Hochschule

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An deutschen Universitäten, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen werden von ca. 200 Lehrstühlen pro Jahr ca. 1.000 Lehrveranstaltungen zu dem gesamten Spektrum der Optischen Technologien angeboten. Informationen und eine Hilfe bei der Suche nach dem passenden Angebot finden Sie hier.



Arbeiten im Forschungsschwerpunkt Biophotonik
Fotos: IPHT - Institut für Photonische Technologien in Jena
Das Beschäftigungspotential der Optischen Technologien ist mit 22% der in Deutschland etwa 115.000 in diesem Segment beschäftigten Menschen akademisch geprägt. An deutschen Universitäten, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen werden hierzu von fast 200 Lehrstühlen pro Jahr etwa 1.000 Lehrveranstaltungen zu dem gesamten Spektrum dieses Forschungsfeldes angeboten.

Die Lehrgebote spiegeln die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Optischen Technologien wider, sei es Laser- und Messtechnik, Maschinenbau, Kommunikationstechnik und Medizintechnik, Optoelektronik, Optronik, Optik, Sensorik, Technische Physik, Biologie, Medizin und Medizintechnik, Mechatronics, Elektrotechnik oder Fahrzeugtechnik. Wer sich über die zahlreichen Studiengänge und Lehrveranstaltungen im Bereich der Optischen Technologien/Photonik in ganz Deutschland informieren will, merkt rasch, wie vielfältig und daher nur schwer überschaubar dieses umfassende Studienangebot ist.

Im Zuge des Bologna-Prozesses findet aktuell die Umstellung und Einführung neuer Bachelor- und Masterstudiengänge statt, eine Reihe von neuen Aufbau- und Weiterbildungsstudiengängen der Photonik wurde ins Leben gerufen und oftmals sind die Angebote Bestandteil klassischer technischer oder naturwissenschaftlicher Studiengänge. Nur wenige Studiengänge tragen direkt den Namen Optische Technologien wie z.B. ein entsprechender Masterstudiengang der Leibniz Universität Hannover oder den Namen Photonik wie z.B. der Studiengang an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshafen. Darüber hinaus besitzen die meißten Universitäten oder Fachhochschulen eine spezifische Ausrichtung, die je nach Interessenlage des Studierenden gewählt werden kann.

Auch durch die Exzellenzinitiative der Bundesregierung entstehen seit 2006 auf dem Gebiet der Photonik ganz neue, weltweit anerkannte Studien- und Forschungsmöglichkeiten. So konnten beispielweise an der Ludwig-Maximilians-Universität München das Exzellenzcluster Munich Centre for Advanced Photonics (MAP) und an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg die Graduate School in Advanced Optical Technologies eingerichtet werden.

Die ebenfalls in der Exzellenzinitiative ausgezeichnete Graduiertenschule Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) an der Universität Karlsruhe  bietet hier ein neu konzipiertes, umfassendes Masters und Doktoranden-Programm auf den Forschungsbereichen Photonische Materialien und Komponenten, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik und OptischeSysteme an.

An der Leibniz Universität Hannover wurde mit federführender Beteiligung des Institutes für Quantenoptik ein neues Exzellenzcluster eingerichtet.

Für einige Bundesländer geben die von den Kompetenznetzen der Optischen Technologien herausgegebenen Studienführer (Studienkompass) einen Überblick zum Angebot und zu den Möglichkeiten und Perspektiven eines Studiums im Bereich der Optischen Technologien. Sie stehen kostenlos zum Download bereit oder können bei den Kompetenznetzen angefordert werden.

Einen allgemeineren umfassenden Wegweiser zu dem weltweiten, incl. deutschen und europäischen Gesamtangebot findet man im Optics Education Directory.