpulse sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Zahlreiche innovative Möglichkeiten der hochpräzisen Bearbeitung etwa von Faserverbundwerkstoffen, von transparenten und / oder temperaturempfindlichen Materialien können durch die effiziente Nutzung der besonderen Eigenschaften ultrakurzer Laserpulse erschlossen werden.&nbsp;<br />Eine verkürzte Version der Bekanntmachung&nbsp;finden Sie hier unter den aktuellen Bekanntmachungen.<b><br /><br />Den vollständigen&nbsp;Text der Förderrichtlinie finden Sie unter<br /><a href="http://www.bmbf.de/foerderungen/14203.php" target="_self" >http://www.bmbf.de/foerderungen/14203.php</a>&nbsp; </b><br /><br /><br />Mit der Betreuung der Fördermaßnahme hat das BMBF den Projektträger <b><br /><br /></b>VDI Technologiezentrum GmbH<b><br /></b>- Projektträger Optische Technologien -<b><br /></b>VDI-Platz 1<b><br /></b>40468 Düsseldorf<b><br /><br /></b>beauftragt. Ansprechpartner bei der VDI Technologiezentrum GmbH ist <b><br /><br /></b>Dr. Jörg Baier<b><br /></b>Tel.: 02 11 / 62 14 - 569<b><br /></b>E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,dckgtBxfk0fg');" >baier@vdi.de</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachwuchsphysiker der Optischen Technologien ausgezeichnet</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=16&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=308&#38;cHash=0b062774d5</link>
			<description>Jens Thomas von der Universität Jena wurde auf amerikanischer Photonik-Konferenz für seinen Beitrag zur Lichtausbreitung in Hochleistungsfaserlasern prämiert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dipl.-Physiker Jens Thomas von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist bei der „Photonics West 2010“ in San Francisco mit dem 2. Platz des „LASE Best Student Paper Award“ ausgezeichnet worden. Der Dok­torand am Institut für Angewandte Physik (IAP) erhielt den mit 1.000 US-Dollar do­tierten Preis für seinen Beitrag „Mode selective fiber bragg gratings“. Faser-Bragg-Gitter sind Spiegel, die in eine Faser integriert sind (siehe Abbildung). Mit ihrer Hilfe kann die Lichtaus­breitung in Hochleistungsfa­serlasern gezielt gesteuert werden. Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundvorhabens „<a href="http://www.ot-inlas.de/one2fel/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >one2FEL – Innovative Komponenten für 2µm-Faserlaser hoher Leistung</a>“ durchgeführt. Hier arbeitet Thomas mit seinen Kollegen an der Aufgabe, effizientere 2µm-Faserlaser mit Ausgangsleistungen von bis zu 250W zu realisieren. Dieses ehrgeizige Ziel ist jedoch nur durch die Entwicklung neuartiger, integriert-optischer Komponenten zu erreichen.<br /><br />Die „Photonics West“ ist eine der größten Fachmessen und -konferenzen auf den Gebieten Photonik, Laser und optische Technologien. Anlässlich des 50. Jahrestages der Erfindung des Lasers wählte eine Fachjury aus über 60 hoch­karätigen Arbeiten die besten drei „Student Paper“ aus. Überreicht wurden die Urkunden an die drei Gewinner von Charles Townes, der 1964 für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelek­tronik den Nobelpreis für Physik erhalten hat.<br /><br /><b>Kontakt: <br /></b>Prof. Dr. Stefan Nolte<br />Institut für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />Max-Wien-Platz 1, 07743 Jena<br />Tel.: 03641 / 947820<br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,vjqocuBkcr0wpk/lgpc0fg');" >nolte@iap.uni-jena.de</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alle Augen auf Optische Technologien in Hessen</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=10&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=307&#38;cHash=4e61001c4c</link>
			<description>Wirtschaftsminister Posch stellt „Kompetenzatlas Photonik in Hessen“ vor.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Land Hessen hat ein neues Nachschlagewerk für Optische Technologien herausgegeben. Der „Kompetenzatlas Photonik in Hessen“ enthält auf 125 Seiten komprimiert die Profile und weiterführende Informationen zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die ihren Sitz im Land des Optik-Traditionsstandortes Wetzlar haben. Photonik zählt zu den Querschnittstechnologien mit besten Zukunftsaussichten. Wirtschaftsminister Dieter Posch stellte den Atlas Anfang Februar im Rahmen des 1. Hessischen Clusterkongresses in Frankfurt am Main vor. Der zweisprachige Atlas (deutsch/englisch) richtet sich an Unternehmen oder Einrichtungen aus dem In- und Ausland, die einen Forschungs- oder Lösungspartner suchen. Die Leser finden dort schnell und übersichtlich die für sie relevanten Ansprechpartner von Herstellern und Vertriebsunternehmen optischer Geräte und Technologien – vom Mikroskop-Hersteller bis zum Entwickler optischer Messsysteme. <br /><br /><a href="http://www.hessen-nanotech.de/veroeffentlichungen" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Der Kompetenzatlas ist kostenfrei über die Aktionslinie Hessen-Nanotech zu beziehen.</a><br /><br /><b><a href="http://www.wirtschaft.hessen.de/irj/HMWVL_Internet?rid=HMWVL_15/HMWVL_Internet/nav/4a0/4a0600d8-05e5-4701-e76c-d3b5005ae75d,3597e44a-0f19-621f-012f-31e2389e4818,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=3597e44a-0f19-621f-012f-31e2389e4818%26overview=true.htm&amp;uid=4a0600d8-05e5-4701-e76c-d3b5005ae75d" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Auszug aus der Pressemitteilung</a></b> des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung des Landes Hessen, Februar 2010]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höhere Effizienz für Verbrennungsmotoren durch optische Messverfahren</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=08&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=306&#38;cHash=054c4d711a</link>
			<description>BMBF- Forschungsprojekt ZOOM optimiert Präzisionsfertigung von Zylinderlaufbahnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Fertigung moderner Verbrennungsmotoren ist das Honen ein etablierter Fertigungsprozess, bei dem eine Mikrostruktur auf der Zylinderlauffläche erzeugt wird. Prozessschwankungen beim Honen durch Verschleiß der Schneidleisten, gealterte Schneidzusatzstoffe (Honöl oder Kühlschmierstoffemulsionen) sowie Werkstoff- oder Werkzeugausbrüche führen zu mangelhafter Oberflächenqualität der Zylinderlaufbahnen. Die daraus resultierenden tribologischen Mängel führen&nbsp; zu Motoren, die durch einen zu hohen Ölverbrauch auffallen, im umgangssprachlichen Gebrauch auch als „Ölfresser“ bekannt. Um ein Fertigungsverfahren zu entwickeln, das zu technologisch besseren und ökologischeren Produkten führt, ist ein Ansatzpunkt die 100%-Oberflächenkontrolle der gehonten Zylinderlaufbahnen. <br /><br />Die bisher eingesetzten taktilen Messverfahren zur Kontrolle der Oberflächenstruktur sind aufgrund der kurzen Fertigungstaktzeiten von 30 Sekunden nicht im Prozess einsetzbar, weshalb innerhalb der Endkontrolle nur Stichproben geprüft werden können. Durch den Einsatz eines schnellen optischen Verfahrens zur Rauheitsmessung im Prozess wird ein maschinennaher Regelkreis geschlossen, um Korrekturen von Bearbeitungsmängeln schon während des Honprozesses durchzuführen und damit die Oberflächenqualität zu gewährleisten.<br /><br />Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts „ZOOM“ (Optischer Qualitätsregelkreis zur gezielten Fertigung von Zylinderlaufbahnen) untersucht das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen die Möglichkeit des Einsatzes eines faseroptischen Interferometers und eines konfokal-chromatischen Systems zur In-Prozess 100%-Oberflächenmessung unter Fertigungsbedingungen. Ziel des WZL ist es gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern ein robustes Sensorkonzept als Messeinheit in einer Nagel-Werkzeugmaschine umzusetzen und einen Qualitätsregelkreis zur prozesssicheren Fertigung von Zylinderlaufbahnen aufzubauen. <br /><br /><b>Über den Verbund ZOOM</b><br />Die vier Verbundpartner (Mahr GmbH, Nagel Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH, RWTH Aachen und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen) des Forschungsprojekts ZOOM werden vom BMBF mit mehr als 890.000 Euro über drei Jahre hinweg noch bis Ende Januar 2012 gefördert. Als weiterer Partner ist die Volkswagen AG im Verbund vertreten.<br /><br /><a href="fileadmin/dokumente/forschungsfelder/sensorik-analytik/ZOOM.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >BMBF-Forschungsverbund ZOOM: Tabellarische&nbsp;Übersicht</a> <br /><br /><b><a href="http://www.wzl.rwth-aachen.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Pressemitteilung WZL - Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen</a><br /></b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einzelphotonenquellen für sicheren Austausch sensibler Daten</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=04&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=305&#38;cHash=336f964d29</link>
			<description>BMBF-Verbundprojekt QPENS: Forscher der Universität Würzburg setzen neue technische Rekordmarke.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Innerhalb des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes QPENS konnten Wissenschaftler der Universität Würzburg nun einen Durchbruch im Hinblick auf die kontrollierte elektrische Erzeugung von einzelnen Lichtteilchen erzielen. Die bisherige Rekordmarke für die Effizienz einer elektrisch betriebenen Einzelphotonen emittierenden Mikrostruktur, welche 2008 in Cambridge innerhalb einer Kooperation von renommierten Wissenschaftlern der Firma Toshiba und des Cavendish Laboratoriums gesetzt wurde, konnte dabei um mehr als das Doppelte auf einen Wert von 34% gesteigert werden. Darüber hinaus konnte mit 47 MHz auch ein neuer Bestwert für die nachgewiesene Rate der einzeln emittierten Photonen erreicht werden. Dieser Wert übertrifft den unter optischer Anregung erzielten Rekordwert von 31 MHz merklich und zeigt damit das hohe Potential auf, welches die elektrische Anregung bietet. Die im Mikrostrukturlabor des Lehrstuhls für Technische Physik hergestellten Einzelphotonenquellen basieren auf qualitativ hochwertigen Mikroresonatortürmchen, für welche die Würzburger Wissenschaftler weltweites Ansehen in Fachkreisen genießen. Die zunehmend anwendungsorientierte Forschung auf diesem Gebiet zielt auf eine zukünftige Schlüsselanwendung der Quantenmechanik ab: Die Quantenkryptographie erlaubt durch die Verwendung einzelner Photonen eine absolut abhörsichere Verschlüsselung von Daten.<br /><br />Während die einzelphotonenerzeugenden Dioden der Universität Würzburg bei ihrem Betrieb noch kryogene Temperaturen benötigen, arbeiten die weiteren Projektpartner der Universität Bremen, des Forschungszentrums Jülich sowie der Firma „AIXTRON“ aktuell intensiv an der Entwicklung elektrisch betriebener Emitter auf GaN Basis, welche auch nahe Raumtemperatur ihre Funktionsweise aufrechterhalten können. Dies würde einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Alltagsanwendung bedeuten. Parallel zu diesen Anstrengungen arbeiten Mitarbeiter der Ludwig-Maximilians Universität München in enger Kooperation mit den Firmen „Becker &amp; Hickl“ sowie „qutools“ am Einsatz der neuartigen Einzelphotonenquellen in einem abhörsicheren Datenkanal in Freistrahloptik.<br /><br /><br />Ihren Alltagstest außerhalb der Labors bestand die Quantenkryptographie im Rahmen der Schweizer Parlamentswahlen im Jahre 2007 – damals jedoch wurden stark abgeschwächte Laser als Einzelphotonenemitter eingesetzt. Mit diesen Quellen läßt sich eine komplett sichere Datenübertragung aber nur mit Zusatzvorkehrungen realisieren, welche die maximal erzielbare Datenrate merklich herabsetzen. Die im Rahmen des QPENS-Projektes entwickelten Emitter senden hingegen einzelne Photonen auf elektrischen Knopfdruck aus und versprechen somit deutlich höhere realisierbare Datenraten. Mit der Herstellung dieser hocheffizienten Quellen könnte diese Technologie aus ihren Kinderschuhen entwachsen und in absehbarer Zeit breite Anwendung beim Austausch sensibler Daten finden.<br /><br /><b>Pressemeldung Universität Würzburg</b>, Februar 2009<br /><br /><br /><b>Kontakt</b><br />Sven Höfling<br />Technische Physik<br />Universität Würzburg<br />Am Hubland<br />97074 Wuerzburg<br /><br />Tel.: +49 (0) 931 31 83613<br />Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,uxgp0jqghnkpiBrjaukm0wpk/ywgtbdwti0fg');" >sven.hoefling@physik.uni-wuerzburg.de</a> <br />Web: <a href="http://tep.physik.uni-wuerzburg.de/" target="_self" >http://tep.physik.uni-wuerzburg.de/</a> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zhaga-Initiative schafft einheitliche LED-Standards</title>
			<link>http://www.optischetechnologien.de/index.php?id=152&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2010&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=03&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=304&#38;cHash=351d07b1ea</link>
			<description>Unternehmen der internationalen Beleuchtungsindustrie gründen Konsortium um Schnittstellen-Standardisierung von LED-Lichtmodulen voranzubringen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weltweit führende Unternehmen aus der Lichtindustrie gaben heute bekannt, sich zu einem Konsortium unter dem klangvollen Namen „Zhaga“ zusammengeschlossen zu haben, um einen einheitlichen Standard für Schnittstellen von LED-Lichtmodulen zu entwickeln. Gestartet wurde die industrieweite Kooperation von den Gründungsmitgliedern OSRAM (Deutschland), Philips (Niederlande), Panasonic (Japan), Acuity Brands Lighting (USA), Cooper Lighting (USA), Schréder (Frankreich), Toshiba (Japan), TRILUX (Deutschland) und ZUMTOBEL (Österreich).<br /><br />Aufgrund der extrem schnell voranschreitenden LED-Technologieentwicklung ändert sich der Aufbau von LED-Lichtsystemen und auch die Verbindungstechnologie ständig. Durch Standardisierungen soll das Ziel der Initiative, die Austauschbarkeit zwischen den Produkten von verschiedenen Herstellern für diverse, anwendungsspezifische LED-Lichtmodule, erreicht werden. Der Zhaga-Standard wird dabei Faktoren wie die Abmessungen bzw. die Leuchtengeometrien (z. B. für einheitliche Sockeltechniken), die lichttechnischen und elektrischen Kenngrößen (durch Angaben von einfachen Leistungsklassen wie die des Lichtstroms in Lumen) sowie das Wärmeverhalten (Thermomanagement) von LED-Lichtsystemen berücksichtigen und mit einbeziehen.<br /><br />Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um eine Zersplitterung von untereinander inkompatiblen LED-Lichtmodulen in den verschiedensten Beleuchtungsanwendungen zu verhindern, da einheitliche, internationale Standardisierungen bisher schlichtweg nicht existieren. So soll dem Verbraucher Sicherheit durch festgelegte Angaben beim Einkauf von untereinander austauschbaren LED-Produkten gegeben werden. Aber auch eine andere Komplikation ließe sich mit einheitlichen Standards lösen: Fortlaufende technologische Entwicklungen zur Leistungssteigerung können bautechnisch einfacher in die standardisierten Leuchtgeometrien integriert werden. <br /><br />Die Gründer der Zhaga-Initiative erwarten, dass die Mitgliederzahl durch die Beteiligung von weiteren Unternehmen aus der gesamten Branche der LED-Beleuchtungsindustrie, vom Komponentenlieferanten, wie beispielsweise Kühlkörpern und Optiken, bis hin zum LED-Leuchtenhersteller, anwachsen wird. Ein erstes Treffen des Konsortiums wird im März 2010 stattfinden, bei dem die Mitglieder wichtige Schritte in Richtung Erarbeitung entsprechender Standardschnittstellen für LED-Lichtsysteme machen werden.<br /><br />Die Mitglieder der NEMA (National Electrical Manufacturers Association), dem Berufsverband der elektrotechnischen Industrie Nordamerikas, sehen in der Gründung der Zhaga-Initiative einen bedeutenden Fortschritt für LED-Beleuchtungsanwendungen. In Nordamerika ist man davon überzeugt, dass die LED-Beleuchtung die am schnellsten fortschreitende Technologie der nächsten Jahre sein wird, und dass vormalige, scheinbar unerreichbare Effizienzgrade nun durch technische Innovationen erreicht werden können. Auch Yan Shen Chen, Präsident der Chinese Association of Lighting Industry (CALI), befürwortet die Zhaga-Initiative, da diese einen maßgebenden Standard festlegen wird, auf dem alle Beteiligten in der Lichtindustrie aufbauen können. „Wir glauben, dass die Initiative einen größeren Wettbewerb hervorrufen wird, der wiederum dazu führt, dass unsere Kunden durch Innovationen und einem vielfältigeren Design mit einer größeren Bandbreite an Beleuchtungslösungen versorgt werden.“ Andreas Ludwig, Präsident der European Luminaire Association (CELMA), ist ebenfalls von den Vorzügen der Initiative überzeugt. „Zhaga wird einen durchschlagenden Fortschritt der LED-Technologie in den unterschiedlichsten Licht-Anwendungsbereichen bewirken und dabei die ökologischen und ökonomischen Vorzüge von LEDs aufzeigen. Das exzellente Know-how der Unternehmen, die an der Initiative beteiligt sind, wird Zhaga zum Erfolg führen.“<br /><br /><b>Weitere Informationen <br /></b><a href="http://www.zhagastandard.org/" target="_self" >www.zhagastandard.org</a>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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